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Nutanix schafft ein schnelleres Fundament für KI im Produktivbetrieb

Nutanix schafft ein schnelleres Fundament für KI im Produktivbetrieb

Source: Deutsche Nachrichten
Nutanix, Spezialist für hybrides Multicloud-Computing und KI-Plattformanbieter, hat auf der NVIDIA GTC bekanntgegeben, gemeinsam mit NVIDIA, Supermicro und Netris neue KI-Lösungen zu entwickeln. Sie sollen die Infrastruktur vereinfachen, die für KI im Produktivbetrieb nötig ist, und Unternehmen helfen, neue Fähigkeiten schneller bereitzustellen. Durch die Kombination von Nutanix-Software mit führenden Hardware-, Netzwerk- und Halbleiter-Technologien will Nutanix Unternehmen dabei unterstützen, produktive und hoch skalierbare KI-Umgebungen effizienter aufzubauen und zu betreiben.

Je mehr Unternehmen KI-Workloads in den Produktivbetrieb bringen, desto stärker können Kapazitätsengpässe und betriebliche Komplexität das Bereitstellungstempo drosseln. Nutanix und seine Partner arbeiten daran, den Bereitstellungsprozess zu vereinfachen, damit sich KI schneller im Produktivbetrieb nutzen lässt und Unternehmen in kürzerer Zeit damit Wertschöpfung erzielen können.

Mit der wachsenden Nachfrage nach produktiver KI geraten Unternehmen unter Druck, immer komplexere Infrastrukturen schneller bereitzustellen und aus KI-Investitionen echten Geschäftsnutzen zu ziehen. Nutanix arbeitet mit einem breiten Ecosystem an Infrastruktur- und Halbleiterpartnern zusammen, um den Weg zu diesem Ziel zu vereinfachen. Unternehmen sollen produktive KI- und Agenten-Workloads schneller in Betrieb nehmen, Neoclouds und Service-Provider die mandantenfähigen KI-Services für ihre Kunden besser skalieren können.

Insgesamt sollen die Neuerungen Nutanix-Software mit führenden Infrastrukturtechnologien verbinden und dabei helfen, Bereitstellungen weniger komplex zu machen und KI-Kosten zu senken, in kürzerer Zeit eine positive Wertschöpfung zu erzielen und ein konsistentes Fundament für den Betrieb von KI mit hoher Skalierung zu schaffen.

„Unternehmen brauchen mehr als eine moderne Infrastruktur, um Agentic AI in den Produktivbetrieb zu bringen. Wir sind der Überzeugung, dass sie eine KI-Cloud benötigen, die Intelligenz, KI-Agenten, Unternehmensanwendungen und Daten über CPUs, GPUs, virtuelle Maschinen, Container, On-Premises-Umgebungen und die Cloud hinweg auf einfache Art und Weise miteinander verbindet“, so Thomas Cornely, Executive Vice President, Product Management bei Nutanix. „Durch unsere Zusammenarbeit mit NVIDIA, Supermicro und Netris wollen wir Kunden helfen, KI-Agenten und -Services auf einer einheitlichen Plattform mit integrierter Sicherheit, Performance und Governance in kürzerer Zeit bereitzustellen.“

