Source: Deutsche Nachrichten
Gehäuselager sind konstruktiv vergleichsweise unkompliziert und gerade deshalb in vielen Maschinen und Anlagen gesetzt. Doch beim Einkauf lohnt es sich, genauer hinzusehen, um tatsächlich die technisch wie wirtschaftlich beste Lösung auszuwählen. Findling Wälzlager setzt auf ein klar strukturiertes Standard-Sortiment, transparente Leistungsklassen und die hauseigene ABEG®-Methode zur Lebensdauerberechnung.
Gehäuselager verbinden einen Lagereinsatz mit einem Gehäuse. Das macht sie interessant für Konstruktionen, bei denen eine einfache Montage gefragt ist. Statt aufwendiger Passungen reichen Montagebohrungen für die Verschraubung. Auch bei der Welle kann auf eine aufwendige Passung verzichtet werden: Die Befestigung erfolgt in vielen Ausführungen über Klemmen. Das spart konstruktiven Aufwand und ermöglicht den Einsatz vergleichsweise einfach bearbeiteter Wellen.
Der Vorteil liegt jedoch nicht allein im Produktaufbau. Gehäuselager sind in vielfältigen Standard-Ausführungen verfügbar, das heißt sie sind normiert, vergleichbar und in vielen Fällen kurzfristig lieferbar. Das erleichtert die Beschaffung. Gleichzeitig besteht die Gefahr, ein Lager lediglich nach Preis oder Gewohnheit auszuwählen. Technisch passt es dann zwar, wirtschaftlich muss es deshalb noch lange nicht die sinnvollste Lösung sein.
Standard-Gehäuselager in vier Leistungsklassen
Findling ordnet Standard-Gehäuselager deshalb in vier Leistungsklassen: EasyRoll, Eco, Supra und Premium. Die Klassen bilden unterschiedliche Anforderungen und Preisniveaus ab. So lässt sich die Auswahl systematisch an der tatsächlichen Anwendung ausrichten, ohne aus einer Standardlösung unnötig eine Sonderkonstruktion zu machen.
Dabei hilft die ABEG®-Methode. Sie dient dazu, technische Anforderungen und wirtschaftliche Aspekte gemeinsam zu betrachten. Ziel ist eine passende Dimensionierung, also weder ein unnötig leistungsfähiges Lager auszuwählen noch eine Lösung, welche die Anforderungen nicht erfüllt. Für den Einkauf bedeutet das eine nachvollziehbare Vergleichsbasis. Je nach Anwendung können sich dadurch Einsparpotenziale von bis zu 35 Prozent ergeben.
Hinzu kommt die Verfügbarkeit: Findling hält mehr als 12 Millionen Produkte und rund 22.000 Wälzlagertypen direkt ab Lager in Karlsruhe vor. Für Standard-Gehäuselager bedeutet das kurze Wege und eine planbare Beschaffung. Geschäftsführer Klaus Findling bringt den Ansatz auf den Punkt: „Standard ist für uns kein Etikett für irgendein Lager von der Stange. Es geht darum, aus dem Standard genau die Lösung auszuwählen, die zur Anwendung passt. Wenn das gelingt, wird es für Konstruktion und Einkauf gleichermaßen einfacher.“
