Medienmitteilung der Zentralschweizer Polizeikorps: Ein Flirt mit Folgen – Vorsicht vor der Erpressungsmethode Sextortion

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

19. Januar 2022

In den vergangenen Wochen gingen bei den Zentralschweizer Polizeikorps vermehrt Meldungen von Personen ein, die Opfer von Sextortion wurden. Bei dieser Internet-Erpressungsmethode werden die Betroffenen zunächst flirtmässig im Internet angesprochen und später beispielsweise in einem Chat aufgefordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu versenden oder sich vor der Webcam zu entblössen und/oder sexuelle Handlungen vorzunehmen. Anschliessend werden die Opfer mit dem Bild- oder Videomaterial erpresst. Von Sextortion sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betroffen, in den meisten Fällen sind die Opfer männlich. Die Zentralschweizer Polizeikorps mahnen zur Vorsicht.

So schützen Sie sich vor Sextortion

  • Seien Sie misstrauisch, wenn jemand Sie auffordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu schicken oder sexuelle Handlungen vor der Webcam vorzunehmen – auch wenn Ihr Gegenüber es selbst macht. Insbesondere wenn es jemand Unbekanntes oder eine reine Internet-Bekanntschaft ist. Sie können nie wissen, wer sich wirklich hinter einem Internet-Profil verbirgt.
  • Seien Sie selbst dann misstrauisch, wenn es sich um eine bekannte oder befreundete Person handelt.
  • Irritieren sollte Sie auch, wenn die Webcam Ihres Gegenübers gerade nicht funktioniert und deshalb nur Sie eine Live-Videoübertragung machen sollen/können.
  • Grundsätzlich sind nur solche Informationen und Bilder via Internet von sich preiszugeben, bei denen es einem egal ist, dass die ganze Welt diese sehen könnte.

So gehen Sie bei Sextortion vor

  • Werden Sie erpresst und zu einer Geldzahlung aufgefordert, brechen Sie den Kontakt zu den Erpressern sofort ab.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderung der Erpresser ein: Das Material wird vermutlich sowieso veröffentlicht. Und in der Regel folgen nach der Bezahlung weitere Geldforderungen.
  • Wenden Sie sich umgehend an den Anbieter der Plattform, auf der die Erpresser die Veröffentlichung drohen oder schon gemacht haben. So kann die Veröffentlichung verhindert oder rückgängig gemacht und eine Weiterverbreitung eingedämmt werden. Seien Sie sich trotzdem bewusst: Auch wenn das Bildmaterial auf einer Plattform entfernt wird, ist es vermutlich nicht mehr gänzlich aus dem Internet zu löschen, da solche Inhalte meist schnell weiterverbreitet werden.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie dazu Beweise (Printscreen von Chat, Verbindungsdaten, Mails usw.).

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Kriminalprävention oder auf der Aktionsseite Stop Sextortion.

MIL OSI

Problemverhalten – ein Schlussgespräch

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Wann gilt ein Kind als «verhaltensauffällig»? Was sind die Anzeichen?
Zuerst einmal muss zwischen internalisierendem und externalisierendem Verhalten unterschieden werden, also nach innen resp. nach aussen agierend. Das externalisierende Verhalten führt deutlich häufiger zu einer Anmeldung beim SPD.

Ein Kind wird meist als verhaltensauffällig beschrieben, wenn es sich nicht angemessen oder altersentsprechend in der Schule zeigt. Die Lehrperson muss dem Kind dann viel Aufmerksamkeit schenken.

Anzeichen können sehr vielfältig sein, z. B.: das Kind leistet nicht seinem Potenzial entsprechend, es zeigt Trotzverhalten, hat eine tiefe Frustrationstoleranz, zeigt Aggressionen, das Kind stört (andere Kinder, die Lehrperson, sich selber), das Kind wird als Bedrohung wahrgenommen, macht Sachen kaputt. Internalisierende Verhaltensauffälligkeiten wiederum können sich in Motivationseinbussen, der Körperhaltung oder depressiven Tendenzen zeigen.

Ganz allgemein könnte man sagen, ein Kind gilt als verhaltensauffällig, wenn es nicht mehr den subjektiven Normen der Lehrperson bezüglich altersentsprechendem Verhalten entspricht. Subjektive Normen deshalb, weil diese von Lehrperson zu Lehrperson stark variieren können. Die eigene Haltung und Wahrnehmung der Lehrperson spielen eine entscheidende Rolle, wie auffällig im Verhalten ein Kind beurteilt wird.

