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Multinationale Unternehmen bleiben wegen des stabilen und zuverlässigen Umfelds in China

Multinationale Unternehmen bleiben wegen des stabilen und zuverlässigen Umfelds in China

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Multinationale Unternehmen blicken weiterhin optimistisch auf ihre langfristige Entwicklung und ihre Investitionen in China. Ein globaler Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsdienstleister führt dies vor allem auf die jüngsten Unterstützungsmaßnahmen Beijings zur Stabilisierung und Optimierung ausländischer Investitionen zurück. Mark Harrison, Leiter des Bereichs Multinationale Unternehmen bei KPMG China, äußerte sich in einem Interview am Rande der 17. Jahrestagung der „New Champions“, auch bekannt als „Summer Davos“, in der nordostchinesischen Küstenstadt Dalian.

Harrison erklärte, dass der chinesische Markt seinen Erfahrungen aus der Betreuung und Befragung multinationaler Unternehmen zufolge für ausländische Investoren Stabilität bedeute.

„Wir haben in den letzten Jahren intensiv mit Kunden über ihre China-Strategien diskutiert, über Akquisitionen, Rückzug oder Neuausrichtung. Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen waren dabei die größten Sorgen. Heute sehen viele China als stabilen, verlässlichen Markt. Diese Stabilität, so meine Überzeugung, wird langfristig weiteres Kapital anziehen,“ so Harrison.

Der Experte für Unternehmensdienstleistungen widersprach zudem der weit verbreiteten Mediendarstellung, dass multinationale Unternehmen sich aus China zurückzögen, und betonte, dass dies seiner persönlichen Erfahrung widerspreche.

„Ich habe viele chinesische Freunde, Kollegen und Kunden, die mich zu diesem Thema befragen. Sie hören immer wieder, dass viele multinationale Unternehmen erwägen, China zu verlassen. Doch aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Das stimmt nicht. In unserer Umfrage aus dem vergangenen Jahr gaben 75 Prozent der Befragten an, Investitionen in China zu erwägen. Nur ein Prozent sagte, sie erwögen einen Rückzug. Ganz allgemein gilt: In den seltenen Fällen, in denen wir tatsächlich einen Rückzug sehen, ist dies in der Regel Teil einer globalen Strategie zur Veräußerung eines Geschäftsbereichs. Es geht also nicht um China, sondern um einen Teil des Geschäfts. Ein multinationaler Konzern möchte beispielsweise weltweit einen bestimmten Geschäftsbereich verkaufen – und das China-Geschäft ist darin eingeschlossen. Um ehrlich zu sein: Ein geopolitisch motivierter Rückzug kommt äußerst selten vor,“ sagte Harrison abschließend.

MIL OSI