Öffnung Kantonsstrasse Lindencham–Sins

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Am 11. Juli 2022 wurde mit den Sanierungsarbeiten an der Reussbrücke und im Strassenabschnitt in Lindencham begonnen. Die Sperrung der Sinserbrücke wird am 16. August, diejenige im Abschnitt Lindencham voraussichtlich Ende August 2022 aufgehoben.

Die Bauarbeiten bei der Reussbrücke nach Sins und beim Kreisel Zollhaus schreiten voran. Ab Dienstag, 16. August 2022, 7 Uhr, kann der Verkehr wieder ungehindert über die Reussbrücke sowie über den neuen Kreisel fliessen. Die Bauarbeiten auf der Sinserstrasse in Lindencham dauern hingegen aufgrund des unerwartet schlechten Untergrunds voraussichtlich noch bis Ende August. Der Einmünder Heiligkreuzstrasse wird plangemäss ab Freitag, 12. August 2022, 6 Uhr, ganz gesperrt, wodurch das Abfahren von der Sinserstrasse in Richtung Heiligkreuz nicht mehr möglich sein wird. Das bestehende Einbahnregime auf der Sinserstrasse bleibt vor­aussichtlich bis Ende August 2022 bestehen. Der motorisierte Individualverkehr von Hagendorn nach Cham wird weiterhin über die Untermühle- und die Knonauerstrasse umgeleitet. Einzig die Busse Richtung Cham verkehren durch den Baustellenbereich, wofür der Gegenverkehr Richtung Sins durch den Verkehrsdienst so kurz wie möglich angehalten wird.

Informationen im Internet
Da die Bauarbeiten von der Witterung abhängig sind, können Verschiebungen nicht ausgeschlossen werden. Über die genauen Bautermine und die weiteren Änderungen des Verkehrsregimes informiert das kantonale Tiefbauamt auf der Webseite www.zg.ch/baustellen. Die Bauherrschaft trifft die nötigen Vorkehrungen, um Verkehrsbehinderungen und Immissionen für die Anstösserinnen und Anstösser auf ein Minimum zu beschränken.

Legenden

  • Die Arbeiten am Kreisel Zollhaus werden rechtzeitig fertig.
  • Der neue Belag der Reussbrücke in Sins ist eingebaut.
  • Belagsarbeiten an der Sinserstrasse in Lindencham.

MIL OSI

Neues Artilleriesystem: Shortlist-Entscheid getroffen

Source: Switzerland – Federal Council in German

Bern, 11.08.2022 – armasuisse hat zwei Kandidaten für die Shortlist gewählt, deren Systeme für die Erneuerung der indirekten Feuerunterstützung auf mittlere Distanz für die Schweizer Armee einer Evaluation unterzogen werden. Vorgesehen ist, eines der Systeme mit der Armeebotschaft 2026 dem Parlament zur Beschaffung zu beantragen. Es wird die Panzerhaubitze M109 ersetzen, die vor über 50 Jahren beschafft wurde.

Die aktuell im Einsatz stehende Panzerhaubitze M109 kommt zu Beginn der 2030-er Jahre an ihr Nutzungsende und muss mit einem modernen Nachfolgesystem ersetzt werden. Die Arbeiten am Projekt «Artillerie Wirkplattform und Wirkmittel 2026» begannen im Jahr 2017 mit der Projektinitialisierung und 2019 folgte der Projektauftrag. Mit der Wahl der Systeme für die Evaluationsphase nimmt das Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein.

Shortlist-Entscheid

Auf Grundlage der militärischen Anforderungen hat armasuisse mehrere Hersteller eingeladen, ihre Unterlagen einzureichen. Die erhaltenen Informationen wurden analysiert und bewertet. Für die weitere Evaluation wurden die Systeme zweier Hersteller bestimmt:

  • BAE Systems Bofors AB, Schweden, Archer 8×8 mobile howitzer,
  • Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, Deutschland, RCH 155 AGM Artillery Gun mit zwei möglichen Trägerplattformen (Boxer 8×8 / Piranha 8×8)

Projekt «Artillerie Wirkplattform und Wirkmittel 2026»

Das Projekt «Artillerie Wirkplattform und Wirkmittel 2026» soll den Erhalt und die Weiterentwicklung der Fähigkeit des indirekten Feuers auf mittlere Einsatzdistanz bei gesteigerter Reichweite, Präzision und Mobilität sicherstellen. Ausgehend von diesen Anforderungen hat armasuisse den Auftrag erhalten, ein geeignetes System auf Basis eines radgestützten Fahrzeugs zu evaluieren. Zum Projektumfang gehören unter anderem:

