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100 Tage im Amt: Armin Odermatt setzt auf den direkten Austausch

100 Tage im Amt: Armin Odermatt setzt auf den direkten Austausch

Source: Swiss Kanton Nidwalden News in German
Seit rund 100 Tagen ist Regierungsrat Armin Odermatt nun im Amt. Die Anfangszeit hat er genutzt, um sich mit den Aufgaben, Mitarbeitenden und Herausforderungen seiner Direktion vertraut zu machen. Die Bildungsdirektion ist mit rund 350 Mitarbeitenden die grösste Direktion des Kantons Nidwalden. Ihr Aufgabenbereich reicht von der Volksschule und Berufsbildung über die Kultur- und Sportförderung bis hin zu weiteren Bildungsanliegen. Entsprechend vielfältig waren die Themen und Begegnungen, die den Einstieg ins neue Amt prägten.

«Mich hat beeindruckt, mit wie viel Fachwissen und Engagement die Mitarbeitenden ihre Aufgaben wahrnehmen. In den ersten Wochen wurde mir nochmals bewusst, wie viele Bereiche unseres täglichen Lebens die Arbeit der Bildungsdirektion berührt», sagt Regierungsrat Armin Odermatt.

Von der Abschlussprüfung bis zur kantonsübergreifenden Zusammenarbeit
Zu den besonderen Eindrücken der ersten Amtswochen gehörten die Besuche der Lehrabschlussprüfungen im Juli. Dabei konnte er sich unmittelbar ein Bild vom Können der Lernenden und vom Engagement der Berufsbildungsverantwortlichen machen. Die Begegnungen verdeutlichten ihm auch die Bedeutung einer starken Berufsbildung für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Nidwalden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch mit den Bildungsdirektoren der Nachbarkantone Uri und Obwalden. Im Rahmen des NORI-Verbunds werden gemeinsame Herausforderungen besprochen, Erfahrungen ausgetauscht und Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft. Gerade bei kantonsübergreifenden Bildungsfragen ist dieser Dialog von besonderer Bedeutung.

Neben den Bildungsinstitutionen lernte Armin Odermatt auch die vielfältigen Aufgaben der Kultur- und Sportförderung näher kennen. Die Begegnungen mit Kulturschaffenden, Vereinen, Verbänden und weiteren Partnern zeigten, wie eng diese Sparten mit dem gesellschaftlichen Leben im Kanton verbunden sind.

Zu den wichtigsten politischen Geschäften seiner ersten Amtsmonate gehört die Teilrevision des Nidwaldner Mittelschulgesetzes. Die Vorlage kommt demnächst nochmals in den Landrat, nachdem dieser bei der geplanten Jahrespromotion und der Neugestaltung der Wahlfächer Justierungen verlangt hat. Ziel bleibt es, die Schülerinnen und Schüler zu entlasten und die kantonalen Bestimmungen an die neuen Vorgaben für die gymnasiale Maturität anzupassen.

Nächste Etappe: Näher am Schulalltag
Nach den ersten Monaten innerhalb der Direktion richtet Armin Odermatt den Blick nun verstärkt nach aussen. Im Zentrum stehen Besuche an Schulen im ganzen Kanton und der persönliche Austausch mit Lernenden, Lehrpersonen und Schulleitungen. Erste Schulbesuche haben bereits stattgefunden, weitere sollen folgen. «Mir ist wichtig, nicht nur über Bildung zu sprechen, sondern auch dort zuzuhören, wo sie jeden Tag stattfindet: in den Schulzimmern und im Austausch mit den Menschen vor Ort. Ich möchte erfahren, was gut funktioniert, wo Herausforderungen bestehen und welche Anliegen die Schulen beschäftigen», erklärt der Bildungsdirektor.

Die ersten 100 Tage haben Armin Odermatt einen breiten Einblick in die Aufgaben der Bildungsdirektion ermöglicht. Nun gilt es, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und die anstehenden Themen gemeinsam mit den Gemeinden, Schulen, Institutionen und weiteren Partnern anzugehen.

MIL OSI