MIL OSI

020 / Kanton Zug: Unter Drogeneinfluss zur Einvernahme

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Zug, 19. Januar 2022, 14:30 Uhr

020 / MEDIENMITTEILUNG

Kanton Zug: Unter Drogeneinfluss zur Einvernahme

Ein junger Mann ist unter Drogeneinfluss mit dem Auto zu einer Einvernahme bei der Polizei erschienen. Ein weiterer Autofahrer war ebenfalls nicht fahrfähig.

Am Dienstagabend (18. Januar 2022) ist ein 20-jähriger Mann mit dem Auto zu einem Einvernahmetermin beim Hauptgebäude der Zuger Polizei erschienen. Bei der Befragung gab er an, Kokain konsumiert zu haben. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest gab positiv auf Kokain an. Der Pikettstaatsanwalt ordnete eine Blut- und Urinentnahme im Spital an.

Einsatzkräfte haben in der Nacht auf Mittwoch (19. Januar 2022), nach 02:00 Uhr, auf der Kreuzung Süd-/Weststrasse in Zug einen Autolenker kontrolliert. Bei der Überprüfung des Mannes stellten sie Alkoholsymptome fest. Weil er die gerichtsverwertbare Alkoholmessung verweigerte, ordnete der Pikett-Staatsanwalt beim 33-Jährigen die Blutentnahme im Spital an. Dem fehlbaren Lenker wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen.

Beide fehlbaren Lenker müssen sich wegen Führen eines Fahrzeugs in nicht fahrfähigem Zustand bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

MIL OSI

Berichte FG Musik / Gestalten und NMG

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Fachgruppe Natur-Mensch-Gesellschaft und Arbeitsgruppe Wirtschaft-Arbeit-Haushalt
Von Verena Blum (Leitung FG NMG) und Maria Schmid (Leitung AG WAH)

Die Fachgruppe NMG freut sich sehr, dass sie seit diesem Schuljahr wieder komplett ist. Besonders erfreulich ist, dass eine Kindergartenlehrperson als zweite Vertreterin des Zyklus 1 gefunden werden konnte. Damit fliesst die wichtige Perspektive des Kindergartens in die Tätigkeiten der Fachgruppe ein.

Der gesamte Fachbereich NMG lässt sich sowohl im Zyklus 1 und 2 (Kindergarten/Primarschule) als auch im Zyklus 3 (Sekundarstufe I) nicht in einem einzigen Fach abbilden. Er stellt eine breite Palette an Themen in den verschiedenen Kompetenzbereichen dar. Die vier Fachperspektiven Natur und Technik (NT), Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG), Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG) und Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) unterstützen eine Strukturierung. Dies stellt die Fachgruppe NMG und vor allem die Lehrpersonen nach wie vor vor grosse Herausforderungen. Vieles konnte seit der Einführung des Lehrplan 21 schon entwickelt und umgesetzt werden. Auch die Fachgruppe muss jeweils eine Auswahl der zu bearbeitenden Themenschwerpunkte treffen. Hier ein Einblick in die Tätigkeit in diesem Jahr.

Learning Lounge «NMG kompetent unterrichten»
Nachdem in den letzten Schuljahren die angebotenen Weiterbildungskurse im Bereich NMG in allen Zyklen nur wenig in Anspruch genommen wurden, hat die Fachgruppe NMG nach einer neuen Form gesucht, welche die Lehrpersonen ansprechen könnte. Das Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung (auch über die eigene Gemeinde hinaus) und das Arbeiten an eigenen, gerade aktuellen thematischen Schwerpunkten wurde mehrfach genannt. Dabei wird Beratung und Unterstützung gewünscht. Dies kann mit dem Format «Learning Lounge» erreicht werden. Mit der Learning Lounge wird ein Begegnungsort angeboten, der zum Austauschen und Fragen klären einlädt. Die Kursleitung wird zur fachlichen Vertiefung, für fachdidaktische Anregungen, Rückmeldungen und Fragen beigezogen. Erfahrungsaustausch sowie mit- und voneinander lernen (auch Vernetzung) stehen im Vordergrund. Zudem soll die praktische Umsetzung im Unterricht geplant werden können (z. B. Experimente vor Ort ausprobieren).

