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Unified Commerce beginnt beim Bestand: ein Fokus der NRF Retail’s Big Show Europe 2026

Unified Commerce beginnt beim Bestand: ein Fokus der NRF Retail’s Big Show Europe 2026

Source: Deutsche Nachrichten
Click & Collect, Ship-from-Store und Reservierungen in der Filiale gehören heute zum Standard im Einzelhandel. Auf der NRF Retail’s Big Show Europe 2026 geht es daher weniger um die Frage, ob Unified Commerce sinnvoll ist. Wichtiger ist, wie er im Tagesgeschäft verlässlich funktioniert. Die Antwort liegt selten im Frontend, sondern meist im Lager und auf der Verkaufsfläche.

Warum Unified Commerce ohne genaue Bestandsdaten scheitert

Zeigt ein Onlineshop einen Artikel als „in der Filiale verfügbar“ an, gibt der Händler dem Kunden ein konkretes Versprechen. Weicht der Systembestand vom physischen Bestand ab, muss die Reservierung storniert oder die Bestellung umgeroutet werden. Im schlechtesten Fall fährt der Kunde umsonst in die Filiale. Jede dieser Situationen kostet Marge, Personalzeit und Vertrauen.

Die Ursachen liegen fast immer in alltäglichen Abläufen. Wareneingänge werden nicht artikelgenau gegen den Lieferschein geprüft, und Umlagerungen zwischen Filialen erfolgen auf Zuruf. Retouren liegen oft tagelang ungebucht im Backstore. Hinzu kommen Schwund, falsch verräumte Ware und Inventuren, die nur einmal im Jahr stattfinden. So entstehen Phantombestände, die in der Warenwirtschaft korrekt aussehen, im Regal aber fehlen.

Welche Prozesse im Einzelhandel die Bestandsgenauigkeit bestimmen

Die Qualität der Bestandsdaten entscheidet sich an jeder Stelle, an der Ware bewegt wird. Besonders kritisch sind der Wareneingang in Zentrallager und Filiale, Umlagerungen und Nachschub auf die Fläche, die Retourenannahme aus stationärem und Onlinekanal sowie die Kommissionierung für Click & Collect.

Werden diese Schritte mobil per Scan erfasst statt per Sichtprüfung und Papierliste, stehen die Buchungen sofort im System. Eine permanente Inventur einzelner Warengruppen ersetzt den aufwendigen Stichtag. Nachzählungen und Korrekturbuchungen werden deutlich seltener, und Omnichannel-Services erhalten eine belastbare Datengrundlage.

Was eine Retail Software mit ERP Anbindung leisten sollte

Die meisten Händler arbeiten bereits mit einem ERP- oder Warenwirtschaftssystem, das führend bleiben soll. Gebraucht wird deshalb keine Ablösung, sondern eine Einzelhandel Software, die operative Prozesse digitalisiert und Buchungen sauber an das ERP zurückgibt.

Hier setzt die COSYS Retail Management Software an. Die modulare Plattform bildet Wareneingang, Lagerverwaltung, Filialprozesse, Fulfillment und Retourenmanagement in einer gemeinsamen mobilen App ab. Über verschiedene Schnittstellen wird sie an bestehende ERP-Systeme angebunden. COSYS Task Management steuert Nachschub, Zählaufträge oder Pickaufträge zentral und verteilt sie filialübergreifend.

Wirtschaftlich interessant ist der schrittweise Einstieg. Ein Händler kann zum Beispiel nur mit Inventur oder Retouren beginnen und später weitere Module, Nutzer, Geräte oder Filialen ergänzen. Die Kosten richten sich unter anderem nach folgenden Faktoren:

  • Anzahl der Filialen und eingesetzten Module
  • Nutzer und MDE-Geräte
  • Betrieb in der Cloud oder On-Premise
  • Art der ERP Anbindung, Customizing und Support

Bestandsabweichungen gezielt auswerten

Erfasste Buchungen bringen erst dann Mehrwert, wenn Abweichungen und ihre Ursachen sichtbar werden. Die Prozessdaten aus Wareneingang, Inventur und Retouren fließen deshalb in Business-Intelligence-Auswertungen. So erkennen Filial- und Logistikverantwortliche, an welchen Stellen Prozesse nachgeschärft werden müssen.

Ergänzend beantwortet die COSYS KI Fragen zu den im WebDesk gespeicherten Unternehmensdaten, zum Beispiel: „Welche Filialen hatten im letzten Quartal die höchsten Inventurdifferenzen bei Sportschuhen?“, „Bei welchen Lieferanten gab es wiederholt Mengenabweichungen im Wareneingang?“ oder „Welche Warengruppen verursachen die meisten Online-Retouren mit Mängeln?“

Praxistipp: Den Bestandsverlust erst lokalisieren, dann digitalisieren

Wer von der NRF Retail’s Big Show Europe 2026 neue Impulse mitnimmt, sollte nicht direkt das gesamte Sortiment angehen. Sinnvoller ist ein kleiner Test: Wählen Sie eine umsatzstarke und fehleranfällige Warengruppe in zwei Filialen aus und zählen Sie diese vier Wochen lang wöchentlich mobil nach. Dokumentieren Sie bei jeder Differenz, ob sie aus Wareneingang, Umlagerung oder Retoure stammt. So sehen Sie schnell, an welcher Stelle Bestand verloren geht und welcher Prozess den größten Hebel für Ihre Retail-Digitalisierung bietet.

Sie möchten Unified Commerce nicht nur im Frontend zeigen, sondern operativ in Bestand, Filiale und Fulfillment absichern?

Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Retail Management Software, Bestandsgenauigkeit, ERP-Anbindung, Task Management und Prozessdatenanalyse. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

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