Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der von den USA veröffentlichte „Bericht zur Verbesserung der internationalen Fischereiverwaltung 2026“ ist ein offener politischer Eingriff. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Freitag zu dem von der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration veröffentlichten Bericht.
Die USA hätten auf der Grundlage ihres innerstaatlichen Rechts eine sogenannte Einstufung vorgenommen, die weder den objektiven Tatsachen entspreche noch eine völkerrechtliche Grundlage habe, so Guo weiter. Ziel sei es, die Entwicklung der Hochseefischerei Chinas böswillig zu behindern, was ein offener politischer Eingriff sei. China sei darüber sehr unzufrieden und lehne es entschieden ab.
Mit Blick auf die Kritik der USA und der EU an dem am 1. Juli in Kraft getretenen „Gesetz der Volksrepublik China zur Förderung des nationalen Zusammenhaltes und Fortschritts“ sagte der chinesische Ministeriumssprecher, die betreffenden Länder ignorierten bewusst die wirtschaftlich-gesellschaftliche Entwicklung Chinas sowie Chinas Erfolge bei der Menschenrechts- und Verwaltungspolitik, verunglimpften böswillig die chinesische Nationalitätenpolitik, griffen grob in Chinas innere Angelegenheiten ein sowie untergrüben den nationalen Zusammenhalt Chinas. China lehne dies entschieden ab.
In Bezug auf die Ankündigung des indischen Premierministers Narendra Modi, dass Japan und Indien bei kritischen Mineralien ihre Zusammenarbeit verstärken würden, sagte Guo Jiakun, die Kooperation zwischen Staaten solle zur Förderung des Verständnisses und des Vertrauens zwischen den Ländern der Region sowie zur Wahrung des Friedens und der Stabilität in der Region beitragen. Sie solle sich nicht gegen Dritte richten oder deren Interessen beeinträchtigen. Die Aufrechterhaltung der Stabilität und Sicherheit der globalen Produktions- und Lieferketten sei die gemeinsame Verantwortung aller Länder und alle Seiten sollten dabei eine konstruktive Rolle spielen.