Zusammen mit der Abteilung Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Zug plant die Fachgruppe NMG Learning Lounges für jeden Fachbereich des Zyklus 3 sowie zu verschiedenen Schwerpunkten aus dem Zyklus 1 und 2. Vorgesehen sind pro Learning Lounge vier Veranstaltungen. Die erste Veranstaltung dauert länger und dient der Einführung und fachdidaktischen Grundlegung im jeweiligen Fachbereich bzw. der jeweiligen Perspektive. Dieser erste Tag wird nach Möglichkeit vor oder zu Beginn der Sommerferien angeboten, damit z. B. auch eine Jahresplanung erstellt werden kann. Die folgenden drei zweistündigen Veranstaltungen sind je einem Themenschwerpunkt aus dem Fachbereich gewidmet. Zum Beispiel im Fachbereich Natur und Technik je eine Veranstaltung zu Physik, Chemie und Biologie unter Einbezug des Lehrmittels «NaTech 7-9». An jedem Termin werden die entsprechenden Fachpersonen (z. B. Lehrmittelautoren/Autorinnen) als Kursleitung anwesend sein. Die Veranstaltungen sollen auch einzeln besucht werden können. Im Moment ist noch die Planungsphase. Die definitiven Ausschreibungen erfolgen zusammen mit den Kursausschreibungen der pädagogischen Hochschule Zug (Link: Angebote Weiterbildung — Pädagogische Hochschule Zug). Nur zusammen mit interessierten Lehrpersonen kann das neue Format durchgeführt, ausprobiert und weiterentwickelt werden. Darum freut sich die Fachgruppe NMG, wenn sich möglichst viele Lehrpersonen auf das neue Angebot einlassen und wenn die Learning Lounges zustande kommen. Fragen, Anregungen und Wünsche dazu nimmt die Fachgruppenleitung gerne entgegen.

Lehrmittel im Fachbereich NMG im 3. Zyklus komplett
Mit der Einführung der Lehrmittel «Schauplatz Ethik 7-9» und «Schritte ins Leben» für Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG) konnte die letzte Lücke für den Zyklus 3 geschlossen werden. So verfügt jetzt jeder Fachbereich über ein auf den Lehrplan 21 abgestimmtes Lehrmittel. Die Fachgruppe NMG empfiehlt den Lehrpersonen, diese Lehrmittel einzusetzen, evtl. Einführungskurse zu besuchen oder Beratungsangebote der Pädagogischen Hochschulen und der Verlage in Anspruch zu nehmen. Gerne können auch Anfragen an die Fachgruppenleitung gerichtet werden, welche die Fragen und Anliegen bei Bedarf an zuständige Fachpersonen weiterleitet.

Neue Lehrmittel für den Zyklus 2
Im letzten Sommer erschienen erste Teile des neuen Lehrmittels «Weitblick NMG» des Schulverlags plus, Bern, für die Kompetenzbereiche 6 – 12. Ein Einblick in das Lehrmittel findet sich unter folgendem Link: WeitBlick NMG / Schulverlag plus. Noch in diesem Frühjahr wird das erste Themenheft für die 3. Klasse des Lehrmittels «Logbuch, unterwegs in Räumen, Zeiten, Gesellschaften» des Lehrmittelverlags Zürich für die Kompetenzbereiche 6 – 10 auf den Markt kommen. Auch hier kann ein Einblick unter diesem Link gewonnen werden: Logbuch l Lehrmittelverlag Zürich. Die beiden Lehrmittel werden in diesem Kalenderjahr sur dossier evaluiert, so dass eine allfällige Einführung auf das Schuljahr 2023/24 möglich wird. Schon jetzt können sich interessierte Lehrpersonen aus der Mittelstufe I + II melden, um an der Evaluation teilzunehmen. Die Fachgruppenleitung, verena.blum@schulen-steinhausen.ch, und die Verantwortliche für Unterrichtsfragen, katja.weber@zg.ch, freuen sich über mögliche Interessenten/Interessentinnen.

