Source: People’s Republic of China – State Council News in German
China verfolgt mit großer Aufmerksamkeit die Handlungen der europäischen Seite zum Thema Handel und wird notwendige Maßnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Freitag zu Berichten der britischen Zeitung „Financial Times“, in denen es am Donnerstag hieß, die EU habe China aufgefordert, den Verkauf chinesischer Hybridfahrzeuge auf dem EU-Markt „freiwillig“ auf rund 15 Prozent zu begrenzen.
Die Entwicklung der Elektrofahrzeugindustrie in China stelle den Verbrauchern weltweit qualitativ hochwertige und kostengünstige Produkte zur Verfügung und leiste gleichzeitig einen positiven Beitrag zur globalen grünen und kohlenstoffarmen Transformation, so Guo weiter. China hoffe, dass die EU ihre Verpflichtungen zur Öffnung der Märkte und zum Freihandel strikt einhalten sowie ein faires, gerechtes und diskriminierungsfreies Geschäftsumfeld für Unternehmen aus der ganzen Welt schaffen werde.
Am gleichen Tag hat sich auch ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums gegen die sogenannte „freiwillige“ Ausfuhrbeschränkung ausgesprochen. Sie verstoße stark gegen die WTO-Regeln und widerspreche den Grundsätzen der Marktwirtschaft und des fairen Wettbewerbs, so der Sprecher.
