Source: Deutsche Nachrichten
Die PKS Software GmbH wird im internationalen Magazin CIO Times vorgestellt. Der Beitrag „PKS Software: Empowering Enterprises to Transform Their Core Systems and Shape Tomorrow“ beleuchtet den Ansatz des Unternehmens zur Modernisierung geschäftskritischer IBM-i- und IBM-Z-Anwendungen.
Im Mittelpunkt stehen die Einschätzungen von PKS-Geschäftsführerin Heidi Schmidt zur Zukunft gewachsener IT-Landschaften. Sie erläutert, warum Unternehmen ihre bestehenden Anwendungen zunächst verstehen müssen, bevor sie über deren Weiterentwicklung oder Ablösung entscheiden. Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz und der Umgang mit Technical Debt werden behandelt.
Der Beitrag erscheint im Umfeld der CIO-Times-Ausgabe „IBM’s Most Trusted Service Providers to Watch in 2026“.
Den vollständigen CIO-Times-Beitrag über Heidi Schmidt und PKS Software lesen
Technical Debt: Warum technische Schulden eine dauerhafte Managementaufgabe sind
Technical Debt, also technische Schulden, entsteht nicht ausschließlich durch veralteten Programmcode. Auch komplexe Schnittstellen, fehlende Dokumentation, unzureichende Testverfahren und nicht mehr zeitgemäße Entwicklungswerkzeuge können die Wartung und Weiterentwicklung von Anwendungen erschweren.
Hinzu kommen organisatorische Risiken, beispielsweise wenn geschäftskritisches Wissen nur einzelnen Mitarbeitenden zur Verfügung steht.
Im CIO-Times-Beitrag beschreibt PKS Technical Debt deshalb als dauerhafte Managementaufgabe. Unternehmen sollten technische Schulden nicht nur im Rahmen einzelner Bereinigungsprojekte betrachten, sondern regelmäßig bewerten und priorisieren.
Entscheidend ist dabei der geschäftliche Zusammenhang. Welche technischen Risiken beeinträchtigen die Stabilität einer Anwendung? Wo verzögern Abhängigkeiten die Umsetzung neuer Anforderungen? Und welche Maßnahmen verbessern langfristig die Änderungsfähigkeit?
Das Ziel ist nicht, sämtliche technischen Schulden zu beseitigen. Unternehmen benötigen vielmehr Transparenz darüber, welche Risiken bestehen und wo Investitionen den größten Nutzen erwarten lassen.
KI in IBM-i- und Mainframe-Anwendungen: Warum Systemkontext entscheidend ist
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für die Softwareentwicklung. KI-Assistenten können Programme erklären, Dokumentationsaufgaben unterstützen und Hinweise für die Weiterentwicklung bestehender Anwendungen liefern.
Bei komplexen IBM-i- und IBM-Z-Systemen stoßen diese Möglichkeiten jedoch an Grenzen, wenn wichtige Informationen über die gesamte Anwendungslandschaft fehlen.
Einzelne Quellcodeausschnitte zeigen nicht automatisch, welche Programme voneinander abhängen, wie Daten verarbeitet werden oder welche Geschäftsprozesse von einer Änderung betroffen sind.
Im CIO-Times-Beitrag erläutert PKS deshalb die Verbindung von deterministischer Softwareanalyse und KI.
Die PKS-Analyseplattform eXplain untersucht bestehende Anwendungen und macht technische Strukturen, Abhängigkeiten und Datenflüsse nachvollziehbar. Solche Analyseergebnisse können KI-Werkzeugen als zusätzlicher Kontext zur Verfügung gestellt werden.
Mit eXplain 10 stellt PKS unter anderem einen AST-Export im JSON-Format bereit. Dadurch können strukturierte Informationen über Programme für externe Werkzeuge genutzt werden.
Die Aufgaben bleiben dabei unterscheidbar: Deterministische Analyse liefert reproduzierbare technische Informationen. KI kann Entwickler bei der Interpretation und Nutzung dieser Informationen unterstützen.
Die fachliche Prüfung der Ergebnisse bleibt notwendig, insbesondere wenn Änderungen geschäftskritische Anwendungen betreffen.
Weitere Informationen zur deterministischen Legacy-Analyse mit eXplain 10
Legacy-Modernisierung: Welche Anwendungen sollten Unternehmen erhalten oder ablösen?
Eine gewachsene Anwendung ist nicht allein deshalb modernisierungsbedürftig, weil sie seit vielen Jahren eingesetzt wird.
