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Ausgabe #226 – Zukunft der Chemieindustrie

Ausgabe #226 – Zukunft der Chemieindustrie

Source: Deutsche Nachrichten
Windräder, Batterien, Halbleiter, moderne Medikamente: über die Zukunft spricht Deutschland gern. Über ihre Voraussetzung jedoch deutlich seltener. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, bringt es in der Einleitung auf den Punkt: Die Chemie ist die unsichtbare Infrastruktur unseres Wohlstands. Man sieht sie nicht, aber die Lage wird dramatisch, wenn sie fehlt. Sein zentraler These: Der eigentliche Zielkonflikt unserer Zeit heißt nicht Klima oder Industrie, sondern Transformation mit oder ohne Industrie.

Wie diese Transformation politisch gelingen kann, erklärt Prof. Dr. Veronika Grimm im großen Interview. Die Wirtschaftsweise spricht über hohe Energiekosten, den internationalen Wettbewerbsdruck aus China und einen überraschenden Faktor: den deutschen Kündigungsschutz, der Innovationsprojekte teurer macht als in Ländern wie Dänemark.

Dass „grünere” Chemie nicht automatisch nachhaltiger ist, erläutert Prof. Dr. Klaus Kümmerer, einer der international führenden Wissenschaftler der Nachhaltigen Chemie. Sein Plädoyer: Nachhaltigkeit muss von Beginn an Teil des Systemdesigns sein, nicht nachträglich aufgesetzt werden.

Und warum Katalyse „die wichtigste Technologie der Menschheit” ist, verrät Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Benjamin List im Interview, inklusive eines Ausblicks auf künstliche Photosynthese, die CO₂ direkt aus der Atmosphäre verarbeiten könnte.

Zwischen Wirtschaftspolitik, Wissenschaft und Innovation: Unsere Handelsblatt-Publikation „Zukunft der Chemieindustrie” zeigt, worauf der Wohlstand von morgen wirklich aufbaut.

MIL OSI

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Source: Deutsche Nachrichten
Windräder, Batterien, Halbleiter, moderne Medikamente: über die Zukunft spricht Deutschland gern. Über ihre Voraussetzung jedoch deutlich seltener. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, bringt es in der Einleitung auf den Punkt: Die Chemie ist die unsichtbare Infrastruktur unseres Wohlstands. Man sieht sie nicht, aber die Lage wird dramatisch, wenn sie fehlt. Sein zentraler These: Der eigentliche Zielkonflikt unserer Zeit heißt nicht Klima oder Industrie, sondern Transformation mit oder ohne Industrie.

Wie diese Transformation politisch gelingen kann, erklärt Prof. Dr. Veronika Grimm im großen Interview. Die Wirtschaftsweise spricht über hohe Energiekosten, den internationalen Wettbewerbsdruck aus China und einen überraschenden Faktor: den deutschen Kündigungsschutz, der Innovationsprojekte teurer macht als in Ländern wie Dänemark.

Dass „grünere” Chemie nicht automatisch nachhaltiger ist, erläutert Prof. Dr. Klaus Kümmerer, einer der international führenden Wissenschaftler der Nachhaltigen Chemie. Sein Plädoyer: Nachhaltigkeit muss von Beginn an Teil des Systemdesigns sein, nicht nachträglich aufgesetzt werden.

Und warum Katalyse „die wichtigste Technologie der Menschheit” ist, verrät Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Benjamin List im Interview, inklusive eines Ausblicks auf künstliche Photosynthese, die CO₂ direkt aus der Atmosphäre verarbeiten könnte.

Zwischen Wirtschaftspolitik, Wissenschaft und Innovation: Unsere Handelsblatt-Publikation „Zukunft der Chemieindustrie” zeigt, worauf der Wohlstand von morgen wirklich aufbaut.

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