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Chinas Vogelschutzmaßnahmen lassen Bestände seltener Arten wachsen

Chinas Vogelschutzmaßnahmen lassen Bestände seltener Arten wachsen

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Chinas Bemühungen zum Vogelschutz haben bemerkenswerte Erfolge erzielt. Die Bestände vieler gefährdeter Vogelarten nehmen kontinuierlich zu. Dies geht aus Daten hervor, die am Donnerstag von der chinesischen Staatlichen Forst- und Graslandverwaltung veröffentlicht wurden.

Den jüngsten Zahlen zufolge weisen 19 staatlich geschützte Vogelarten, darunter der Rote Ibis, die Schwarzkopfmöwe und der Braunohrfasan, stabile oder wachsende Bestände auf. Bis 2025 erreichte die Population der Baermoorente in China 2.555 Tiere und hat sich damit gegenüber den rund 1.000 Exemplaren im Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Die Zahl der Blaukappenhäherlinge stieg von 550 im Jahr 2024 auf rund 660, während die Population des Grünpfaus auf mehr als 1.000 Tiere anwuchs.

Auch die Begeisterung der Bevölkerung für den Vogelschutz wächst. Am Laoshan in Nanjing in der ostchinesischen Provinz Jiangsu hat die üppige Vegetation des Frühsommers fast 50 Zugvogelarten angelockt, die wie jedes Jahr zur Brut und Aufzucht ihrer Jungen zurückkehren. Vogelbeobachter mit Teleobjektiven sind häufig in den Wäldern unterwegs, um seltene Arten zu entdecken.

„Die Umweltbedingungen hier sind für Vögel hervorragend, und die Schutzmaßnahmen werden konsequent umgesetzt. Deshalb kommen die Vögel gerne hierher. Auch wir Vogelfotografen schätzen diesen Ort und freuen uns über ihre Rückkehr“, sagte ein örtlicher Vogelbeobachter.

Bei einer landesweit synchron durchgeführten Erhebung der überwinternden Wasservögel im Januar dieses Jahres wurden 167 Arten aus neun Ordnungen und 19 Familien mit insgesamt 6,324 Millionen Individuen erfasst. Gegenüber den 2,443 Millionen im Jahr 2016 entspricht dies einem Anstieg von 158,9 Prozent. Zugleich ist dies die höchste Zahl, die seit Beginn der Überwachung der überwinternden Wasservögel in China registriert wurde.

MIL OSI