Plattform «Lernwelten», Kanton Luzern
Die Lernwelten «entdecke.lu.ch» und «mint-erleben.lu.ch» (LInk am Schluss des Abschnitts) decken die verschiedenen Kompetenzbereiche aus «Natur, Mensch, Gesellschaft», «Räume, Zeiten, Gesellschaften», «Natur und Technik», «Medien und Informatik» und «Bildung in Nachhaltiger Entwicklung» ab. Insbesondere bieten sie Unterrichtsmaterial für das Wahlfach «MINT», welches im Rahmen von Sek I plus voraussichtlich ab Schuljahr 2023/24 von den Gemeinden als kantonales Wahlfach angeboten werden muss. Die Lernarrangements sind methodisch und didaktisch vielfältig aufbereitet und auf einen kompetenzorientierten Unterricht ausgerichtet. Der Aufbau ist nach dem LUKAS-Modell. Ausgangspunkt der Lernarrangements der Plattformen sind übergeordnete Fragestellungen. Für die Lehrperson stehen Zusatzinformationen, Lösungen und Arbeitsmaterialien zum Download zur Verfügung. So kann auch auf Papier gearbeitet werden. Die Bezüge zum Lehrplan werden ausgewiesen.
Ab Schuljahr 2022/23 stehen die Lernwelten mit «entdecke.lu.ch» und «mint-erleben.lu.ch» den Zuger Lehrpersonen uneingeschränkt zur Verfügung. Ein erster Einblick kann schon jetzt unter folgendem Link genommen werden: Lernwelten (lu.ch).

Arbeitsgruppe WAH
Die Arbeitsgruppe WAH stellte in der November Sitzung die Weiterbildungsangebote für W&B fürs Schuljahr 22/23 zusammen. Die Eingaben beruhen auf den Erfahrungen der WAH Lehrpersonen und deren zahlreichen Rückmeldungen. Ebenso berücksichtigen wir dafür die fachlichen Konzepte des Lehrplans.

Die Lehrpersonen haben sich vertieft mit den inhaltlich neuen Aspekten auseinandergesetzt. Sie konnten in den fast drei Jahren der Umsetzung verschiedene Erfahrungen mit dem kompetenzorientierten Unterrichten sammeln und viele Schätze im preisgekrönten Lehrwerk «WAH-Buch» entdecken und für einen kompetenzfördernden Unterricht nutzen. Um über diese Erfahrungen zu reflektieren, organisieren wir verschiedene Gefässe für einen fachspezifischen Austausch. Das Format der «Learning Lounge» bietet sich dafür hervorragend an. An diesen zweistündigen Vorabend-Veranstaltungen steht das «voneinander und miteinander lernen» im Zentrum. Die Schwerpunkte der Abende sind: Mit dem WAH-Buch die Nahrungszubereitung verändern / September 2022.  Lernstrategien für die Bearbeitung von Fachtexten nutzen / November 2022. Methodisch abwechslungsreicher und lernwirksamer WAH-Unterricht gestalten / März 2023. Darüber hinaus geben wir einen Kurs zum Thema „Beurteilen in WAH“ ein. Im Angebot, werden „Wirtschaft entdecken“ und „Nahrungszubereitung mit dem WAH-Buch“ als Kooperationskurse der PH Luzern, sein.

Um den reichen Erfahrungen noch mehr Raum zu geben, organisiert die Arbeitsgruppe WAH am 16. Mai 2022 einen Austauschabend. Merkt euch das Datum schon vor, weitere Infos folgen über die Rektorate.

Im März 2022 startet der letzte Intensivkurs WAH, dies ist ein Angebot für alle Lehrpersonen, die das Diplom als Hauswirtschaftslehrperson auf seminaristischem Weg oder an der PH erworben haben. Damit erhält man die Qualifikation zur WAH-Lehrperson.

Ende Oktober 2021 besuchten zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe WAH die 4. Fachtagung «WAH» des Schulverlags. Die vollständigen Unterrichtsplanungen sowie die ersten Lernvideos und die laufenden Weiter- und Neuentwicklungen wurden gezeigt. Alle diese Materialien unterstützen die Lehrpersonen in der Planung und Durchführung enorm. Auf der Homepage des Schulverlags sind die neuen Entwicklungen aufgeschaltet, siehe Link: WAH-Buch / Schulverlag plus. Darüber hinaus wurden bei den Teilnehmenden die Bedürfnisse für die Weiterentwicklung des Tiptopf’s abgeholt. Der überarbeitete Tiptopf wird voraussichtlich ab Schuljahr 2023/24 zur Verfügung stehen.


MIL OSI

Gurtnellen: Selbstunfall mit Sattelmotorfahrzeug – niemand verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

19. Januar 2022

Medienmitteilung Nr. 10 / 2022

Heute Mittwoch, 19. Januar 2022, kurz vor 08.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Sattelmotor-fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd. Im Bereich Blüemlismatt verlor der Chauffeur aus derzeit nicht geklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge kollidierte er mit der rechtsseitigen Leitplanke. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 20’000 Franken.

