Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Top-Jugendfechter aus China und den USA sind in der südchinesischen Provinz Guangdong zusammengekommen. Bei einem Universitäts-Fechtturnier wurden sportlicher Wettbewerb und kultureller Austausch miteinander verbunden.
Vom 12. bis 16. August nahmen rund 100 Studenten aus China und den USA am China-US College Fencing Invitational 2026 und am People-to-People Exchange Camp in Guangdong teil.
Die Veranstaltung brachte Studenten von 13 renommierten US-Universitäten zusammen, darunter Harvard, Stanford, Yale und Princeton, sowie Studenten der Sun-Yat-sen-Universität, der Tsinghua-Universität, der Peking-Universität und der Sport-Universität Beijing.
„Ich finde es unglaublich, Menschen aus so weit entfernten Teilen der Welt kennenzulernen. Wir konnten mit einigen chinesischen Sportstudenten fechten, was sehr interessant war. Ihre Intensität hat mich wirklich beeindruckt. Sie sind sehr fokussiert und geben auf der Planche alles, um bis zum letzten Treffer zu kämpfen“, sagte Sammy Freedman, Student an der Ohio State University.
Nach zwei Wettkampftagen wurden die Sieger in den Disziplinen Florett, Säbel und Degen ermittelt. Gemischte Teams aus chinesischen und amerikanischen Studierenden verliehen dem Turnier dabei eine besondere Note.
„Im Alltag wirken sie sehr locker, aber auf dem Fechtfeld geben sie alles. Ich denke, junge Menschen aus beiden Ländern sind offen und möchten die Kulturen des jeweils anderen kennenlernen. Gleichzeitig sind wir aber auch sehr stolz auf unsere eigene Kultur“, sagte Lin Xiaosen, Student an der Tsinghua-Universität.
Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund der aktuellen Beziehungen zwischen China und den USA statt und sollte durch den Sport den persönlichen Austausch und das gegenseitige Verständnis fördern.
„Jenseits der Fechter sind wir Menschen. Fechten ist ein ‚Ich gegen dich‘ – eins gegen eins. Aber selbst an der Columbia University leben wir auch das ‚Ich mit dir‘. Ich habe das Gefühl, dass dieser Wettbewerb etwas Ähnliches bewirkt. Wir respektieren einander, indem wir gegeneinander kämpfen und spielen“, sagte Michael Aufrichtig, Cheftrainer des Fechtprogramms der Columbia University.
Neben den Wettkämpfen erkundeten die Studenten bei einer Stadttour Guangzhou und lernten in Shenzhen kulturelle und technologische Besonderheiten der Stadt kennen.
