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agorum® erweitert ALBERT | AI um eine KI-Kostenkontrolle

agorum® erweitert ALBERT | AI um eine KI-Kostenkontrolle

Source: Deutsche Nachrichten
Die agorum® Software GmbH erweitert die ALBERT | AI Suite um die ALBERT | AI Kostenkontrolle. Das Plugin protokolliert jede Nutzung der künstlichen Intelligenz (KI) in der KI-Business-Plattform agorum core pro. Es zeigt, welcher Prozess, welcher User und welches Modell welche Kosten verursachen. Die Kostenkontrolle gehört seit September 2026 zur Suite und läuft ab agorum core pro Version 11.13.

Der Auslöser war ein eigener Fehler. Bei agorum® lief eine Bildverschlagwortung einen ganzen Tag lang in einer Schleife, verarbeitete, stürzte ab und startete neu. Der Tag kostete 1.400 Euro statt der üblichen rund 80 Euro, und aufgefallen ist das erst auf der Rechnung des KI-Anbieters. Seit Januar 2026 protokolliert agorum® deshalb alle KI-Prozesse, bislang über 400.000 Läufe aus rund 50 agentischen Prozessen (Quelle: agorum®, Messwerte aus dem Produktivbetrieb, 2026). In einem Webinar am 22. September 2026 zeigte Oliver Schulze den Anomalie-Check live an einem Demosystem.

Die ALBERT | AI Kostenkontrolle legt je KI-Runde einen Protokolleintrag an. Er nennt Zeitpunkt, User, KI-Voreinstellung (Preset), Modell, Tool-Aufrufe und die geschätzten Kosten, dazu die Token, also die Verbrauchseinheiten der Sprachmodelle. Die Auswertung teilt die Kosten nach Zeit, Preset, Modell, User und einer frei wählbaren Kennung auf, und mehrere Systeme können an eine zentrale Auswertung melden. Der Anomalie-Check vergleicht den jüngsten Tag mit dem Durchschnitt der Vortage und meldet Auffälligkeiten per E-Mail und Notiz, wahlweise KI-gestützt oder rein rechnerisch. Die ausgewiesenen Kosten sind Schätzwerte auf Basis hinterlegter Preise und keine Abrechnungsgrundlage.

Die Kostenkontrolle warnt, statt Prozesse automatisch abzuschalten. Ein pauschaler Kostendeckel kann einen wichtigen Vorgang mitten im Lauf abbrechen, deshalb entscheidet die verantwortliche Person über Weiterlauf, Modellwechsel oder Korrektur. Das Protokoll liegt in der eigenen Infrastruktur von agorum core pro, und jeder User sieht seine eigenen Einträge. Wo Mitarbeitende nicht einzeln ausgewertet werden sollen, ersetzt eine Pseudonymisierung den Anmeldenamen auf Wunsch durch ein gleichbleibendes Pseudonym. Das Sprachmodell bleibt jederzeit wechselbar, ob als Cloudmodell oder als lokales Modell.

„Das ist also keine Produktidee, die im Marketing geboren wurde, sondern die Antwort auf einen eigenen Fehler“, sagt Oliver Schulze, Geschäftsführer der agorum® Software GmbH.

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