MIL OSI

Bildungsforschung: Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen in Regelklassen – Effekte und Lösungsansätze

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Kurzbeschreibung der Studie, die 2021 den Schweizer Bildungsforschungspreis gewonnen hat. Sie untersucht, wie sich ein höherer Anteil an Schülerinnen und Schülern mit speziellen Bildungsbedürfnissen in Regelklassen auf die Leistung, nachfolgende Bildungsentscheidungen und die Arbeitsmarktergebnisse der Klassenkameradinnen und -kameraden auswirkt. Dieser Link führt zur Kurzbeschreibung. www.schulinfozug.ch wird sich zu einem späteren Zeitpunkt näher mit der Studie befassen.

MIL OSI

Corona und Zuger Schulen

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Lage Mitte Januar 2022: Die Zahl der Corona-Infektionen nimmt weiterhin deutlich zu. Die Dunkelziffer ist hoch. Auch der Schulbereich ist davon (teilweise stark) betroffen. Angesichts von teilweise fehlenden Reihentestungen und Schwierigkeiten beim Ausbruchsmanagement wird die Situation an den Schulen unübersichtlicher. Die Schulen fällen ihre Entscheide im Zusammenhang mit Ausbrüchen in Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion oder dem Schularzt. Die Eltern werden durch die Schulen auf dem Laufenden gehalten. Die Direktion für Bildung und Kultur bedankt sich bei allen Schulleitungen, Lehrpersonen und beim ganzen Schulpersonal für das riesige Engagement unter schwierigen Bedingungen. Lichtblick: Nach wie vor stabil bleibt die Zahl der neuen Hospitalisierungen. 

MIL OSI

Aktuelle Informationen zur Pandemie Covid – 19 vom 19.01.2022

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Pandemie Covid – 19

19.01.2022 – Achtung: Alle Dokumente befinden sich ganz unten in der Dateiauflistung.

19.01.2022 – Im Downloadbereich finden Sie folgenden Unterlagen zum Bundesratsentscheid vom 19. Januar 2022:

•           Medienmitteilung Bundesrat vom 19. Januar 2022
•           Grafik Massnahmen vom 19. Januar 2022

Auszug aus der Medienmitteilung:
Der Bundesrat verlängert angesichts der angespannten Lage in den Spitälern die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Dies hat er an seiner Sitzung vom 19. Januar 2022 entschieden. Die Homeoffice-Pflicht gilt neu bis Ende Februar, ebenso die Kontaktquarantäne. Die 2G- und die 2Gplus-Regel für gewisse Innenräume, die ausgeweitete Maskenpflicht innen, die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen ab 300 Personen sowie die Einschränkung privater Treffen gelten provisorisch bis Ende März; der Bundesrat überprüft aber laufend, ob die Entwicklung der Pandemie eine frühere Aufhebung der Massnahmen zulässt. Ausserdem verkürzt der Bundesrat per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenenzertifikate auf 270 Tage.

Auswirkungen des Bundesratsentscheids:
Der Bundesratsentscheid hat auf den Schulbetrieb mit den aktuell gültigen Massnahmen bzw. dem bestehenden Schutzkonzept keine Auswirkungen. Das repetitive Testen bleibt an der Schule Steinhausen bis zu den Sportferien ausgesetzt.

12.01.2022 – Im Downloadbereich finden Sie folgenden Unterlagen zum Entscheid des Bundesrates vom 12. Januar 2022: 

·         Medienmitteilung des Bundesrates vom 12. Januar 2022
·         Grafik: Neue Regeln für Isolation und Quarantäne ab 13. Januar 2022
·         COVID-19-Verordnung besondere Lage (Änderungen) vom 12. Januar 2022

Aus der Medienmitteilung (Auszug):
Die am 17. Dezember 2021 beschlossenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollen bis Ende März 2022 verlängert werden. Dies schlägt der Bundesrat angesichts der angespannten Lage in den Spitälern vor. Er hat dazu eine Konsultation gestartet. Ausserdem soll die Gültigkeitsdauer des Zertifikats auf 270 Tage verkürzt werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Januar 2022 zudem beschlossen, die Dauer von Isolation und Quarantäne ab sofort auf fünf Tage zu verkürzen.

Die Schule Steinhausen wird den Donnerstag 13. Januar 2022 als Übergangstag nutzen. Die neuen Regeln für Isolation und Quarantäne gelangen ab Freitag, 14. Januar 2022 zur Anwendung.

