Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Das chinesische Handelsministerium hat die Äußerungen des US-Finanzministers Scott Bessent über eine sogenannte „wirtschaftliche Unausgewogenheit“ und „Überkapazitäten“ zurückgewiesen.
Die Sprecherin des Ministeriums, Huang Ling, sagte, China sei der Ansicht, dass die USA solche Äußerungen über multilaterale Mechanismen wie die G20 verbreiteten, um Protektionismus zu betreiben und Vorwände für weiteren Druck und Beschränkungen gegen China zu schaffen. China lehne dies entschieden ab.
Huang Ling betonte, das Vorgehen der USA werde lediglich die globale Handelsordnung beeinträchtigen und eine gesunde Entwicklung der Weltwirtschaft behindern. Alle Seiten sollten am Multilateralismus festhalten, die politische Koordinierung und Konsultationen verstärken, Öffnung und Zusammenarbeit ausbauen und gemeinsam stabile und reibungslose globale Produktions- und Lieferketten gewährleisten, um gegenseitigen Nutzen und gemeinsame Entwicklung zu fördern.
Zu den jüngsten Äußerungen von EU-Vertretern zum chinesisch-europäischen Handel bekräftigte Huang Ling, dass bei den Konsultationen zwischen China und Europa auf verschiedenen Ebenen an einer stabilen und ausgewogenen bilateralen Handelspartnerschaft festgehalten werden solle. Beide Seiten müssten unbeirrt auf eine gleichberechtigte Lösung ihrer jeweiligen Anliegen hinarbeiten. In diesem Sinne dürfe keine Seite einseitig Forderungen oder Vorbedingungen stellen, geschweige denn willkürlich damit drohen, den Markt zu schließen.
