Source: Deutsche Nachrichten
Mit zunehmender Lagerautomatisierung im SAP-Umfeld gewinnt eine grundlegende Architekturfrage an Bedeutung: Soll die Materialflusssteuerung über SAP MFS innerhalb von SAP EWM, über einen externen Materialflussrechner oder über eine hybride Architektur erfolgen? LogiPlus Consulting widmet dieser Frage am 29. September 2026 von 09:00 bis 09:45 Uhr ein Web-Seminar. Unter dem Titel „SAP MFS oder externer Materialflussrechner? Die richtige Architektur für automatisierte Lager“ zeigt Logistics Consultant Philipp Klein, welche logistischen, prozessualen, technischen und wirtschaftlichen Faktoren Unternehmen bei der Wahl ihrer Materialflussarchitektur berücksichtigen sollten.
Materialflusssteuerung wird zur strategischen Architekturentscheidung
Fördertechnik, Hochregallager, Shuttle-Systeme, AutoStore, Sorter oder autonome Fahrzeuge erhöhen den Automatisierungsgrad in der Intralogistik. Damit gewinnt die Frage an Bedeutung, auf welcher Systemebene die Materialflusssteuerung angesiedelt wird.
SAP MFS ermöglicht die direkte Verzahnung der Materialflusssteuerung mit den Lagerprozessen in SAP EWM. Ein externer Materialflussrechner bildet dagegen eine eigenständige Steuerungsebene zwischen Warehouse Management und Automatisierung. Hybride Ansätze kombinieren beide Prinzipien. Das Web-Seminar stellt die Varianten gegenüber und zeigt, welche Kriterien für die Architekturentscheidung relevant sind.
„Bei der Materialflussarchitektur ist entscheidend, wie Logistikprozesse, Anlagensteuerung, SAP-Landschaft und das geplante Betriebsmodell zusammenspielen. Wer die Systemgrenzen und Verantwortlichkeiten früh sauber definiert, schafft eine belastbare Grundlage für Integration, Betrieb und spätere Veränderungen“, erklärt Thilo Matheis, CEO von LogiPlus.
Schnittstellen, Wartbarkeit und Betrieb im Blick
Die Wahl der Architektur wirkt sich nicht nur auf die technische Integration aus. Systemgrenzen bestimmen auch Anzahl und Komplexität der Schnittstellen sowie die Verantwortlichkeiten im Projekt und späteren Betrieb. Gleichzeitig müssen automatisierte Lager über viele Jahre wartbar und an neue Anforderungen, SAP-Releases oder Erweiterungen der Anlagentechnik anpassbar bleiben.
LogiPlus betrachtet deshalb neben dem Integrationsaufwand auch Wartbarkeit, Releasefähigkeit, Herstellerabhängigkeiten und Betriebskosten. „Lagerautomatisierung endet nicht mit dem Go-live. Eine Architektur muss auch bei Releases, Erweiterungen und im täglichen Support beherrschbar bleiben“, betont Matheis.
Praxisbeispiele für unterschiedliche Automatisierungsszenarien
Welche Architektur sinnvoll ist, hängt auch von der jeweiligen Automatisierungslandschaft ab. Im Web-Seminar zeigt Philipp Klein anhand von Fördertechnik, Hochregallagern, Shuttle-Systemen, AutoStore, AMR beziehungsweise FTS und Sortern, wie sich unterschiedliche Projektsituationen einordnen lassen.
Weshalb lohnt sich die Teilnahme an unserem Web-Seminar?
Teilnehmende erhalten damit eine fundierte Grundlage, um SAP MFS, externe Materialflussrechner und hybride Konzepte für eigene Neubau-, Erweiterungs- oder Modernisierungsprojekte zu bewerten und die Materialflussarchitektur passend zur Systemlandschaft und Betriebsstrategie auszurichten.