  • Radgestützte Wirkplattform und Wirkmittel für die indirekte Feuerunterstützung auf mittlere Reichweite
  • Integration in Führungs- und Feuerleitsystem
  • Ausbildungs- und Simulationssysteme
  • Integration der Kommunikationssysteme
  • Logistikmittel für die Wirkplattform und die Wirkmittel

Weiteres Vorgehen

Mit dem Entscheid für diese Systeme werden während der Evaluationsphase die Bereiche Technik, Einsatz und Logistik anhand funktionsfähiger Prototypen vertieft erprobt und analysiert. Diese Abklärungen und Versuche sind für die Jahre 2023 und 2024 im In- und Ausland geplant. Die Beschaffung eines der Systeme soll mit dem Rüstungsprogramm der Armeebotschaft 2026 beantragt werden.

Heutige Panzerhaubitze M109 seit über 50 Jahren in Betrieb

Die aktuell im Einsatz stehenden Panzerhaubitzen M109 (offizielle Bezeichnung: 15,5 cm Panzerhaubitze M109 KAWEST WE) wurden ab 1968 in mehreren Tranchen beschafft und bilden seither das Rückgrat der motorisierten Artillerie der Schweizer Armee. Im Laufe der Nutzungsdauer wurde das System mehrfach für den Einsatz angepasst. So wurde die Panzerhaubitze M109 1995 einer Kampfwertsteigerung (KAWEST) und 2012 einem Werterhaltungsprogramm (WE) unterzogen. Die letzten Massnahmen erfolgen derzeit mit einer Nutzungsverlängerung (NUV) 2021 mit der Absicht, das System bis Anfangs 2030 betreiben zu können, bis es durch eine neue Wirkplattform mit Wirkmitteln abgelöst wird.


Adresse für Rückfragen

Jacqueline Stampfli-Bieri
Stv. Leiter Kommunikation armasuisse
+41 58 464 60 42


Herausgeber

armasuisse
http://www.ar.admin.ch/

Gruppe Verteidigung
http://www.vtg.admin.ch

MIL OSI

Bundeskanzlei veröffentlicht Bundesrecht neu auch als maschinenlesbare Daten

Source: Switzerland – Federal Council in German

Bern, 11.08.2022 – Mit Inkrafttreten der geänderten Publikationsverordnung publiziert die Bundeskanzlei neue Veröffentlichungen der Amtlichen Sammlung, des Bundesblattes sowie der Systematischen Rechtssammlung neu auch im maschinenlesbaren XML-Format.

Das XML-Format dient der Beschreibung der Struktur eines Erlasses und ermöglicht der Öffentlichkeit, Inhalte in strukturierter Form in eigene Anwendungen zu übernehmen oder die Daten mit entsprechenden Programmen automatisch zu verarbeiten.

Mit diesem Angebot geht die Bundeskanzlei einen weiteren Schritt, damit die Bundesverwaltung Daten konsequent maschinenlesbar anbietet. Das Angebot soll schrittweise erweitert werden. So sollen beispielsweise die Werkzeuge für Entwicklerinnen und Entwickler ausgebaut werden, um Daten individuell und automatisiert abzufragen.

Die Publikationsplattform des Bundesrechts (Fedlex) dient als zentrale Drehscheibe für das Bundesrecht. Sie ging im Januar 2021 mit einer neuen Software online. Auf der Plattform befindet sich jederzeit das aktuell gültige Bundesrecht (u.a. Gesetze und Verordnungen). Sie verzeichnet pro Monat durchschnittlich rund 1,4 Millionen Besuche.


Adresse für Rückfragen

Serge Kuhn
Sektion Kommunikation
Tel. 058 463 71 34
serge.kuhn@bk.admin.ch


Herausgeber

Bundeskanzlei
http://www.bk.admin.ch

MIL OSI

Erstfeld: Kollision zwischen Personenwagen und Motorrad – eine Person verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

11. August 2022

Medienmitteilung Nr. 142 / 2022

Am Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Niederhofenstrasse herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Kreisel Lindenried. Beim Kreisel Lindenried beabsichtigte der Lenker den Kreisel zu befahren. Dabei übersah er ein von links kommendes Motorrad mit deutschem Kontrollschild. In der Folge kam es zur seitlichen Kollision. Die Motorradlenkerin zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 750 Franken.

