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Das Rotlicht für alle: Wie Webseiten zum eigenen kleinen Filmprogramm werden

Das Rotlicht für alle: Wie Webseiten zum eigenen kleinen Filmprogramm werden

Source: Deutsche Nachrichten
Als Smartphones Kameras bekamen, wurde jeder zum Fotografen. Als soziale Netzwerke entstanden, bekam jeder eine Bühne. Jetzt steht die nächste Verschiebung an, und sie betrifft den Ort, an dem Kunden ihre Entscheidungen vorbereiten: die Website.

Über Jahrzehnte war die Firmen-Homepage eine digitale Broschüre aus Text, Fotos, gerne angereichert mit Kopien aus Plattformbewertungen mit Sternchen. Das Internet verändert gerade seine Grundordnung. KI-gestützte Suchmaschinen fassen Antworten inzwischen selbst zusammen, und viele Nutzer klicken gar nicht mehr weiter. Für Selbstständige und Unternehmer ist das mehr als eine technische Randnotiz. Es bedeutet: Umdenken.

Die Firmen-Website muss einen neuen Job leisten. „Das ist Sachzwang, aber gleichzeitig eine unfassbar tolle Chance für die B2B-Kommunikation“, findet Cornelius Durm, General Manager von IntroCam Authentic Recording. „Die Website kann zum eigenen Treffpunkt werden, irgendwo zwischen Social Media und Firmenbroschüre, lebendig durch echte Menschen statt purem Prospekttext.“  Je mehr KI im Netz unterwegs ist, desto wertvoller werden authentische Bewertungen im Video.

Aus der Website wird ein Programm

„Unsere Vision ist, dass jedes Unternehmen aus seiner Website ein kleines Filmprogramm machen kann, mit den eigenen Kunden, dem eigenen Team inklusive all jenen, die das Rotlicht bisher gescheut haben“, so Durm.

Bisher war das eine Frage des Budgets. Das müsse es nicht länger sein. Insofern ist IntroCam die Lösung zur richtigen Zeit.

Bisher zwei Hürden: Budget und Rotlicht

Dass die meisten Webseiten bisher ohne Gesichter auskommen mussten, hat zwei Gründe.

Der erste ist das Geld. Ein klassischer Testimonial-Dreh bedeutet Kamerateam, Termine, Location und Filmschnitt. Für Konzerne ist das die teure Routine, für das Restaurant um die Ecke, den Handwerksbetrieb oder die Eventlocation sind mehrere Tausend Euro für 30-Sekunden-Reviews schlicht unerschwinglich.

Dass Video auf Webseiten bestens funktioniert, gilt in der Branche als ausgemacht. Filme auf Landingpages wirken wie Business Booster (Studie Eyeview bis zu 80% mehr Abschlüsse).

Dieser Vorteil soll mit der neuen browserbasierten Testimonial Lösung künftig nicht mehr nur den Großen vorbehalten sein. Für ein Bruchteil der Kosten können Firmen ihre Kunden von IntroCam zum Videodreh einladen lassen. Die verwandeln per Mausklick ihren Laptop, oder das Handy, zum Aufnahmestudio.  Online. Privat, datensicher, zuhause.

Wenn das Rotlicht seinen Schrecken verliert

Das überwindet die zweite Hürde: Die Scheu vor Rotlicht. Fast jeder kennt es: „Vor die Kamera? Ich? Das trau ich mich nicht.“ Die wenigsten fürchten die Kamera selbst. Jeder hat ein Handy, postet im privaten Umfeld. Im Business ist das aber anders. Hier braucht es Sicherheit.  Hier muss der Auftritt souverän sein. Was also ist, wenn das rote Licht angeht und einem nichts einfällt. Hier werden sie über einen Teleprompter mit Fragen geführt. Alleine vor dem eigenen Laptop können nun eingeladene Testimonials in die Kamera sprechen, ihre Aufzeichnung wiederholen solange, bis sie sich sicher fühlen und überzeugend reden, wie zu einem Freund. Erst dann senden sie per Speichern-Button ihr Video-Review zum Kunden.

Das öffnet die Kamera für alle, die sie bisher gemieden haben: die Kundin, die begeistert ist, aber nie ein Video aufnehmen würde. Den Meister in der Werkstatt, die Köchin hinter dem Pass, den Entwickler hinter dem Produkt. Sie alle können sich jetzt souverän vorstellen, ohne jede Kameraerfahrung. Sie sprechen natürlich, ohne abzulesen. Jeder und jede kann mitmachen. Die Medienexperten vom Entwicklerteam sehen Potenzial, mit eigener Kreativität ein eigenes kleines Filmschnipsel-Programm zu gestalten. Die Webseite wird zum Treffpunkt, zum Mini-Fernsehprogramm mit authentischen Einblicken. Das dürfte verändern, wie Unternehmen sich nach außen künftig aufstellen.

Bewertungen entscheiden, aber niemand steht dahinter

Wie stark fremde Erfahrungen unsere Entscheidungen lenken, hat das Spiegel Research Center der Northwestern University gemessen: Ein Produkt mit mindestens fünf Bewertungen wird mit einer um 270 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit gekauft als eines ohne jede Bewertung. Doch je wichtiger Bewertungen werden, desto häufiger fragen sich Leser, wer eigentlich dahintersteht. Ein Kürzel, ein Sternchen, ein Satz ohne Absender. Seit 2022 müssen Unternehmen in Deutschland sogar offenlegen, ob und wie sie prüfen, dass Bewertungen von echten Kunden stammen.

Ein Gesicht, eine Stimme, eine persönliche Erfahrung lassen sich dagegen nicht in Sterne umrechnen. Wir bilden uns in einem Bruchteil einer Sekunde einen Eindruck von einem Menschen (Willis & Todorov, 2006), und Studien zum Kaufverhalten zeigen, dass Video-Bewertungen Entscheidungen stärker beeinflussen als geschriebene. Ob jemand seinen Namen einblenden lässt, entscheidet in der IntroCam jede Person selbst. Am Ergebnis ändert das wenig: Ein echter Mensch steht für seine Erfahrung ein, und eine bessere Empfehlung gibt es nicht.

Von Fernsehmachern entwickelt

Das Konzept stammt von deutschen Fernsehmachern und Medientrainern, die ihr Wissen über Wirkung vor der Kamera in eine Browseranwendung übersetzt haben. Ein Team aus Programmierern im Mittleren Osten und Pakistan arbeitete an der Umsetzung. Seit fast einem Jahr ist IntroCam bereits exklusiv in spezifischem Einsatz auf der medizinischen Video-Plattform medizzconnect®. Jetzt steht die neue Kameraplattform für Videos unter www.intro.cam  allen offen, die zufriedene Kunden und spannende Menschen haben und beide sichtbar machen wollen. IntroCam ermöglicht kurze, geführte Videoaufnahmen direkt im Browser, für Kundenstimmen, Teamvorstellungen und persönliche Erfahrungsberichte.

„Wir freuen uns, eine Anwendung von Filmprofis jetzt einem internationalen Markt zugänglich machen zu können“, sagt Cornelius Durm, Geschäftsführer der Firma mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als Unternehmer sei es ihm besonders wichtig, dass der Einsatz unkompliziert, hands-on angeboten werde. „Keine Abo-Bindung, keine Kostenfalle – ein Projekt, ein Preis, fertig.“  Natürlich ergäben sich auch für Webdesigner und Agenturen praktischen Paketlösungen.

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