Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Mit Beginn des 15. Fünfjahresplans setzen die Provinz Fujian und das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang zwar unterschiedliche Schwerpunkte, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: eine hochwertige Entwicklung durch Reformen, Innovation und eine stärkere regionale Integration voranzutreiben.
Fujian konzentriert sich dabei auf den Aufbau einer exportorientierten und innovationsgetriebenen Wirtschaftsstruktur. Geplant sind der weitere Ausbau moderner Industriecluster in Bereichen wie Elektronik und High-End-Fertigung, die Förderung grüner Industrien und die Verbesserung des Geschäftsumfelds. Gleichzeitig soll die Provinz ihre Rolle als Kernregion der Maritimen Seidenstraße weiter ausbauen. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping betonte mehrfach, dass hochwertige Entwicklung, Reform und Öffnung zentrale Triebkräfte der Modernisierung chinesischer Art seien.
Xinjiang legt den Fokus stärker auf die Entwicklung von Ressourcen, die Infrastruktur und die regionale Vernetzung. Neben dem Ausbau traditioneller Energieindustrien sollen neue Bereiche wie Rechenzentren, künstliche Intelligenz und grüne Energie gezielt gefördert werden. Gleichzeitig wird die Rolle Xinjiangs als Verbindungskorridor zwischen China und Zentralasien weiter ausgebaut. Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, der Beschäftigungslage und der öffentlichen Dienstleistungen sollen zudem die Entwicklung im Süden Xinjiangs stärken.
Auffällig ist, dass beide Regionen ihre jeweiligen Standortvorteile mit langfristigen Entwicklungsstrategien gezielt nutzen. So setzt Fujian beispielsweise auf Offenheit und industrielle Modernisierung, während sich Xinjiang auf Energie, Konnektivität und regionale Integration konzentriert.
Das Beispiel von Fujian und Xinjiang zeigt, wie regionale Besonderheiten zunehmend als Ausgangspunkt genutzt werden, um unterschiedliche Entwicklungsmodelle zu erproben und so neue Dynamik für eine hochwertige Entwicklung im Verlauf des 15. Fünfjahresplans zu schaffen.