MIL OSI

Sicher Velo fahren: Beginn der „Praktischen Verkehrsschulung 2022/23, Block UBL“

Source: Switzerland – Canton Government of Basel in German

Unter dem Motto „Sicher Velofahren“ zeigt die Polizei Basel-Landschaft in der diesjährigen „Praktischen Verkehrsschulung“ auf, dass neben dem Spass am Velofahren einige sehr wichtige Punkte im Bereich Strassenverkehr beachtet werden müssen.

Das Verkehrsinstruktorenteam der Polizei Basel-Landschaft, sowie Mitarbeitende der Gemeindepolizeien werden alle Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen des Kantons Basel-Landschaft hinsichtlich dieser Punkte instruieren. Dabei werden sie auch in diesem Jahr wieder durch Vertreterinnen und Vertreter von „Benevol“ (freiwillige Erwachsenenarbeit) unterstützt.

Es zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, dass ein gut ausgerüstetes Fahrrad alleine, für eine sichere Fahrweise nicht ausreicht. Nebst einem theoretischen Teil – Signallehre und Schulung des Verkehrsverhaltens – wird eine längere Velofahrt im jeweiligen Ort absolviert. Auf dieser Fahrt werden den Kindern alle noch offenen Fragen beantwortet und das richtige Velofahren im Strassenverkehr geübt. So beispielsweise das richtige Rechtsfahren, das Linksabbiegen, die Rechtsvortritts-Regelung und der tote Winkel.  

Die Polizei Basel-Landschaft hofft, dass die Schülerinnen und Schüler mit diesen Verkehrsinstruktionen mehr Sicherheit und Freude am Velofahren erhalten. Die Verkehrsschulung wird in der Zeit vom 15. August bis 4. November 2022 durchgeführt. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um das Verständnis und die Unterstützung der Eltern, der Schulbehörden und aller Verkehrsteilnehmenden. Ebenso bittet sie alle Eltern von Kindern in den entsprechenden Klassen, die Fahrräder ihrer Schützlinge hinsichtlich der korrekten Ausrüstung zu überprüfen. 

Diesbezüglich sind die folgenden Punkte speziell zu beachten:

Vorder- und Rücklicht müssen fest angebracht oder abnehmbar sein – „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Nachts ist das Risiko, als Velofahrerin oder Velofahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, dreimal höher als bei Tag. Velofahrende sind selbst bei eingeschalteter Fahrradbeleuchtung wegen ihrer schmalen Silhouette und der vergleichsweise schwachen Beleuchtung erst auf kurze Distanz erkennbar. 

Front und Rückstrahler müssen fest angebracht sein und eine Leuchtfläche von mindestens zehn Quadratzentimetern aufweisen.

Zur weiteren erforderlichen Ausrüstung gehören Pedale mit Rückstrahlern, zwei gut funktionierende Bremsen und zwei Luftreifen in einwandfreiem Zustand.

Veloschloss: Obwohl das Mitführen nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Polizei Basel-Landschaft trotzdem immer ein Schloss oder Schliesskabel mitzuführen.

Veloglocke: Seit Januar 2017 ist keine Glocke mehr erforderlich, ungeachtet dessen empfiehlt die Polizei Basel-Landschaft jedoch alle Velos nach Möglichkeit weiterhin damit auszurüsten.

MIL OSI

Attinghausen: Kollision zwischen Personenwagen und Mofa – eine Person verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

11. August 2022

Medienmitteilung Nr. 141 / 2022

Gestern Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 09.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Mofas mit Urner Kontrollschild auf der Privatstrasse Gändli in Richtung Altdorf. Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Kummetstrasse herkommend auf der Gändlistrasse in Richtung Süd. Gemäss Aussagen der Beteiligten, kam es im Bereich Gändli /Gändlistrasse zu einer seitlichen Frontalkollision. Der Mofalenker wurde dabei von der Fahrzeugfront erfasst und auf die Motorhaube des Personenwagens geschleudert. Der 14- jährige Mofalenker zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde durch die Rega in ein ausserkantonales Spital überflogen. Der Sachschaden beträgt rund 5’000 Franken.

