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ONI im Finale des 19. Deutschen Nachhaltigkeitspreises – Jury würdigt innovative Lösungen für industrielle Energieeffizienz

ONI im Finale des 19. Deutschen Nachhaltigkeitspreises – Jury würdigt innovative Lösungen für industrielle Energieeffizienz

Source: Deutsche Nachrichten
Die unabhängige Fachjury würdigt insbesondere den ganzheitlichen Ansatz des Lindlarer Anlagenbauers, industrielle Energie- und Prozessströme intelligent zu vernetzen. Mit innovativen Lösungen zur Abwärmenutzung und thermischen Kreislaufwirtschaft verbindet ONI Klimaschutz mit wirtschaftlicher Effizienz.

Der Lindlarer Anlagenbauer ONI-Wärmetrafo gehört zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Unternehmen 2027 in der Größenklasse Large Companies. Die unabhängige Fachjury würdigt insbesondere den ganzheitlichen Ansatz des Unternehmens, industrielle Energie- und Prozessströme intelligent miteinander zu verknüpfen und bislang ungenutzte Abwärme wieder nutzbar zu machen. Damit leistet ONI einen Beitrag zur Energieeffizienz und Dekarbonisierung industrieller Produktionsprozesse.

„Wir freuen uns sehr über die Finalteilnahme bei diesem bedeutenden Wettbewerb. Sie ist gleichzeitig Anerkennung und weiterer Ansporn für unser Handeln, denn Abwärme ist für ONI keine Verlustenergie, sondern eine wertvolle Ressource. Der zentrale Klimahebel von ONI liegt vor allem in der Dekarbonisierung industrieller Prozesse bei tausenden Kunden weltweit“, sagt Wolfgang Oehm, geschäftsführender Gesellschafter der ONI-Wärmetrafo GmbH.

Aus Abwärme wird Nutzwärme.

Aus Energieverbrauch wird ein Energiekreislauf.

In energieintensiven Industrien entsteht in Prozessen Abwärme, während gleichzeitig Heizenergie für Gebäude oder weitere Prozesse benötigt wird. ONI verbindet diese Energieflüsse. Die in Produktions- und Kälteprozessen entstehende Abwärme wird von ONI als wertvolle und nutzbare Energiequelle betrachtet. Statt diese Energie ungenutzt an die Umgebung abzuführen, wird sie mit intelligenten Anlagenkonzepten zurückgewonnen und direkt oder auf einem angepassten Temperaturniveau erneut für Produktions- und Versorgungsprozesse nutzbar gemacht.

Dafür betrachtet ONI einzelne Prozesse nicht isoliert, sondern als zusammenhängendes Energiesystem. Kühl- und Temperiertechnik, Wärmerückgewinnung, Lüftung sowie Wasser- und Energieversorgung werden als Gesamtsystem geplant und ausgeführt. Das Ergebnis ist thermische Kreislaufwirtschaft, die Energieverbrauch, Betriebskosten und CO₂-Emissionen reduzieren kann.

Welche Größenordnung dieser Ansatz erreichen kann, zeigt das unternehmenseigene „Sparometer“*: Auf Basis der Wirtschaftlichkeitsprognosen von 6.411 Kundenprojekten hat ONI ein jährliches Energieeinsparpotenzial von rund 17,8 Milliarden Kilowattstunden berechnet. Auf Grundlage der verwendeten Emissionsfaktoren entspricht dies einem rechnerischen Potenzial zur Vermeidung von knapp sechs Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr.

*Berücksichtigt wurden Einsparungen an Heizenergie und Stromeinsatz mit den Umrechnungsfaktoren (gemäß BAFA Informationsblatt CO2-Faktoren Stand 01.06.2026) für die Energieträger Wärme (im Energiemix) 0,28 kg CO2/kWh und Strom (Effizienzmaßnahmen) 0,435 kg CO2/kWh.

Diese thermische Kreislaufwirtschaft lässt sich auf verschiedenste Anwendungsbereiche sowie international skalieren. Energieeffizienz ist nicht nur Klimaschutz, sondern auch ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die Industrie. ONI verbindet dabei die Stärke des deutschen Mittelstands – praxisnahe Ingenieurkompetenz – mit einer zentralen Aufgabe Europas: industrielle Wertschöpfung wettbewerbsfähig und zugleich klimafreundlicher zu machen.

Nachweisbare Wirkung entscheidet

Die Finalisten wurden in den drei Größenklassen SMEs, Large Companies und Corporations von unabhängigen Fachjurys mit Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ermittelt. Im Mittelpunkt stehen Leistungen in den Transformationsfeldern Klima, Ressourcen, Natur, Arbeit und Gesellschaft.

Entscheidend für die Auswahl sind die nachweisbare Nachhaltigkeitswirkung, Innovationskraft, Skalierbarkeit und Vorbildfunktion. Auch die Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette und das Tempo der Entwicklung fließen in die Bewertung ein.

In der Jurybegründung zur Nominierung von ONI als Finalist heißt es: „Die Jury hebt die Verbindung von Energieeffizienz als Kundennutzen und technischem Angebot hervor. Anerkennung findet, dass ONI-Wärmetrafo Prozesse über Wärme, Kälte und Wasser hinweg betrachtet und die Umsetzung durch Service begleitet. Abwärmenutzung und vernetzte Versorgungssysteme geben diesem Ansatz konkrete Anwendungen; die Optimierung setzt dabei bei industriellen Abläufen und den Anforderungen unterschiedlicher Branchen an. Für die Auswahl zum Finalisten zählt, dass ONI-Wärmetrafo bisher getrennte Energie- und Prozessströme miteinander verknüpft. Anlagenplanung und laufende Betreuung greifen dabei ineinander und machen die weitere Nutzung von Abwärme zur betrieblichen Aufgabe“.

Preisverleihung mit europäischer Perspektive

Am 3. Dezember 2026 werden die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Unternehmen beim #DNP26 in Düsseldorf feierlich ausgezeichnet. Sie vertreten Deutschland als National Champions Germany im europäischen Wettbewerb. Gemeinsam mit den National Champions aus ganz Europa bilden sie das Spitzenfeld, aus dem die European Leaders ermittelt werden.

#DNP26: Bühne für nachhaltige Innovationen

Unter dem Motto „Stark durch Transformation“ bringt der #DNP26 am 3. und 4. Dezember führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Zu den prominenten Gästen zählen Bundesbildungsministerin Karin Prien, die britische Transformationsforscherin Kate Raworth, die Weltrekordseglerin und Pionierin der Kreislaufwirtschaft Dame Ellen MacArthur sowie Bundesaußenminister a. D. Sigmar Gabriel.

Für ONI bietet der Kongress die Gelegenheit, sich mit potenziellen Kunden, Partnern und Anwendern zu vernetzen.

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