Die Ankündigungen im Überblick

  • Agentic AI mit NVIDIA Vera: Nutanix plant, gemeinsam mit NVIDIA auf Day-Zero-Support für Vera hinzuarbeiten und dessen CPU-Fähigkeiten mit Nutanix-Software zu verbinden. NVIDIAs Hochleistungs-CPU-Architektur soll zusammen mit der Nutanix Kubernetes Platform (NKP) auf Bare Metal ein berechenbares Fundament mit niedriger Latenz für den Betrieb anspruchsvoller KI-Agenten bieten.
  • Schnellere KI-Bereitstellung und Kostenkontrolle mit Supermicro: Nutanix und Supermicro kündigen Pläne für die gemeinsame Entwicklung eines Systems an, das standardisierte Supermicro-Server mit der Full-Stack-Software von Nutanix für Agentic AI kombiniert. Kunden sollen die Bereitstellung von privaten Inferenzumgebungen für mehr Sicherheit und niedrigere Token-Kosten vereinfachen und beschleunigen können.
  • Mandantenfähige KI-Infrastruktur auf Bare Metal und in virtualisierten Umgebungen mit Netris: Die Nutanix Cloud Platform und die Network Automation, Abstraction, and Multitenancy (NAAM)-Plattform von Netris sollen die Bereitstellung von mandantenfähigen KI-Infrastrukturen durch Netzwerkautomatisierung, strikte Mandantentrennung und Self-Service-Netzwerkbetrieb sowohl auf Bare Metal als auch in virtualisierten Umgebungen vereinfachen. Mit der integrierten Lösung werden KI-Cloud-Anbieter GPU-Infrastruktur als Service in einer einheitlicheren, Cloud-ähnlichen Umgebung bereitstellen können.

Agentic AI auf CPU-Ebene: Nutanix und NVIDIA Vera

Setzen Unternehmen Agentic AI mit hoher Skalierung ein, dürften sie eine Infrastruktur benötigen, die zunehmend anspruchsvolle Workloads in der gesamten KI-Umgebung unterstützt und nicht nur GPU-intensive Aufgaben. Agentische Anwendungen kombinieren Inferenz mit Tool-Aufrufen, Code-Ausführung, Retrieval, Orchestrierung und der Verarbeitung von Ergebnissen. Mit der Skalierung dieser Workflows dürfte die CPU-Leistung entscheidend dafür werden, die Schritte zwischen den GPU-Operationen abzuschließen, Verzögerungen zu verringern und die Gesamteffizienz von KI-Fabriken zu maximieren. Damit dieser kritische Rechenpfad nicht zum Flaschenhals wird, plant Nutanix, auf Day-Zero-Support für NVIDIA-Vera-CPUs hinzuarbeiten. Diese Unterstützung soll zunächst für NKP Bare Metal gelten und damit hochgradig Performance-kritische KI-Fabrik-Umgebungen adressieren. Die Unterstützung auf virtualisierte Nutanix-Umgebungen auszuweiten, ist in Planung.

Die Zusammenarbeit dient dazu, NKP mit NVIDIAs speziell entwickelter CPU-Architektur, die auf die schnelle Ausführung von Agenten und geringere Latenzen ausgelegt ist, sowie mit NVIDIA OpenShell zu verbinden, das sichere, private Laufzeitumgebungen für Agenten schafft. Unternehmen sollen dadurch ein berechenbares und leistungsstarkes Fundament für ihre anspruchsvollsten KI-Agenten erhalten. Die Unterstützung soll ihnen mehr Flexibilität bei der sicheren Bereitstellung von Agentic AI geben und gleichzeitig den Betrieb durch ein konsistentes Cloud-Betriebsmodell vereinfachen.

Nutanix und Supermicro: Gemeinsam entwickeltes System für private Inferenz gegen ausufernde KI-Kosten

Nutanix und Supermicro kündigen eine gemeinsam entwickelte KI-Infrastrukturlösung auf Basis validierter Supermicro-Serversysteme an. Die Lösung kombiniert Supermicro-Server und NVIDIA-GPUs mit Nutanix Agentic AI (NAI) und NVIDIA Spectrum-X Ethernet Networking. Sie ist so konzipiert, dass sie zur Reduzierung individueller Konfigurationen und von Verzögerungen bei der Integration beitragen kann. Sie dient dazu, Unternehmen den Zugang zu GPU-Kapazität im eigenen Rechenzentrum zu erleichtern und mit einem gemeinsam entwickelten, auf NAI basierenden System für private KI-Inferenz den ausufernden KI-Kosten zu begegnen.

Wachsen die KI-Anforderungen, soll die Architektur in der Lage sein, die GPU-Kapazität entsprechend den Anforderungsänderungen zu skalieren. Nutanix steuert dafür eine Kontrollschicht für die KI-Cloud und KI-Storage bei, die speziell für resiliente Abläufe und Datenworkflows mit hohem Durchsatz ausgelegt sind. Kunden sollen dadurch eine berechenbare Methode an die Hand bekommen, um KI-Inferenz-Workloads bereitzustellen, zu managen und zu skalieren, ohne eine komplexe Umgebung mit Lösungen verschiedener Hersteller zusammenstellen und integrieren zu müssen.

