Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Große Ehre für die chinesische Hauptstadt: Beijing wird 2029 Ausrichter des UIA-Weltkongresses und erhält als vierte Stadt weltweit den Titel der UNESCO-Architekturhauptstadt.
Beijing ist von der UNESCO zur Welthauptstadt der Architektur für das Jahr 2029 ernannt worden. Die UN-Kulturorganisation gab die Entscheidung am Mittwoch auf Empfehlung des gemeinsamen Auswahlausschusses von UNESCO und dem Internationalen Architektenverband (UIA) bekannt.
Das gemeinsam von beiden Organisationen getragene Programm würdigt die Rolle von Architektur, Stadtplanung, Kultur und Welterbe für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Der Titel wird alle drei Jahre an die jeweilige Ausrichterstadt des UIA-Weltarchitekturkongresses vergeben.
Nach Angaben der UNESCO fiel die Wahl auf Beijing, weil die Stadt die außergewöhnliche Fähigkeit habe, „eines der reichsten architektonischen Erben der Welt mit einer zukunftsorientierten Vision für nachhaltige Stadtentwicklung zu verbinden“.
„Das historische Stadtgefüge Beijings, erfolgreiche Revitalisierungsprojekte und eine lebendige Architekturkultur belegen, wie sich Erbe, Innovation und städtisches Gemeinschaftsleben gegenseitig verstärken können, um widerstandsfähige und lebenswerte Städte zu schaffen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung.
Mit Blick auf 2029 zeigte sich UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany zuversichtlich, dass Beijings architektonisches Erbe, seine dynamische urbane Transformation und seine zukunftsgewandte Vision neue Impulse für den internationalen Dialog über die Strahlkraft der Architektur setzen werden.
Rio de Janeiro war 2020 die erste Metropole, die zur UNESCO-UIA-Welthauptstadt der Architektur gekürt wurde. Es folgten Kopenhagen und Barcelona.
