Source: Deutsche Nachrichten
Im November und Dezember erzielt der deutsche Einzelhandel nach Angaben des Handelsverbands HDE rund 18,5 Prozent seines Jahresumsatzes. Spielwaren gehören dabei zu den beliebtesten Geschenken. Für Spielwarenhändler heißt das: In wenigen Wochen entscheidet sich, ob das gesuchte Bauset, die Puppe oder das Brettspiel dort ist, wo die Kundschaft danach fragt. An der Kasse und am Regal zeigt sich das in fünf Fragen, die im Dezember ständig gestellt werden.
- „Haben Sie das noch?“ Die Mitarbeiterin muss die Antwort nicht im Lager suchen. Mit der Artikelauskunft auf dem MDE oder Smartphone sieht sie direkt am Regal den Bestand der eigenen Filiale und, je nach Konfiguration, auch den anderer Standorte. Aus „Ich schaue mal nach“ wird eine Antwort in Sekunden.
- „Können Sie es aus der anderen Filiale holen?“ Liegt der Artikel im Nachbarmarkt, wird die Umlagerung beim Warenausgang gescannt und beim Eingang in der empfangenden Filiale bestätigt. Solange die Ware unterwegs ist, bleibt sie als Transit sichtbar. Sie verschwindet nicht für zwei Tage aus dem System und wird auch nicht doppelt verkauft.
- „Wann kommt Nachschub?“ Im Weihnachtsgeschäft kommt Ware in Wellen. Im Zentrallager wird die Filialbelieferung mobil kommissioniert, in der Filiale wird die Lieferung beim Wareneingang gescannt und mit den Lieferdaten abgeglichen. Fehlmengen fallen beim Auspacken auf, nicht erst, wenn das Regal leer bleibt. Nachbestellungen lassen sich ebenfalls mobil erfassen.
- „Warum steht am Regal ein anderer Preis?“ Aktionen, Preisanpassungen und Abverkäufe folgen in der Saison dicht aufeinander. Preisänderungen werden am Regal bestätigt, neue Etiketten druckt ein mobiler Etikettendrucker direkt an der Ware. So stimmen Regal und Kasse überein, auch wenn sich der Preis innerhalb einer Woche zweimal ändert.
- „Kann ich das nach Weihnachten umtauschen?“ Ab dem 27. Dezember kehrt sich der Warenstrom um. Retouren werden per Scan erfasst und je nach Zustand wieder eingebucht, an den Lieferanten zurückgeführt oder als Bestandskorrektur verbucht. Der Bestand ist damit aktuell, wenn kurz danach die Jahresinventur beginnt.
Eine Plattform von der Rampe bis zur Retoure
Hinter den fünf Fragen stehen Prozesse, die bei vielen Händlern in getrennten Lösungen oder auf Papier laufen. Die COSYS Retail Management Software ist eine modulare Plattform für die Prozesse zwischen Zentrallager, Filiale, Kasse, Fulfillment, Retouren und Zentrale. Artikelauskunft, Umlagerung, Kommissionierung, Wareneingang, Preisänderung mit Etikettendruck und Retouren laufen in einer mobilen App und werden zentral im COSYS WebDesk gesteuert. Aufgaben ohne Warenbezug, etwa der Aufbau einer Aktionsfläche, lassen sich über das Task Management verteilen.
Das ERP oder Warenwirtschaftssystem bleibt führend. COSYS wird über passende Schnittstellen angebunden, deren Umfang vom jeweiligen System abhängt. Betrieben wird die Lösung in der Cloud oder On-Premise.
Womit anfangen?
Wer vor allem die Frage „Haben Sie das noch?“ schneller beantworten will, beginnt mit der Artikelauskunft. Filialisten ergänzen die Umlagerung, Händler mit eigenem Zentrallager die Kommissionierung. Weitere Module kommen hinzu, wenn sie gebraucht werden. So wächst die Lösung wirtschaftlich mit.
Sie möchten Ihr Weihnachtsgeschäft mit klaren Prozessen zwischen Lager, Filiale und Zentrale steuern? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Retail Management Software mit Bestandsabfrage, Umlagerung und ERP-Anbindung. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.
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