11.01.2022 – Im Downloadbereich finden Sie die Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion zur Aussetzung der Reihentests sowie die angepassten Schutzkonzepte gültig ab 11.01.2022.

Aus der Medienmitteilung (Auszug)
Laborkapazitäten ausgeschöpft: Reihentests in Schulen müssen teilweise ausgesetzt werden (Auszug)Die hohen Fallzahlen aufgrund der Omikron-Variante haben zur Folge, dass die Labors schweizweit an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Ein Partnerlabor des Kantons Zug kann ab sofort die Reihentests an den Schulen nicht mehr zeitgerecht analysieren. Die Reihentests müssen deshalb für mehrere Schulen im Kanton vorübergehend ausgesetzt werden. Der Kanton Zug bedauert, dass dieses bewährte Mittel nach fast einem Jahr nicht mehr in allen Schulen weitergeführt werden kann. Wenn die Lage es erlaubt, sollen die Test zu einem späteren Zeitpunkt wieder umfassend aufgenommen werden.

Die Medienmitteilung bedeutet, dass die Schule Steinhausen die Reihentests vorübergehend nicht mehr anbieten kann. Die Reihentests sollen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, der Zeitpunkt hierfür ist allerdings offen. Das Aussetzen der Reihentests bedeutet weiter, dass die Schule Steinhausen Schutzmassnahmen konsequent umsetzen wird (Masken tragen, Lüften, Abstand halten). Da die Reihentests ausgesetzt sind, wird das Ausbruchsmanagement intensiviert.

07.01.2022 – Im Downloadbereich ist die aktuelle Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion zur Umstellung im Contact-Tracing zu finden. Auszug aus der Medienmitteilung:

Die Omikron-Variante führt auch im Kanton Zug zu einem enormen Anstieg der Corona-Neuansteckungen. Das Contact Tracing stellt deshalb seinen Betrieb um. Der Erstkontakt mit positiv getesteten Personen wird ab sofort primär per SMS durchgeführt. Um auch die engen Kontaktpersonen rasch informieren zu können, ist das Contact Tracing auf die Mithilfe der infizierten Personen angewiesen.

04.01.2022 – Im Downloadbereich finden Sie folgende Unterlagen
·         die angepassten Schutzkonzepte der Schule Steinhausen (Kurz –und Vollversion)
          zum Schulstart am 6. Januar 2022
·         die Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion des Kanton Zug vom 1. Januar 2022
          ( Anpassung Quarantäneregelung)

20.12.2021 – Der Bundesrat hat am Freitag 17.12.2021 weitere Massnahmen rund um COVID-19 beschlossen. Die gemeindlichen Schulen sind von den bundesrätlichen Massnahmen nicht direkt betroffen. Das Schutzkonzept der Schule Steinhausen hat weiterhin Gültigkeit. Sie finden Unterlagen zum Bundesratsentscheid sowie die aktuellen Schutzkonzepte im Downloadbereich unten.

Unten im Downloadbereich finden Sie:

·         Medienmitteilung Bundesrat vom 17.12.2021 weitergehende Massnahmen 
·         FAQ weitergehende Massnahmen 20.12.2021
·         Grafik Massnahmen 20.12.2021
·         Übersicht Einreise 20.12.2021

Die aktuelle Version der Schutzkonzepte (13.12.2021) wird im Moment mit den Entscheiden zu Anlässen überarbeitet und im Januar 2022 neu hochgeladen.

Die Rektorenkonferenz der gemeindlichen Schulen hat entschieden, keine Skilager während der Sportwoche durchzuführen, die Angebote der Sportwoche werden stark reduziert.
Aus der Mitteilung Rektorenkonferenz:
Aufgrund der unsicheren epidemiologischen Lage reduzieren die gemeindlichen Schulen des Kantons Zug die Angebote der Sportwoche. Sämtliche Skilager, welche traditionell durch die gemeindlichen Schulen angeboten werden, sind abgesagt. Die Angebote der Sportwoche werden stark reduziert. Die Betreuungsangebote während Sportwoche sind für die Schülerinnen und Schülern sichergestellt. Die Rektorenkonferenz der gemeindlichen Schulen bedauert sehr, dass die Ski- und Schneesportlager nicht durchgeführt werden können. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage, der hohen Positivitätsrate der Schulkinder und Jugendlichen sowie der unterdessen stark angespannten Personalsituation ist die Durchführung sowohl der Skilager als auch der meisten Sportwochenangebote nicht möglich. Die angeordneten Schutzmassnahmen (unter anderem Maskentragpflicht) haben auch in der Sportwoche und in den Skilagern der gemeindlichen Schulen Gültigkeit. Skilager und viele Sportwochenangebote sind unter diesen Bedingungen nicht durchführbar.

