Source: Deutsche Nachrichten
UNITY und REDCOM schließen eine strategische Partnerschaft, die bereits in einem ersten operativen Projekt zum Thema MD-Prüfquoten-Erhöhung sichtbar wird. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Krankenhäuser mit KI-gestützten Lösungen dabei zu unterstützen, den steigenden Aufwand aus höheren MD-Prüfquoten zu bewältigen, Erlösrisiken zu minimieren und die Liquidität nachhaltig zu sichern.
Der Zeitpunkt für dieses Vorhaben könnte relevanter kaum sein: Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz steigen die MD-Prüfquoten der Kostenträger für 85% der Krankenhäuser ab 2027 deutlich an, in den meisten Fällen um das Vierfache, zum Teil sprechen wir von einer Verachtfachung. Kliniken müssen sich daher auf eine wesentlich höhere Anzahl von Rechnungsprüfungen einstellen, womit gleichzeitig das Risiko von Erlösminderungen in Millionenhöhe pro Jahr je Klinikum wächst. Krankenhäuser aller Versorgungsstufen stehen vor erheblichen Herausforderungen.
Krankenhäuser stehen also zunehmend unter Druck, ihre Abrechnungsqualität zu steigern und gleichzeitig ihre personellen Ressourcen effizient einzusetzen. Genau hier setzen UNITY und REDCOM an: „Statt den Mehraufwand durch zusätzliches Personal zu bewältigen, was ohnehin dank Fachkräftemangel und Kostendruck kaum möglich wäre, sollten die Kliniken auf smarte Lösungen setzen und die Möglichkeiten, die sich durch Künstliche Intelligenz ergeben, nutzen.“, erklärt Felicia Stolzenberger, Business Area Lead Healthcare, UNITY. „Gemeinsam entwickeln wir KI-Tools, die die Grundlage für schnellere, präzisere und wirtschaftlich sichere Prozesse im Medizincontrolling schaffen.“
In einem ersten Schritt haben die Kooperationspartner ein Online-Tool unter https://md-impact.de gelauncht, das es Krankenhäusern ermöglicht, ihre MD-Prüfquoten und möglichen Erlösverluste im Vorfeld auf Knopfdruck auszurechnen.
Die Partnerschaft verbindet die langjährige Beratungs- und Technologieexpertise von UNITY im Gesundheitswesen mit der tiefen fachlichen Expertise von REDCOM Medizincontrolling in den Bereichen Kodierung, Abrechnungsprüfung und MD-Management.
„Die Zukunft des Medizincontrollings liegt nicht in zusätzlichen, manuellen Ressourcen, sondern in intelligenten, datengetriebenen Prozessen“, sagt Björn Dettmar, Geschäftsführer, REDCOM Medizincontrolling. „Mit unserer gemeinsamen Lösung schaffen wir für Krankenhäuser die Möglichkeit, Prüfungsrisiken zu minimieren, Mitarbeitende zu entlasten und gleichzeitig wirtschaftliche Stabilität zu sichern.“
