Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Rettungskräfte setzen schwere Maschinen ein und arbeiten rund um die Uhr daran, eine wichtige Verkehrsverbindung zum von einer Schlammlawine betroffenen Grenzübergang Gyirong im Südwesten des chinesischen Autonomen Gebiets Xizang wiederherzustellen. Damit soll der Transport von dringend benötigter Ausrüstung, Personal und Hilfsgütern in das Katastrophengebiet ermöglicht werden.
Die Nationalstraße G216 zum Grenzübergang war bis Montagmittag bis auf 1,1 Kilometer vor dem Grenzübergang wieder befahrbar. Dies teilten Einsatzkräfte der China Anneng Group mit. Sie erklärten, dass sie gegen die Zeit arbeiten, um die wichtige Verkehrsverbindung so schnell wie möglich vollständig wiederherzustellen.
Eine tödliche Schlammlawine, die durch eine Eis- und Gesteinslawine in Nepal ausgelöst worden war, hatte am 26. August den Landport Gyirong getroffen. Nach Angaben der Regionalregierung kamen dabei bis Samstag um 18 Uhr 16 Menschen ums Leben. Weitere 546 Personen werden am Grenzübergang vermisst. Die Schlammlawine verwüstete das Gebiet und zerstörte Gebäude, die Stromversorgung sowie einen Abschnitt der G216. Dadurch wurden die Notfall- und Rettungsmaßnahmen erheblich erschwert.
Der beschädigte Straßenabschnitt war mit einer dicken Schlammschicht bedeckt, die die Durchfahrt großer Fahrzeuge blockierte. Nach Angaben der Einsatzkräfte war es dadurch selbst zu Fuß äußerst schwierig, in das betroffene Gebiet vorzudringen.
Die China Anneng Group setzte 158 Einsatzkräfte sowie 28 Fahrzeuge und Geräte, darunter Bagger und Radlader, ein. Die Arbeiten werden im Schichtbetrieb rund um die Uhr durchgeführt, um die wichtige Verkehrsverbindung so schnell wie möglich wiederherzustellen.
