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Supply Chain Management Software verhindert Engpässe im Materialfluss

Supply Chain Management Software verhindert Engpässe im Materialfluss

Source: Deutsche Nachrichten
Ein Materialengpass beginnt nicht zwangsläufig mit einem leeren Lagerplatz. In komplexen Intralogistikprozessen kann benötigte Ware durchaus vorhanden sein – aber am falschen Lagerplatz liegen, noch auf die Kommissionierung warten oder nicht rechtzeitig zur Produktion transportiert werden. Auch fehlende Ladungsträger oder verzögerter Nachschub können den Materialfluss ausbremsen. Supply Chain Management Software muss deshalb mehr leisten als Bestände anzuzeigen: Sie muss die zusammenhängenden Prozesse erfassen, steuern und ihre Daten miteinander verknüpfen.

Die COSYS Supply Chain Software bildet dafür unterschiedliche Arbeitsschritte innerhalb einer modularen Softwarelandschaft ab. Dazu gehören Lagerverwaltung und Kommissionierung ebenso wie Inventur, Lademittelverwaltung, Disposition und innerbetrieblicher Transport (IBT). Jeder Scan im operativen Prozess erzeugt gleichzeitig aktuelle Daten. Dadurch lässt sich nicht nur feststellen, welche Materialien vorhanden sind, sondern auch, wo sie sich befinden, in welchem Prozessstatus sie stehen und welche Bewegung als Nächstes erforderlich ist.

Engpässe entstehen entlang der gesamten Prozesskette

Ein typisches Beispiel ist die Materialversorgung einer Fertigung. Zunächst muss benötigte Ware im Lager verfügbar sein. Anschließend folgen gegebenenfalls Nachschub, Kommissionierung und Bereitstellung. Danach muss das Material per Stapler, Routenzug oder anderem Transportmittel rechtzeitig zur Fertigung gelangen.

Genau diese Übergänge sind kritisch. Ist der Systembestand falsch, beginnt die Suche nach Material. Wird der Nachschub zu spät ausgelöst, steht der Kommissionierplatz leer. Bleibt ein fertiger Auftrag zu lange ohne Transport, entsteht eine weitere Wartezeit. Fehlt schließlich ein benötigter KLT oder eine Gitterbox, kann selbst vorhandenes Material nicht wie vorgesehen weitergegeben werden.

COSYS setzt deshalb nicht erst beim Transport an. Die Lagerverwaltung bildet den Warenfluss vom Wareneingang über Ein- und Umlagerungen bis zur Kommissionierung und Auslagerung ab. Buchungen erfolgen mobil und in Echtzeit. Auch Chargen, Seriennummern, MHD oder NVE können berücksichtigt werden. Die Inventur wiederum hilft dabei, Soll- und Ist-Bestände systematisch abzugleichen.

Lademittel und IBT gehören zur Materialversorgung dazu

Auch die Lademittelverwaltung ist für stabile Materialflüsse relevant. COSYS verfolgt Paletten, Gitterboxen, KLT und weitere Mehrwegbehälter digital und führt die dazugehörigen Konten. Zugänge, Abgänge, Umlagerungen, Lagerdauer und Bestandsentwicklungen werden damit nachvollziehbar. So lässt sich erkennen, ob ein vermeintliches Materialproblem tatsächlich auf fehlende Ladungsträger zurückzuführen ist.

Beim innerbetrieblichen Transport übernimmt COSYS anschließend die digitale Steuerung der Materialbewegung. Transportaufträge zwischen Lagerbereichen, Hallen oder Werken können geplant, zugewiesen und verfolgt werden. Routen lassen sich berechnen und Statusinformationen dokumentieren. Neben manuellen Transporten können auch Fördertechnik und autonome mobile Roboter in die Materialflusssteuerung eingebunden werden.

Damit wird aus einzelnen Lager- und Transportvorgängen ein zusammenhängender digitaler Materialfluss.

