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Laserhersteller in Deutschland: Wer komplette Schweißsysteme baut – und welche vier Fragen den richtigen Partner für Ihre Fertigung zeigen

Laserhersteller in Deutschland: Wer komplette Schweißsysteme baut – und welche vier Fragen den richtigen Partner für Ihre Fertigung zeigen

Source: Deutsche Nachrichten
Wer in Deutschland einen Laserhersteller sucht, findet drei verschiedene Arten von Firmen – doch für das Laserschweißen in der Werkstatt zählt nur eine davon. Ein Einkäufer, der „Laserhersteller Deutschland“ recherchiert, stößt zuerst auf Namen, die Laserquellen oder Anlagen zum Schneiden und Beschriften anbieten. Doch für ein Werkzeug, das geschweißt werden muss, reicht eine Strahlquelle nicht aus. Erst ein kompletter Schweißarbeitsplatz mit Strahlquelle, 5-Achs-Kinematik, Steuerung und Service aus einer Hand bringt das Bauteil wieder in Form. Wer den Markt überblicken will, findet eine Einordnung der Anbieter im Überblick über die Laser-Hersteller in Deutschland.

Nur komplette Schweißsysteme lösen das Problem in der Werkstatt

In der Praxis stehen drei Segmente nebeneinander: Hersteller von Strahlquellen, Anlagenbauer für Laserschneiden und Laserbeschriften, sowie Anbieter kompletter Laserschweißsysteme. Für einen Betrieb, der Bauteile schweißen will, kommt nur das dritte Segment infrage. Sigma Laser entwickelt und fertigt seit 2005 in Hanau ausschließlich industrielle Laserschweißanlagen. Das Programm umfasst sechs 5-Achs-Systeme, mobil und stationär, mit Nd:YAG- oder Faserlaserstrahlquelle. Der offene Rahmen nimmt Bauteile jeder Größe und jedes Gewichts auf; mobile Systeme fahren zum Werkzeug, stationäre stehen fest in der Linie.

Vier Fragen führen zum passenden Hersteller für das Laserschweißen

Wer den richtigen Partner sucht, sollte nicht nur auf den Katalog schauen. Entscheidend sind vier Fragen, die jeder Einkäufer stellen sollte:

  • Wo werden Entwicklung und Fertigung durchgeführt?
  • Wie schnell reagiert der Service, und wie läuft eine Reparatur ab?
  • Wer schult die Bediener, und wie verständlich ist die Steuerung?
  • Schweißt der Hersteller vor dem Kauf ein Muster auf dem eigenen Werkstoff?

Bei Sigma Laser sitzen Entwicklung, Fertigung und Service am selben Standort. Servicefälle, die vor 14:00 Uhr gemeldet werden, erhalten in der Regel noch am selben Tag eine Ferndiagnose. Die meisten Reparaturen lassen sich durch einen Modultausch vor Ort erledigen, Wartung ist alle 1.000 Betriebsstunden oder spätestens alle zwei Jahre fällig. Bedienerschulungen sind zertifiziert, und ein erstes Schweißprogramm lässt sich ohne Programmierkenntnisse anlegen.

Die Naht entscheidet – nicht das Prospekt

In der Werkstatt zählt das Ergebnis an der Naht, nicht das Datenblatt. Systeme von Sigma Laser arbeiten bei mehr als 1.000 Unternehmen weltweit, darunter Airbus, Siemens und Continental. „Am Ende überzeugt immer die Naht auf dem eigenen Werkstoff – Papier ist geduldig, aber eine saubere Naht sieht jeder sofort“, sagt Alexander Bellouzi, Senior Design & Engineering bei Sigma Laser. Das Sineo-System erhielt 2025 den German Design Award für sein Bedienkonzept; Kunden arbeiten in über 25 Ländern mit den Systemen.

Wer wissen will, wie die eigene Schweißnaht mit einer solchen Anlage aussieht, lässt am besten eine Probeschweißung auf dem eigenen Werkstoff durchführen. So lässt sich der passende Hersteller für die eigene Fertigung erkennen.

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