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Xi Jinping führt Gespräche mit deutschem Bundespräsidenten

Xi Jinping führt Gespräche mit deutschem Bundespräsidenten

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Freitag in Beijing Gespräche mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier geführt.

Xi sagte, die chinesisch-deutschen Beziehungen hätten sich seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor mehr als einem halben Jahrhundert auf hohem Niveau entwickelt. Beide Länder seien stets Freunde geblieben, die einander vertrauten und Partner, die einander zum Erfolg verhalfen.

Als zweit- und drittgrößte Volkswirtschaft der Welt trügen China und Deutschland eine große Verantwortung für die Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen sowie das stabile Wachstum der Weltwirtschaft. Sie sollten daher ihre Kommunikation und Zusammenarbeit verstärken sowie ein neues Kooperationsmodell schaffen, das auf Gleichberechtigung, gegenseitigem Nutzen und strategischer Stabilität beruhe.

Beide Seiten sollten zudem positive Signale nach außen senden, dass sie auf Offenheit statt Abschottung und auf Zusammenarbeit statt Konfrontation setzten. Die chinesische Seite sei bereit, gemeinsam mit der deutschen Seite ein neues Kapitel in der umfassenden strategischen Partnerschaft beider Länder aufzuschlagen sowie den Aufbau eines gerechteren und vernünftigeren Systems der Global Governance voranzutreiben, so Xi weiter.

Die Beziehungen zwischen China und der EU hätten viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Die im Rahmen der Zusammenarbeit auftretenden Probleme seien Teil des Entwicklungsprozesses und Widersprüche, die sich im Zuge des Fortschritts ergäben. Solange man an der Ausrichtung der Partnerschaft festhalte und den Grundsatz des gleichberechtigten Dialogs wahre, ließen sich Meinungsverschiedenheiten und Probleme stets lösen, ohne dass sie die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen China und der EU behinderten.

Er hoffe, dass die europäische und die chinesische Seite aufeinander zugingen und gemeinsam eine gleichberechtigte und geordnete multipolare Weltordnung sowie eine inklusive und für alle vorteilhafte wirtschaftliche Globalisierung vorantrieben, so der chinesische Staatspräsident.

Steinmeier sagte seinerseits, die deutsche Seite halte entschlossen an der Ein-China-Politik fest, blicke voller Zuversicht auf die Zukunft der Beziehungen zwischen beiden Ländern und sei bereit, den Austausch auf hoher Ebene mit der chinesischen Seite fortzusetzen, die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wissenschaft und Technologie, künstliche Intelligenz und Umweltschutz zu verstärken sowie den kulturellen Austausch zu fördern.

Deutschland sei bereit, gemeinsam mit China die Verantwortung für die Wahrung des Friedens und der Entwicklung in der Welt zu übernehmen, die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen, die Autorität des Völkerrechts zu wahren, den freien Handel und die Regeln der Welthandelsorganisation zu unterstützen sowie Protektionismus und Handelskriege abzulehnen.

MIL OSI