Während der Arbeit entsteht automatisch die Datenbasis

Ein wesentlicher Vorteil dieser Verzahnung liegt in den entstehenden Daten. Mitarbeiter müssen für spätere Analysen keine zusätzliche Dokumentation führen. Wenn sie Ware vereinnahmen, einlagern, kommissionieren, zählen, umlagern oder einen Transportauftrag bearbeiten, entstehen während der normalen Arbeit automatisch digitale Prozessdaten.

Im COSYS WebDesk laufen beispielsweise Lagerbewegungen, Transportaufträge, Inventurergebnisse und Lademittelkonten zentral zusammen. Über Schnittstellen können außerdem bestehende ERP-, WMS- oder MES-Systeme angebunden werden. So entsteht eine gemeinsame Informationsbasis, auf der Materialfluss und Supply Chain nicht nur operativ gesteuert, sondern anschließend detailliert analysiert werden können.

Business Intelligence erkennt Engpässe, bevor sie kritisch werden

Hier erweitert COSYS Business Intelligence die Supply Chain Management Software um die Analyseebene. Warehouse-Analysen zeigen unter anderem Lagerbewegungen, Buchungstypen und Durchlaufzeiten. Bei der Kommissionierung können Pick-Leistung, Fehler und problematische Zonen untersucht werden. IBT-Analysen machen Stillstände, Störungen sowie ineffiziente Auslastungen von Mitarbeitern und Transportmitteln sichtbar. Auch Lademittelbewegungen und Inventurdifferenzen lassen sich separat auswerten.

Besonders relevant für die Engpassvermeidung ist der Blick nach vorn. COSYS BI nutzt historische Prozess-, Bewegungs- und Buchungsdaten für Forecasting. Dadurch können beispielsweise zukünftige Bedarfe, Lagerreichweiten und Entwicklungen prognostiziert werden. Kennzahlenbasiertes Alerting ergänzt diese Prognosen: Werden definierte Schwellenwerte erreicht, kann das System Warnungen oder Aufgaben auslösen.

Damit muss ein Verantwortlicher nicht erst auf einen Stillstand reagieren. Entwickelt sich beispielsweise ein kritischer Bestand, steigt die Belastung eines Lagerbereichs oder entstehen ungewöhnliche Verzögerungen bei Transportaufträgen, können solche Entwicklungen früher sichtbar werden.

Supply Chain Management Software als Gesamtsystem

Für Unternehmen mit komplexer Intralogistik liegt der Mehrwert deshalb im Zusammenspiel. COSYS verbindet operative Module, mobile Datenerfassung, WebDesk, Business Intelligence und Prozessdatenanalyse. Passende MDE-Geräte, MDE-Services und COSYS MDM für die Verwaltung der mobilen Hardware ergänzen die Softwareplattform.

So entsteht ein durchgängiges System, das Material nicht erst am Engpass betrachtet. Vom Wareneingang über Lager und Lademittel bis zum innerbetrieblichen Transport werden Prozesse digital begleitet – und genau die Daten erzeugt, die für eine vorausschauende Steuerung der Supply Chain benötigt werden.

Praxistipp: Betrachten Sie nicht nur den Bestand, sondern seine Einsatzbereitschaft

Ein Artikel kann laut System vorhanden sein und trotzdem für den nächsten Prozessschritt fehlen. Prüfen Sie deshalb gemeinsam, ob Material am richtigen Ort liegt, kommissionierbar ist, ein geeignetes Lademittel bereitsteht und der anschließende Transport sichergestellt ist. Erst diese Prozesssicht zeigt die tatsächliche Versorgungssituation.

COSYS unterstützt Sie dabei, Ihre Materialflüsse durchgängig zu digitalisieren und operative Daten für Analysen, Forecasts und Frühwarnungen nutzbar zu machen. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung erreichen Sie COSYS unter vertrieb@cosys.de oder telefonisch unter +49 5062 900 0.

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