Source: Deutsche Nachrichten
Apotheken arbeiten längst digital. Warenwirtschaftssysteme, elektronische Verordnungen und digitale Anwendungen gehören zum Alltag. Trotzdem gibt es gerade bei den physischen Warenbewegungen weiterhin Prozesse, bei denen Informationen manuell übertragen, nachgetragen oder über unterschiedliche Systeme verteilt werden. Besonders im Lager und Backoffice kostet das Zeit.
Eine sinnvolle Digitalisierung im Apothekenalltag setzt deshalb dort an, wo Arzneimittel tatsächlich bewegt werden. Wareneingang, Einlagerung, Bestandsänderungen, Kommissionierung, MHD-Kontrolle, Umlagerungen und Inventur lassen sich mobil erfassen und mit der bestehenden IT verbinden. Genau für diese operativen Prozesse bietet die COSYS Apotheken Software verschiedene modular kombinierbare Lösungen.
Warenbewegungen direkt am Entstehungsort digitalisieren
Trifft eine Lieferung ein, sollten die zugehörigen Daten nicht erst später am stationären Arbeitsplatz erfasst werden. Mit Smartphones oder professionellen MDE-Geräten können Mitarbeitende Artikel direkt im Prozess scannen und Warenbewegungen unmittelbar buchen.
Das Prinzip setzt sich anschließend fort: bei der Einlagerung, bei Bestandsänderungen und Umlagerungen ebenso wie bei der Kommissionierung. Charge, Seriennummer oder Mindesthaltbarkeitsdatum können dabei entsprechend des jeweiligen Prozesses berücksichtigt werden. Die COSYS Apotheken Software schafft dadurch eine digitale Historie der Warenbewegungen und aktuelle Bestandsinformationen.
Für Filialapotheken wird dieser Ansatz besonders interessant, wenn mehrere Standorte einbezogen werden. Bestände und Bewegungen können standortübergreifend transparent dargestellt werden, statt Informationen ausschließlich innerhalb einzelner Filialen zu betrachten.
Digitalisierung im Apothekenlager konsequent weiterdenken
Ein digital erfasster Bestand ist nur ein Teil der Lösung. Auch Inventuren, Retouren und MHD-Kontrollen gehören zu einer durchgängigen Apotheken Digitalisierung.
COSYS unterstützt beispielsweise Stichtags-, permanente und rollierende Inventuren. Zählplätze und Artikellisten sowie Erst- und Zweitzählungen werden digital verarbeitet. Bestandsdifferenzen lassen sich anschließend gezielt auswerten.
Auch die Datenerfassung selbst lässt sich weiter vereinfachen. OCR und Computer Vision können dort unterstützen, wo Informationen nicht komfortabel per Barcode verfügbar sind oder zusätzlich visuelle Informationen benötigt werden. OCR ermöglicht beispielsweise die automatische Erfassung von Textinformationen wie MHD, Serien- oder Chargennummern. Computer Vision kann Bilder analysieren und unter anderem beschädigte Verpackungen erkennen oder bei der Mengenerfassung unterstützen.
Aus Apothekendaten werden Entscheidungsgrundlagen
Digitalisierung entfaltet einen zusätzlichen Nutzen, wenn die erfassten Daten nicht lediglich gespeichert, sondern ausgewertet werden. Im COSYS WebDesk laufen Informationen aus den angebundenen Prozessen zusammen. Business Intelligence macht daraus Kennzahlen und Analysen.
Für Apotheken und Filialverbünde lässt sich beispielsweise untersuchen, welche Artikel besonders häufig bewegt werden, wo Bestandsabweichungen entstehen oder welche Lagerbereiche stark ausgelastet sind. Process Mining kann darüber hinaus tatsächliche Prozessabläufe anhand der entstehenden Prozessdaten sichtbar machen und Ansatzpunkte für Optimierungen aufdecken.
Mit Forecasting geht der Blick schließlich nach vorne: Historische Bestandsentwicklungen, Entnahmemuster, Lieferzyklen und weitere verfügbare Daten können genutzt werden, um zukünftige Bedarfe und mögliche Über- oder Unterdeckungen frühzeitiger einzuschätzen. Gerade bei größeren Apothekenstrukturen und im Pharmagroßhandel entsteht damit aus operativer Datenerfassung eine Grundlage für vorausschauende Entscheidungen.
Digitalisierung muss zur Apotheke passen
Nicht jede Apotheke benötigt denselben Funktionsumfang. Eine einzelne Vor-Ort-Apotheke hat andere Anforderungen als ein Filialverbund, eine Krankenhausapotheke oder eine Versandapotheke. Deshalb ist die COSYS Apotheken Software modular aufgebaut und kann beispielsweise Lagerverwaltung, Inventur, interne Transporte, Behältermanagement oder weitere Prozesse einbeziehen. Bestehende Warenwirtschafts- und ERP-Systeme lassen sich über Schnittstellen anbinden.
Hinzu kommen passende MDE-Hardware, Geräteservices sowie Business Intelligence und Prozessdatenanalyse. So entsteht kein weiteres isoliertes Digitalwerkzeug, sondern eine Lösung, die bestehende Prozesse ergänzt und mit den Anforderungen der jeweiligen Apothekenstruktur wachsen kann.
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