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Wenn Italien-Transporte und Beschaffungslogistik zur Herausforderung werden

Wenn Italien-Transporte und Beschaffungslogistik zur Herausforderung werden

Source: Deutsche Nachrichten
Italien zählt für viele Industrieunternehmen zu den wichtigsten Beschaffungsmärkten in Europa. Mit einer wachsenden Zahl an Lieferanten steigen jedoch auch die Anforderungen an die Transportorganisation. Unterschiedliche Sendungsgrößen, enge Liefertermine und eine hohe Taktung in der Produktion machen eine präzise Steuerung der gesamten Beschaffungskette erforderlich.

Praxisbeispiel: Beschaffungslogistik zwischen Italien und Deutschland

Ein Industrieunternehmen aus dem Automotive-Segment stand vor der Aufgabe, die Beschaffung von mehr als 50 Lieferanten in ganz Italien neu zu koordinieren. Jährlich müssen über 10.000 Sendungen unterschiedlicher Größen zuverlässig an acht Produktions- und Logistikstandorte in Deutschland geliefert werden. Das Transportaufkommen reicht von Stückgutsendungen über Teilladungen bis hin zu Komplettladungen. Gesucht wurde keine Insellösung für einzelne Transporte, sondern ein Konzept, das den gesamten Materialfluss vom Lieferanten bis zur Produktionsversorgung integriert steuert.

Transporte aus Italien intelligent bündeln

Der Schlüssel zum Erfolg lag in der Bündelung der Transportströme. Die Lieferanten werden regelmäßig über Milkrun- und Sammelverkehre angefahren, so dass Waren aus verschiedenen Regionen Italiens effizient zusammengeführt werden.

Anstatt zahlreiche Einzeltransporte zu organisieren, werden die Stückgutsendungen zunächst in das Transco Logistikzentrum in Süddeutschland nach Empfangswerk, Liefertermin und aktuellem Produktionsbedarf konsolidiert. Erst anschließend erfolgen optimal ausgelastete Direktverkehre zu den jeweiligen Standorten. Größere oder besonders zeitkritische Sendungen werden als Direktverkehre ohne zusätzliche Umschläge transportiert.

Dieses Vorgehen reduziert nicht nur Transportkosten, sondern schafft gleichzeitig eine deutlich höhere Planbarkeit entlang der gesamten Supply Chain.

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Werksverkehr für eine sichere Produktionsversorgung

Damit Materialien und Komponenten zuverlässig an den richtigen Produktionsstandort gelangen, ergänzt ein dedizierter Werksverkehr das Gesamtkonzept, denn Beschaffungslogistik endet nicht am Wareneingang.

Mindestens sechs fest disponierte Fahrzeuge verbinden täglich Produktionswerke, Lager und Konsolidierungspunkte im süddeutschen Raum. Über feste Linien- und Shuttleverkehre werden Rohmaterialien, Komponenten und Leergut bedarfsgerecht transportiert. Parallel bleibt das Netzwerk flexibel genug, um kurzfristige Produktionsänderungen oder zusätzliche Bedarfe ohne größere Umplanungen abzubilden. So entsteht eine enge Verzahnung zwischen Beschaffung, Lagerhaltung und Produktion.

Das Ergebnis: Mehr Effizienz in der Supply Chain

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