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Grenzüberschreitender Reiseverkehr boomt in China während der Sommerreisezeit

Grenzüberschreitender Reiseverkehr boomt in China während der Sommerreisezeit

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Während der 62-tägigen Sommerreisezeit, die am Montag zu Ende ging, verzeichnete China einen deutlichen Anstieg des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs. Wichtige Grenzübergänge meldeten Rekordzahlen bei den Passagieren. Visafreie Regelungen und das wachsende internationale Interesse an China sorgten für einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den Ein- und Ausreisen.

In Beijing blieb das Passagieraufkommen während der Sommerreisezeit auf einem konstant hohen Niveau. Vom 1. Juli bis zum 31. August wurden an den Grenzübergängen der Stadt insgesamt 4,45 Millionen Ein- und Ausreisen registriert, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die Beijinger Generalstation für Grenzkontrollen mit.

Seit dem 20. August gilt in China die 240-stündige visafreie Transitregelung auch für Staatsbürger Kirgisistans und Vietnams. Damit wurde die Zahl der für die Regelung infrage kommenden Länder auf 57 erweitert. Ausländischen Reisenden werden dadurch Besuche in China zu touristischen und geschäftlichen Zwecken weiter erleichtert.

„Ich komme seit zehn Jahren nach China. Ich hoffe, dass diese Regelung noch lange bestehen bleibt, damit wir Vietnamesen alle nach China kommen und das Essen und alles andere erleben können“, sagte eine vietnamesische Reisende.

Auch Shanghai verzeichnete während der gesamten Sommerreisezeit einen regen grenzüberschreitenden Reiseverkehr. Daten der Shanghaier Generalstation für Grenzkontrollen zufolge wurden an den Grenzübergängen der Stadt vom 1. Juli bis zum 31. August insgesamt 7,27 Millionen Ein- und Ausreisen registriert. Im Durchschnitt waren es täglich 117.000 Passagiere.

Allein am 11. August wurden an den Grenzübergängen der Stadt fast 162.000 Ein- und Ausreisen abgefertigt – ein neuer Tagesrekord für das Jahr 2026.

„Wir besuchen Shanghai zum ersten Mal. Wir dachten, dass die Stadt ein großartiges Reiseziel für einen Familienurlaub mit einem Kind wäre. Deshalb wollen wir weitere Orte besuchen, die für Kinder geeignet sind, und natürlich die chinesische Kultur kennenlernen“, sagte eine britische Touristin, die mit ihrer Familie unterwegs war.

In der Guangdong-Hongkong-Macao Greater Bay Area nahm der grenzüberschreitende Reiseverkehr kontinuierlich zu. Shenzhen und Hongkong beschleunigten zugleich ihre kulturelle und touristische Integration, während sich der sogenannte Ein-Stunden-Lebenskreis der Region zunehmend zu einer alltäglichen Realität entwickelte.

Während der Sommerreisezeit wurden an den Grenzübergängen in Shenzhen insgesamt 51,44 Millionen Ein- und Ausreisen registriert, 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die Shenzhener Generalstation für Grenzkontrollen mit.

Am Grenzübergang Zhuhai an der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke in der südchinesischen Provinz Guangdong, dem einzigen ausgewiesenen Grenzübergang für die Programme „Nordwärtsreise für Hongkonger Fahrzeuge“, „Nordwärtsreise für Macaoer Fahrzeuge“ und „Südwärtsreise für Fahrzeuge aus Guangdong“, wurden während der Sommerreisezeit insgesamt 5,6 Millionen Passagier- und 1,2 Millionen Fahrzeugbewegungen verzeichnet. Beide Zahlen gehörten für diesen Zeitraum zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen.

In der südwestchinesischen Provinz Yunnan nahm der grenzüberschreitende Tourismus zwischen China und Laos in beide Richtungen deutlich zu.

Die China-Laos-Eisenbahn, die entlang ihrer Strecke mehr als 560 Kultur- und Tourismusstätten miteinander verbindet, beförderte mehr als 55.000 grenzüberschreitende Passagiere – 56,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach Angaben des Grenzkontrollpunkts Mohan wurden am Eisenbahn-Grenzübergang Mohan vom 1. Juli bis zum 1. September mehr als 57.000 ein- und ausreisende Reisende aus 72 Ländern und Regionen kontrolliert. Die Zahl der Passagiere erreichte dabei an einzelnen Tagen einen Höchststand von mehr als 1.100 und stellte damit einen neuen Sommerrekord für den Grenzübergang auf.

MIL OSI