MIL OSI

188 / Risch Rotkreuz: Auto steckt auf Holzbrücke fest

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Zug, 11. August 2022, 10:45 Uhr

188 / MEDIENMITTEILUNG

Risch Rotkreuz: Auto steckt auf Holzbrücke fest

Ein alkoholisierter Fahrzeuglenker wollte möglichst schnell nach Hause und fuhr auf einem Fussweg der Reuss entlang. Auf einer Holzbrücke blieb das Auto stecken.

Am Mittwochabend (10. August 2022), um 22:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass ein Auto einen Fussweg entlang der Reuss befahren habe und nun auf einer Holzbrücke stecken geblieben sei. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen alkoholisierten Fahrzeuglenker. Der 59-jährige Mann gab an, für seinen Heimweg eine Abkürzung gewählt zu haben. Dabei missachtete er das «Allgemeine Fahrverbot» und blieb schliesslich auf der rund 1 Meter breiten Holzbrücke stecken.

Das Auto musste von einem privaten Abschleppdienst aus der misslichen Lage befreit werden. Die beim Fahrzeuglenker durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.69 mg/l. Der Führerausweis wurde ihm zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Weiter muss er sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.  

MIL OSI

Guardian Capital Group, Betreibende der Internetseite guardian-capital.net/online/login, E-Mail-Adresse: marketing@guardian-capital.net: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

Source: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Guardian Capital Group, nach eigenen Angaben mit Zweigniederlassung in der Wiedenbrücker Straße 4, 59555 Lippstadt, und angeblichem Sitz in der 137 Brompton Rd., London SW3 1QF, Vereinigtes Königreich, in Deutschland eine 8,5%-Unternehmensanleihe (Inhaberschuldverschreibung) der Metalcorp Group S.A. (ISIN DE000A3KRAP3) ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich der Verdacht nicht auf die Guardian Capital Group Limited mit Sitz in Commerce Court West, 199 Bay Street –Suite 31 00 PO Box 201, Toronto, Ont. M5L 1E8, bezieht, die für die Internetseite www.guardiancapital.com verantwortlich ist.
Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme greift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar.

Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der Guardian Capital Group kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich.

In Deutschland dürfen Wertpapiere im Grundsatz – das heißt vorbehaltlich einer Prospektausnahme – nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Prospekts öffentlich angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Billigung prüft die BaFin, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob sein Inhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Sie prüft die Prospektangaben jedoch nicht auf inhaltliche Richtigkeit. Ebenso erfolgt weder eine Überprüfung der Seriosität des Emittenten noch eine Kontrolle des Produkts.

Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Prospekt kann eine Haftung der Prospektverantwortlichen gemäß §§ 9 bzw. 10 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) bestehen. Gleiches gilt nach § 14 WpPG für Anbieter und Emittenten von Wertpapieren, wenn pflichtwidrig kein Prospekt veröffentlicht wurde.

Ein Verstoß gegen die Prospektpflicht stellt nach § 24 Absatz 3 Nr. 1 WpPG eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 24 Absatz 6 WpPG mit einer Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro bzw. 3 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Geschäftsjahres geahndet werden. Auch können Geldbußen bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils verhängt werden.

Bitte bedenken Sie, dass Investitionen in Wertpapiere immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen getätigt werden sollten.

Ob für ein öffentliches Angebot von Wertpapieren ein gebilligter Prospekt bei der BaFin hinterlegt ist, können Sie in der Datenbank Hinterlegte Prospekte überprüfen.

Hinweis

Die BaFin nimmt ihre Aufgaben und Befugnisse gemäß § 4 Absatz 4 Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG) nur im öffentlichen Interesse wahr. Aufgrund der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht kann sie Dritte nicht über den Verlauf und das Ergebnis eines Verwaltungsverfahrens unterrichten.

Sie können die BaFin aber bei ihrer Arbeit unterstützen. Wenn Sie konkrete Hinweise zu den hier genannten Anbietern haben, beispielsweise Muster der Vertragsunterlagen, E-Mail-Adressen, Ruf- und Faxnummern der Kommunikationspartner oder die Kontoverbindung des Anbieters, dann wenden Sie sich an unsere Hinweisgeberstelle.

