Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Norwegen hat als Ehrengastland an der am Mittwoch in Beijing eröffnete „China International Fair for Trade in Services“ (CIFTIS) 2026 teilgenommen und war dabei so stark vertreten wie nie zuvor.
Vebjørn Dysvik, Norwegens Botschafter in China, erklärte, die steigende Zahl norwegischer Aussteller spiegele das wachsende Vertrauen Norwegens in den chinesischen Dienstleistungsmarkt wider.
Er sagte: „Wir sind nun schon zum zehnten Mal in Folge hier und sind sehr glücklich, in diesem Jahr das Ehrengastland zu sein. Ich denke, wir kehren mit dem größten Pavillon zurück, den wir je hatten, und mit der bislang größten Anzahl an Unternehmen, die wir je auf der CIFTIS vertreten hatten. Der Grund dafür, dass wir sowohl diesen Zehnjahresrekord als auch die Rekordzahl an Unternehmen verzeichnen, liegt meiner Meinung nach darin, dass die CIFTIS eine sehr wichtige Rolle bei der Förderung des Dienstleistungshandels zwischen unseren Ländern spielt. Wir haben Unternehmen aus vielen für uns wichtigen Branchen dabei, darunter die Schifffahrts- und maritime Industrie, Gesundheit und Ernährung sowie grüne Technologie und grüne Energie. Aber dieses Mal sind auch Menschen aus den Bereichen Kunst und Design dabei, was in diesem Jahr neu ist.“
Die bis zum 13. September im Shougang-Park – einem ehemaligen Industriegelände und Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing – stattfindende Messe hat Teilnehmer aus 90 Ländern, Regionen und internationalen Organisationen angezogen. Vor Ort präsentieren sich über 1.800 Unternehmen. Darunter befinden sich 473 „Fortune Global 500“-Unternehmen sowie weitere Branchenführer.
Im norwegischen Pavillon wird die Komplementarität der beiden Volkswirtschaften hervorgehoben: Laut Dysvik treffen chinesische Technologien in den Bereichen neue Energien, Digitalisierung und Konsumgüter auf norwegische Stärken in der maritimen Industrie, der Aquakultur, den erneuerbaren Energien und der hochwertigen Ernährung.
„Auf der diesjährigen CIFTIS werden wir nicht nur den Fisch selbst präsentieren, sondern auch unsere Produktionsweise vorstellen. Ich denke, die Aquakultur könnte ein vielversprechender Bereich für neue Kooperationen sein. In Norwegen gibt es zahlreiche Unternehmen, die Ausrüstung liefern und auf verschiedenen Messen vertreten sein werden. Sie bieten auch Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Aquakulturproduktion an. Wir freuen uns daher auf eine deutlich intensivere Zusammenarbeit in diesem Sektor in den kommenden Jahren“, sagte er.
Eine weitere Säule sei das Fachwissen im Bereich der grünen Wende. Mit seiner über hundertjährigen Erfahrung im Umgang mit erneuerbaren Energien sieht Norwegen Potenzial für eine Zusammenarbeit mit China im Dienstleistungsbereich für saubere Energie, fügte Dysvik hinzu.
„Wir verfügen zudem über zahlreiche grüne Technologien und Dienstleistungen im Bereich erneuerbarer Energien, die in Norwegen entwickelt wurden. Wir verfügen über mehr als 100 Jahre Erfahrung im Umgang mit erneuerbaren Energien. Diese Kompetenz können wir in andere Länder exportieren. Ich denke, der maritime Sektor sowie grüne Technologien und grüne Energie sind vielleicht die vielversprechendsten Bereiche für eine Zusammenarbeit“, sagte Dysvik.