Gerade IBM-i- und IBM-Z-Systeme enthalten häufig Geschäftslogik, die über Jahrzehnte entwickelt und an die Anforderungen eines Unternehmens angepasst wurde.
Wer solche Systeme pauschal ersetzen möchte, riskiert, wertvolle Funktionen und fachliche Zusammenhänge zu verlieren.
Heidi Schmidt beschreibt im CIO-Times-Beitrag deshalb einen selektiven Modernisierungsansatz.
Unternehmen sollten zunächst untersuchen, welche Bestandteile ihrer Anwendungen weiterhin einen geschäftlichen Nutzen erfüllen. Anschließend lässt sich bewerten, welche Komponenten erhalten, modernisiert, integriert oder abgelöst werden sollten.
Dafür kommen unterschiedliche technische Maßnahmen infrage. Bewährte Funktionen können beispielsweise über moderne APIs zugänglich gemacht werden. Eng gekoppelte Anwendungsteile lassen sich schrittweise entkoppeln, während nicht mehr benötigte Komponenten gezielt stillgelegt werden können.
Voraussetzung ist ein nachvollziehbares Verständnis der bestehenden Architektur und ihrer Abhängigkeiten.
Damit wird Legacy-Modernisierung zu einer kontinuierlichen Aufgabe der IT-Strategie statt zu einem einmaligen Austausch alter Technologie.
Wissenstransfer: Warum erfahrene Entwickler für die Modernisierung wichtig bleiben
Neben der technischen Analyse beschäftigt sich der CIO-Times-Beitrag mit einer weiteren Herausforderung: dem Verlust von Anwendungswissen.
In vielen Unternehmen kennen erfahrene Mitarbeitende die Besonderheiten geschäftskritischer Systeme. Sie wissen, weshalb bestimmte Prozesse entstanden sind und welche fachlichen Anforderungen hinter einzelnen Programmen stehen.
Dieses Wissen ist nicht immer vollständig dokumentiert.
Wenn langjährige Spezialisten ausscheiden, kann deshalb mehr verloren gehen als technische Erfahrung. Unternehmen verlieren möglicherweise die Fähigkeit, bestimmte Anwendungen sicher und eigenständig weiterzuentwickeln.
PKS sieht die systematische Wissenssicherung daher als Bestandteil einer nachhaltigen Modernisierungsstrategie.
Codeanalyse, Dokumentation und moderne Entwicklungsumgebungen können helfen, technisches Wissen zugänglich zu machen. Ergänzend müssen erfahrene Fachkräfte in die Weiterentwicklung einbezogen werden, damit auch fachliche Hintergründe und historische Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
So entsteht eine Grundlage, auf der bestehende und neue Entwicklergenerationen gemeinsam an geschäftskritischen Anwendungen arbeiten können.
Für Eilige:
PKS Software im internationalen CIO-Times-Magazin
Der CIO-Times-Beitrag stellt PKS Software als Spezialisten für die Analyse und Modernisierung geschäftskritischer IT-Systeme vor.
Neben Technical Debt und KI behandelt das Magazin auch die zunehmende Verbindung von IBM i und IBM Z mit modernen Entwicklungswerkzeugen, hybriden Architekturen und neuen Technologien.
Ein zentraler Gedanke zieht sich durch den Beitrag: Unternehmen benötigen eine verlässliche Informationsgrundlage, um den Wert ihrer bestehenden Anwendungen zu erkennen und Modernisierungsentscheidungen bewusst zu treffen.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Systeme zu ersetzen. Entscheidend ist, bestehende Geschäftslogik zu bewahren, wo sie weiterhin Nutzen stiftet, und technische Veränderungen dort vorzunehmen, wo sie notwendig und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Das vollständige Porträt „PKS Software: Empowering Enterprises to Transform Their Core Systems and Shape Tomorrow“ ist bei CIO Times verfügbar.
Zum CIO-Times-Beitrag über Heidi Schmidt und PKS Software
Über die PKS Software GmbH
Die PKS Software GmbH mit Sitz in Ravensburg ist spezialisiert auf Analyse, Transformation und Modernisierung geschäftskritischer IT-Systeme. Seit über 30 Jahren unterstützt PKS Unternehmen bei der nachhaltigen Weiterentwicklung komplexer Legacy- und Enterprise-Landschaften.
Weitere Links:
PKS Software GmbH
Website: https://www.pks.de/
LinkedIn: https://de.linkedin.com/company/pkssoftware
Instagram: https://www.instagram.com/pkssoftware/