MIL OSI

Guardian Capital Group, Betreibende der Internetseite guardian-capital.net/online/login, E-Mail-Adresse: marketing@guardian-capital.net: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

Source: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Guardian Capital Group, nach eigenen Angaben mit Zweigniederlassung in der Wiedenbrücker Straße 4, 59555 Lippstadt, und angeblichem Sitz in der 137 Brompton Rd., London SW3 1QF, Vereinigtes Königreich, in Deutschland eine 8,5%-Unternehmensanleihe (Inhaberschuldverschreibung) der Metalcorp Group S.A. (ISIN DE000A3KRAP3) ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich der Verdacht nicht auf die Guardian Capital Group Limited mit Sitz in Commerce Court West, 199 Bay Street –Suite 31 00 PO Box 201, Toronto, Ont. M5L 1E8, bezieht, die für die Internetseite www.guardiancapital.com verantwortlich ist.
Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme greift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar.

Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der Guardian Capital Group kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich.

In Deutschland dürfen Wertpapiere im Grundsatz – das heißt vorbehaltlich einer Prospektausnahme – nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Prospekts öffentlich angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Billigung prüft die BaFin, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob sein Inhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Sie prüft die Prospektangaben jedoch nicht auf inhaltliche Richtigkeit. Ebenso erfolgt weder eine Überprüfung der Seriosität des Emittenten noch eine Kontrolle des Produkts.

Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Prospekt kann eine Haftung der Prospektverantwortlichen gemäß §§ 9 bzw. 10 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) bestehen. Gleiches gilt nach § 14 WpPG für Anbieter und Emittenten von Wertpapieren, wenn pflichtwidrig kein Prospekt veröffentlicht wurde.

Ein Verstoß gegen die Prospektpflicht stellt nach § 24 Absatz 3 Nr. 1 WpPG eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 24 Absatz 6 WpPG mit einer Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro bzw. 3 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Geschäftsjahres geahndet werden. Auch können Geldbußen bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils verhängt werden.

Bitte bedenken Sie, dass Investitionen in Wertpapiere immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen getätigt werden sollten.

Ob für ein öffentliches Angebot von Wertpapieren ein gebilligter Prospekt bei der BaFin hinterlegt ist, können Sie in der Datenbank Hinterlegte Prospekte überprüfen.

Hinweis

Die BaFin nimmt ihre Aufgaben und Befugnisse gemäß § 4 Absatz 4 Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG) nur im öffentlichen Interesse wahr. Aufgrund der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht kann sie Dritte nicht über den Verlauf und das Ergebnis eines Verwaltungsverfahrens unterrichten.

Sie können die BaFin aber bei ihrer Arbeit unterstützen. Wenn Sie konkrete Hinweise zu den hier genannten Anbietern haben, beispielsweise Muster der Vertragsunterlagen, E-Mail-Adressen, Ruf- und Faxnummern der Kommunikationspartner oder die Kontoverbindung des Anbieters, dann wenden Sie sich an unsere Hinweisgeberstelle.

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Zollkontingent Butter wird um weitere 1000 Tonnen erhöht

Source: Switzerland – Federal Administration in German

Bern, 11.08.2022 – Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW erhöht das Zollkontingent Butter für das Jahr 2022 zum vierten Mal. Die Branchenorganisation Milch hat dafür einen Antrag eingereicht. Mit der zusätzlichen Importmenge von 1000 Tonnen Butter soll die inländische Nachfrage bis Ende Jahr gedeckt werden.

Das inländische Angebot an Butter reicht im laufenden Jahr gemäss Einschätzung der Branche nicht aus. Da ein Grossteil der Schweizer Milch zu Käse verarbeitet wird, bleibt zu wenig für die Butterherstellung übrig. Zudem ist die gesamte Milchproduktion tiefer als erwartet. Die Branchenorganisation Milch schreibt in ihrem Antrag, dass die Situation im Milchmarkt für die kommenden Monate schwierig einzuschätzen sei.

Das BLW hat entschieden, den Antrag der Branchenorganisation Milch gutzuheissen und das Zollkontingent Butter ab dem 22. August 2022 bis Ende Jahr um weitere 1000 Tonnen zu erhöhen. Die zusätzliche Kontingentsmenge wird wie üblich versteigert.

Bisher gab das BLW im Jahr 2022 5100 Tonnen Butter zum Import im Kontingent frei. Durchschnittlich beträgt die Nachfrage in der Schweiz über 40 000 Tonnen Butter pro Jahr. Der Importanteil beträgt somit in diesem Jahr rund 13 Prozent.


Adresse für Rückfragen

Jonathan Fisch, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. + 41 58 483 92 78; media@blw.admin.ch


Herausgeber

Bundesamt für Landwirtschaft
http://www.blw.admin.ch

MIL OSI