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Wasserstofftechnologien: Armeniens Premierminister zu Gast am Fraunhofer LBF

Wasserstofftechnologien: Armeniens  Premierminister zu Gast am Fraunhofer LBF

Source: Deutsche Nachrichten
Sichere Wasserstoffsysteme standen im Mittelpunkt des Besuchs von Nikol Pashinyan, Premierminister der Republik Armenien, am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. Nach der Verleihung des Hessischen Friedenspreises am 18. September 2026 informierte er sich gemeinsam mit dem armenischen Außenminister Ararat Mirzoyan und dem armenischen Botschafter in Deutschland, Viktor Yengibaryan, über die Forschungs- und Entwicklungskompetenzen des Instituts im Bereich Wasserstofftechnologien.

Wie lassen sich Wasserstofftechnologien sicher, zuverlässig und praxisnah in die Anwendung bringen? Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF untersucht Werkstoffe, Komponenten und Systeme – von der Erzeugung über Speicherung und Transport bis zur Nutzung. Realitätsnahe Versuche, Simulationen, Sensorik und digitale Modelle machen Belastungen, Alterung und Schäden früh sichtbar.

Wasserstoffwirtschaft sicher und zuverlässig gestalten

Institutsleiter Prof. Dr. Tobias Melz begrüßte Premierminister Nikol Pashinyan, Außenminister Ararat Mirzoyan und die weiteren Mitglieder der armenischen Delegation und stellte das Fraunhofer LBF sowie seine Forschungs- und Entwicklungskompetenzen vor. Anschließend gab Prof. Dr. Saskia Biehl einen Überblick über die Forschungsarbeiten des Instituts im Bereich Wasserstofftechnologien. Anhand eines Versuchsaufbaus wurde zudem gezeigt, wie das Verhalten von Werkstoffen unter Wasserstoffeinfluss und realitätsnahen zyklischen Belastungen untersucht werden kann.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, welchen Beitrag Bewertungs- und Monitoringmethoden zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Wasserstoffsystemen leisten können.

Die Forschenden entwickeln ganzheitliche Methoden, mit denen sich die Zuverlässigkeit von Materialien, Komponenten und Systemen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette praxisnah untersuchen lässt. Dazu gehören Werkstoffuntersuchungen unter Druckwasserstoff, realitätsnahe Prüfungen von Komponenten und Systemen sowie der Einsatz von Simulationen, digitalen Modellen und integrierter Sensorik. So lassen sich kritische Schwachstellen frühzeitig erkennen, Komponenten sicherer auslegen und Entwicklungsrisiken reduzieren.

Wasserstofftechnologien, Sicherheit von Wasserstoffsystemen, Wasserstoffforschung

Mehr Informationen zur Wasserstoffforschung: www.lbf.fraunhofer.de/…

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