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Autohersteller profitieren vom starken Außenhandel

Autohersteller profitieren vom starken Außenhandel

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Berichten zufolge nimmt der Außenhandel eine immer größere Rolle für den Absatz der chinesischen Fahrzeuge ein. Die Halbjahresberichte zeigen, dass das Wachstum im Ausland die schwächere Nachfrage und den härteren Wettbewerb im Inland ausgleicht.

(Foto von Xinhua)

Der Autobauer BYD ist ein eindeutiges Beispiel für diesen Trend. Die Auslandsumsätze stiegen um 33,9 Prozent auf 181,27 Milliarden Yuan (etwa 27 Milliarden US-Dollar) und machten 52,6 Prozent des Halbjahresumsatzes aus. Die Inlandsumsätze hingegen fielen um 30,7 Prozent. Die Exporte schnellten um 67,8 Prozent auf 792.000 Fahrzeuge hoch, was nahezu 44 Prozent der 1,81 Millionen verkauften Fahrzeuge mit neuen Energien (NEV) entspricht. Das Unternehmen bezeichnete dies als „einen Kernwachstumstreiber“ seiner hochwertigen Entwicklung.

Chery Automobile ist noch stärker auf Märkte außerhalb Chinas angewiesen. Im ersten Halbjahr wurden 943.800 Fahrzeuge im Ausland verkauft – ein Plus von 71,5 Prozent. Diese Märkte trugen rund 70 Prozent zum Gesamtabsatz bei. Die Auslandsumsätze stiegen um 51 Prozent auf 98,97 Milliarden Yuan, und ihr Anteil am Unternehmensumsatz erhöhte sich von 46,3 Prozent auf 69,1 Prozent.

Bei Great Wall Motor wuchsen die Auslandsumsätze um 56,8 Prozent auf 56,29 Milliarden Yuan. Die Auslandsverkäufe stiegen um 45,5 Prozent auf 289.016 Fahrzeuge und übertrafen erstmals die Inlandsverkäufe.

Branchenzahlen deuten auf eine breitere Beschleunigung hin. Wie die China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) mitteilte, exportierte China in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 insgesamt 6,14 Millionen Fahrzeuge – ein Anstieg von 66,8 Prozent im Jahresvergleich.

Chen Shihua, stellvertretender Generalsekretär des CAAM, erklärte, dass die starken Exporte „den Abwärtsdruck auf die Branche wirksam ausgeglichen und wichtige Stützung für den gesamten Automobilmarkt geliefert“ hätten.

Da die Inlandsverkäufe weiterhin schwach blieben, seien die Exporte im ersten Halbjahr der Haupttreiber des Mengenwachstums gewesen, so Chen.

MIL OSI