Bezüglich Betreuung wird sich die Schule Steinhausen anfangs Januar 2022 an die Eltern wenden. Die Schule wird über die Angebote der Sportwoche informieren, welche noch durchgeführt werden können und klären, ob Betreuungsbedarf aufgrund der Absagen entsteht. Der Entscheid der Absage ist jetzt erfolgt, damit rechtzeitig Klarheit rund um die Sportwoche besteht. Für die gemeindlichen Schulen ist bei der Beurteilung zentral, dass der Präsenzunterricht über die Sportferien hinaus sichergestellt werden kann.

Der Fasnachtsumzug Steinhausen vom 25. Februar 2022 ist abgesagt.

01.12.2021 – Untenstehend im Downloadbereich finden Sie die Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion zur Ausdehnung der Maskenpflicht.

Auszug aus der Medienmitteilung: 
Die täglichen Fallzahlen erreichen Rekordwerte, das Spital ist stark ausgelastet – die Corona-Situation im Kanton Zug ist kritisch. Der Regierungsrat ergreift deshalb Massnahmen und dehnt per Donnerstag, 2. Dezember die Maskenpflicht auf alle öffentlich zugänglichen Innenräume aus. Auch in allen Schulklassen ab der Primarstufe gilt eine Maskenpflicht.

Mit diesem bekannten und bewährten Mittel soll eine Stabilisierung der Lage erreicht werden.

Maskenpflicht in Schulen ab Primarstufe
Ebenfalls eingeführt wird die Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen in allen Schulklassen ab der Primarstufe. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Maske dann ablegen, wenn sie am Pult sitzen. In den letzten Wochen konnten sehr viele Ansteckungen in Bildungseinrichtungen festgestellt werden, so dass zusätzlich zu den Reihentests auch wieder die Maskenpflicht nötig wird. «Unser oberstes Ziel ist nach wie vor, dass der Präsenzunterrichtaufrecht erhalten werden kann und möglichst wenig Schülerinnen und Schüler in Quarantäne müssen», führt Bildungsdirektor Stephan Schleiss aus. Weitergeführt werden die zweimal wöchentlichen Reihentests in den Schulen ab der 4. Primarstufe. Falls es in den unteren Schulstufen zu nachgewiesenen Fällen kommt, werden im Rahmen des Ausbruchsmanagements auch dort Reihentests durchgeführt.

18.11.2021 – Das Amt für gemeindliche Schulen, hat uns mitgeteilt, dass keine Zertifikate aus Reihentestungen abgegeben werden können. Am 21. September 2021 hat der Regierungsrat die Fortführung der Reihentestungen an den Zuger Schulen beschlossen und dabei festgelegt, das Setting Reihentestungen sei an das Standardverfahren anzupassen. Die Wechsel des Testregimes war auf den 2. November 2021 vorgesehen. Trotz intensiver Vorbereitungsarbeiten hat diese Umstellung bislang nicht vollzogen werden können, eine Lösung zeichnet sich nicht ab.

Im Download-Bereich finden Sie eine Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion, wo u.a. folgende Empfehlungen zu finden sind:

·         Bei Symptomen sofort testen, kein Besuch von Anlässen vor dem Resultat
·         Abstand einhalten, wo dies möglich ist (z.B. beim Anstehen, sitzende Verpflegung
          statt Apéro im Stehen)
·         In Innenräumen Maske tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann
          (z.B. vor dem Absitzen im Restaurant; während Kino-, Konzert- oder
          Theaterbesuchen; an Sitzungen)
·         Regelmässiges Händewaschen
·         Verzichten auf Händeschütteln, Umarmen oder Begrüssungsküssen bei spontanen
          Kontakten
·         Regelmässiges Stosslüften

19.10.2021 – Angaben zum Start nach den Herbstferien :

Testablauf nach den Herbstferien
Der Testablauf nach den Herbstferien wird sich leicht verändern. Der Abstrich mit dem Wattestäbchen wird künftig entfallen. Die Kochsalzlösung wird neu auf 2 Röhrchen für die Pool- und Individualprobe verteilt.

