Source: People’s Republic of China – State Council News in German
In beispiellosem Tempo verändert Künstliche Intelligenz die Welt, sei es in der Produktion, im Büroalltag oder bei alltäglichen Tätigkeiten. Für junge Menschen ist KI nicht nur ein Werkzeug, sondern auch ein Partner. Doch KI birgt auch versteckte Risiken.
Am Vorabend der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz (WAIC) 2026 wurden junge Chinesen auf der Straße befragt, wie sie zu KI stehen und wo sie die rote Linie der KI-Entwicklung sehen.
Dabei kam heraus, dass viele junge Menschen KI als wertvollen Partner im Alltag betrachten. Sie loben ihre Effizienz bei sich wiederholenden Aufgaben und ihre Fähigkeit, schnell zuverlässige Ergebnisse zu liefern.
„Ich finde, sie ist die beste Kollegin, besonders bei ineffizienten, sich wiederholenden Aufgaben. Sie kann dir dabei helfen, in sehr kurzer Zeit relativ gute Ergebnisse zu erzielen. Ich denke, die derzeitige KI ist bereits auf einem hohen Niveau und kann als herausragende Arbeitskollegin eingestuft werden“, sagte Xu Yuanchun, ein Einwohner von Shanghai.
„Ich sehe sie als meine beste Arbeitspartnerin, denn die Nutzererfahrung mit KI ist in meinem Alltag ziemlich gut. Wenn ich zum Beispiel verreise, bitte ich sie manchmal, einen Reiseplan zu erstellen. Auch bei medizinischen Fragen, die ich nicht verstehe, frage ich nach und erhalte Auskunft. Das ist viel bequemer als früher“, sagte Jin Yichun, ebenfalls Einwohner von Shanghai.
Auf die Frage nach der wichtigsten roten Linie, die die KI-Entwicklung unbedingt einhalten müsse, betonte Yuan Luming, Studentin der Fakultät für Internationale Beziehungen und Öffentliche Angelegenheiten an der Fudan-Universität, dass KI letztlich eine Technologie sei und Technologie dem Menschen dienen müsse.
„Ich denke, KI ist letztlich eine Technologie, und Technologie muss letztlich dem Menschen dienen. Die Verbindungen, die Kommunikation und die Emotionen zwischen Menschen sind Dinge, die KI nicht ersetzen kann. Daher denke ich, dass Technologie den Menschen letztlich nicht ersetzen kann und der Mensch im Verlauf der technologischen Entwicklung nicht ausgeblendet werden darf. Ich denke, wir müssen uns konsequent an den Grundsatz halten, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“, so Yuan.
Zhao Tongyang, Gründerin und Geschäftsführerin von Yuanmeng Intelligence, sagte bezüglich der erwarteten Ergebnisse zur Zusammenarbeit im Bereich KI-Governance, sie hoffe, die diesjährige WAIC werde zwei zentrale Resultate hervorbringen.
„Im Hinblick auf die neue globale KI-Governance erhoffe ich mir von dieser KI-Konferenz vor allem zweierlei: Erstens möchte ich erfahren, wie multilaterale Win-Win-Situationen erreicht und ein besseres Ökosystem der Ko-Kreation und Symbiose geschaffen werden können. Zweitens erhoffe ich mir, dass der grenzüberschreitende, inklusive Nutzen der KI durch eine plattformübergreifende Open-Source-Governance-Struktur besser verwirklicht werden kann, sodass ein neuer Mechanismus entsteht, der Innovation fördert und gleichzeitig neue Standards entwickelt.“
Die Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz 2026 und das Hochrangige Treffen zur globalen KI-Governance finden von Freitag bis Montag in Shanghai statt.
Unter dem Motto „KI-Partnerschaft für eine bessere Zukunft“ umfasst die Veranstaltung mehr als 140 Foren, bringt 1.400 Gäste aus dem In- und Ausland zusammen und gliedert sich in sechs Bereiche: Konferenzen und Foren, Ausstellungen und Präsentationen, Auszeichnungen und Wettbewerbe, Erfahrungsberichte aus der Anwendung, Innovationsinkubation sowie Talentförderung.
