Source: Deutsche Nachrichten
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Insider-Risiken: Wenn der Angriff über den Menschen läuft
Nicht jeder Angriff kommt von außen: Insider-Risiken entstehen, wenn Mitarbeitende, ehemalige Beschäftigte oder externe Fachkräfte – ob absichtlich oder unabsichtlich – zum Einfallstor werden. Eine gefälschte E-Mail, ein manipulierter Anruf oder ein unautorisierter Zugriff genügen oft, um selbst gut abgesicherte IT-Systeme zu umgehen.
Zahlen aus Österreich: Social Engineering als häufigster Angriffsweg
Wie stark dieses Risiko in Österreich bereits Realität ist, zeigt die aktuelle KPMG-Studie „Cybersecurity in Österreich 2026“, für die 1.396 Unternehmen befragt wurden: Bei den erfolgreichsten Angriffsmethoden dominieren Wege, die auf menschliches Verhalten abzielen. Malware über E-Mail-Anhänge wird bei 78 Prozent der Angriffe eingesetzt, (Spear-)Phishing über Links bei 69 Prozent, Business E-Mail Compromise beziehungsweise CEO-Fraud bei 57 Prozent und betrügerische Anrufe bei 52 Prozent. Zusätzlich führten bei 61 Prozent der betroffenen Unternehmen Anwenderfehler beim Einsatz von KI-Tools zu Sicherheits- oder Datenschutzvorfällen.
Warum Technik allein nicht ausreicht
Technische Schutzmaßnahmen wie Firewalls, Spamfilter oder Patch-Management bleiben unverzichtbar – laut KPMG war unzureichendes Patch-Management bei 40 Prozent der Angriffe der Einstiegspunkt. Doch gegen Phishing, CEO-Fraud oder manipulative Anrufe helfen sie nur bedingt, wenn eine einzelne Person überzeugt wird, eine Zahlung freizugeben, Zugangsdaten preiszugeben oder eine schädliche Datei zu öffnen. Genau hier braucht es zusätzlich menschliche Kontrolle: eine Instanz, die prüft, wer tatsächlich hinter einer Anfrage, einem Zugang oder einer Position steht.
Validatos Antwort: Human-in-the-loop statt reiner Automatisierung
Validato verbindet automatisierte Datenerhebung mit persönlicher Prüfung durch erfahrene Analystinnen und Analysten – ein Prinzip, das Validato als „Human-in-the-loop“-Ansatz bezeichnet. Auffälligkeiten oder mehrdeutige Ergebnisse werden nicht automatisch durchgewunken, sondern von Menschen eingeordnet und bewertet, bevor sie an das prüfende Unternehmen gehen. So lässt sich das Risiko einschätzen, das von einer Person ausgeht, bevor ihr Zugang zu sensiblen Daten, Finanzen oder Systemen gewährt wird.
Über 18 Prüfmodule als erste Verteidigungslinie
Validato bietet Unternehmen in Österreich dafür mehr als 18 einzeln wählbare Prüfmodule – von der Identitätsverifizierung über Strafregisterauszüge und Referenzprüfungen bis hin zu Abgleichen mit internationalen Risikolisten und OSINT-Recherchen. Für die meisten Module liefert Validato Ergebnisse innerhalb von Minuten statt Tagen oder Wochen, integrierbar über eine WebApp oder per API in bestehende HR-Systeme. Validato ist zudem nach ISO 27001 und ISO 27701 zertifiziert und verarbeitet Daten DSGVO-konform.
„Firewalls schützen vor technischen Angriffen, aber nicht davor, dass jemand einen gefälschten Anruf für echt hält oder eine Überweisung an die falsche Person freigibt. Insider-Risiken lassen sich nur eindämmen, wenn Technologie und menschliche Prüfung zusammenwirken – genau das liefern wir Unternehmen in Österreich.“
— Reto Marti, Managing Partner, Validato