Merkblatt Erkältungen, gültig bis März 2022:
Das Merkblatt Erkältungen gibt an, was bei Kindern und Jugendlichen mit Erkältungssymptomen zu beachten ist. Anmerkungen der Nordwestschweizerischen Erziehungskonferenz zum Merkblatt Erkältungen:

Vorgehen bei Kindern unter 6 Jahren im Kindergarten
Kinder mit schlechtem Allgemeinzustand mit und ohne neu auftretendem Fieber über 38.5° bleiben zu Hause. Die Eltern nehmen Kontakt mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt auf. Falls die Ärztin/der Arzt keine andere  Diagnose stellt, soll ein Test gemacht werden. Bei negativem Testergebnis kann nach 24 Stunden Symptomfreiheit die Schule wieder besucht werden.

Kinder mit gutem Allgemeinzustand bleiben bei neu auftretendem, starken Husten oder Fieber über 38.5° zunächst zu Hause. Falls das Kind noch andere COVID-19-Symptome aufzeigt, soll die Ärztin/der Arzt konsultiert und – falls  keine andere Diagnose vorliegt – ein Test durchgeführt werden.

Falls Fieber oder starker Husten bei sonst gutem Allgemeinzustand drei Tage oder länger bestehen bleiben und keine anderen Symptome vorliegen, soll ebenfalls die Ärztin/der Arzt aufgesucht werden und – falls keine andere Diagnose  vorliegt – ein Test durchgeführt werden.

Schnupfen und/oder Halsweh mit/ohne leichtem Husten, aber ohne Fieber erfordern bei gutem Allgemeinzustand keinen Ausschluss von der Schule/Betreuungseinrichtung und auch keinen Test.

Vorgehen bei Kindern über 6 Jahren
Bei Kindern und Jugendlichen über 6 Jahren gelten neu die gleichen klinischen Kriterien wie bei Erwachsenen. Treten Symptome auf, die mit COVID-19 vereinbar sind gilt für

Kinder , die nicht an den Reihentests teilnehmen: Das Kind bleibt zu Hause und lässt sich bei der Ärztin/beim Arzt testen. Fällt der Test positiv aus, ist eine Isolation angezeigt. Fällt der Test negativ aus, bleibt das Kind, bzw. der/die   Jugendliche 24 Stunden symptomfrei zu Hause (vgl. Rückseite des beiliegenden Ablaufschemas).

Kinder, die an den Reihentests teilnehmen: Das Kind bleibt zu Hause, bis es 24 Stunden symptomfrei ist (vgl. Rückseite des beiliegenden Ablaufschemas). Hat das Kind an den präventiven Tests der Schule teilgenommen, braucht es  keinen erneuten Test bei der Ärztin/dem Arzt. 

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an das Schulsekretariat Steinhausen bus@steinhausen.ch oder 041 749 13 13.

MIL OSI

10vor10 interviewt Rektorin KSM

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Bild Legende:

Die Rektorin der Kantonsschule Menzingen hilft als Projektleiterin des erfolgreichen MINT Frauennetzwerkes mit, Schweizerinnen ins All zu bringen. 10vor10 war in Menzingen auf Besuch und hat Gabrijela Pejic-Glisic interviewt. Unter diesem Link geht es zur Sendung vom 14. Januar 2022, der Beitrag startet bei 19:12. Und selbstverständlich werden an der KSM auch junge Männer in Sachen MINT gefördert und gefordert.

MIL OSI

Coronavirus: Quarantäne und Homeoffice-Pflicht gelten bis Ende Februar; übrige Massnahmen provisorisch bis Ende März

Source: Switzerland – Federal Administration

Headline: Coronavirus: Quarantäne und Homeoffice-Pflicht gelten bis Ende Februar; übrige Massnahmen provisorisch bis Ende März

Der Bundesrat verlängert angesichts der angespannten Lage in den Spitälern die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Dies hat er an seiner Sitzung vom 19. Januar 2022 entschieden. Die Homeoffice-Pflicht gilt neu bis Ende Februar, ebenso die Kontaktquarantäne. Die 2G- und die 2Gplus-Regel für gewisse Innenräume, die ausgeweitete Maskenpflicht innen, die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen ab 300 Personen sowie die Einschränkung privater Treffen gelten provisorisch bis Ende März; der Bundesrat überprüft aber laufend, ob die Entwicklung der Pandemie eine frühere Aufhebung der Massnahmen zulässt. Ausserdem verkürzt der Bundesrat per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenenzertifikate auf 270 Tage.

MIL OSI