Nutanix und Netris: Mandantenfähige KI-Infrastruktur einfacher bereitstellen und betreiben

Die Referenzarchitekturen für NVIDIA Cloud Partner sehen die Mandantenfähigkeit über die gesamte KI-Infrastruktur vor, einschließlich des physischen Netzwerks. In dynamischen Neocloud-Umgebungen müssen Betreiber zudem in der Lage sein, parallel zu Änderungen bei Kunden, Workloads und GPU-Zuteilungen den Netzwerkzugang zu automatisieren und für die Isolation der Mandanten zu sorgen. Nutanix und Netris arbeiten daran, diese Mandantenfähigkeit auf Netzwerkebene zu automatisieren und komplexe GPU-Infrastruktur in sichere, Cloud-ähnliche und mandantenfähige KI-Services zu verwandeln.

Nutanix wird das Compute-Fundament in virtuellen Maschinen, Containern, CPUs und GPUs liefern; Storage, Security, Kubernetes und Nutanix Agent Gateway, Model-as-a-Service und KI-Plattform-Services werden ebenfalls Teil dieser Basis sein. Netris wird Netzwerkautomatisierung, Abstraktion und Mandantenfähigkeit in der physischen Netzwerk-Fabric beisteuern und für eine strikte Isolation von der Compute-Ebene bis zum physischen Netzwerk sorgen, die auf der Netzwerk-Hardware durchgesetzt wird. Insgesamt bietet die integrierte Lösung ein Cloud-ähnliches Self-Service-Betriebserlebnis in Bare-Metal- und virtualisierten KI-Infrastrukturen. Provider sollen dadurch Mandanten verzögerungsfrei in Betrieb nehmen und KI-Services effizienter bereitstellen können.

Analystenstimme

„Nutanix hat sein Enterprise-Geschäft darauf aufgebaut, virtualisierte und in jüngerer Zeit containerisierte Workloads zu vereinfachen“, betont Don Gentile, Analyst Data Platforms and Resiliency bei HyperFRAME Research. „Nun überträgt der Anbieter diese Expertise auf Bare-Metal-KI-Systeme, Agentenausführung, private KI-Inferenz und mandantenfähige Cloud-Services. Durch Innovation und gezielte Partnerschaften treibt Nutanix ein allgemeines Cloud-Betriebsmodell voran, das sich Unternehmen und Service-Provider schon lange wünschen: konsistentes Management, Automatisierung und Wahlfreiheit in zunehmend heterogenen Infrastrukturen.“

Kommentar aus dem Ecosystem

„KI-Agenten brauchen schnelle CPUs, um Code auszuführen, Tools zu nutzen und Daten zwischen den Modellaufrufen zu verarbeiten”, so Hannah Coutand, Director of Product Marketing für die Vera CPU bei NVIDIA. „NVIDIA Vera ist genau für diese Aufgaben entwickelt. Unsere Zusammenarbeit mit Nutanix wird Unternehmen helfen, leistungsstarke agentische KI mit einem konsistenten Cloud-Betriebsmodell in den Produktivbetrieb zu bringen.”

Kundenstimme

„Die digitale und KI-gestützte Transformation ist ein tragender Pfeiler für die Ambition des Königreichs, hochmoderne, resiliente, agile und datengestützte öffentliche Dienstleistungen aufzubauen. Durch unsere Zusammenarbeit mit Nutanix wollen wir ausloten, wie die Plattform von Nutanix für Hybrid-Cloud-Computing über mehrere Umgebungen hinweg die Einführung von KI-Technologien unterstützen und dabei helfen kann, nationale Kompetenzen im Bereich fortschrittlicher Cloud- und KI-Technologien zu entwickeln.”

– Ministerium für Umwelt, Wasser und Landwirtschaft (MEWA), Königreich Saudi-Arabien

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