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Shanghai nimmt Chinas erstes KI-gestütztes autonomes Labor für Materialwissenschaften in Betrieb

Shanghai nimmt Chinas erstes KI-gestütztes autonomes Labor für Materialwissenschaften in Betrieb

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

In Shanghai wurde jüngst das erste autonome Labor für Materialwissenschaften in China in Betrieb genommen. Das KI-basierte Labor kann wissenschaftliche Forschung gänzlich ohne menschliches Eingreifen durchführen, was einen bedeutenden Schritt in Richtung KI-getriebener Forschung und Entwicklung in diesem Fachgebiet markiert.

Entwickelt wurde das Labor von einem jungen Team von KI-Wissenschaftlern, das von der Fudan-Universität unterstützt wird. Im Labor wird Künstliche Intelligenz mit automatisierter Robotik vereint, um den gesamten Forschungsprozess autonom zu absolvieren.

Das System generiert und prüft eigenständig molekulare Entwürfe, bevor es diese an ein automatisiertes Labor zur Synthese, Reinigung und Analyse von Verbindungen weiterleitet. Die Ergebnisse der Experimente werden anschließend in das KI-Modell zurückgespeist, sodass dieses seine Leistung kontinuierlich verbessern kann.

Im Gegensatz zu konventionellen Laboratorien, in denen Forscher die Experimente überwachen und die Ergebnisse analysieren, kann die KI-gestützte Einrichtung den gesamten Forschungsablauf vollständig autonom abschließen.

Vor der viertägigen Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz (WAIC) 2026, die vor Kurzem in Shanghai stattfand, absolvierte das Labor einen fünftägigen Probelauf und führte dabei eigenständig 135 Forschungsaufgaben durch.

Cao Fenglei, KI-Wissenschaftler an der Shanghai Academy of Artificial Intelligence for Science (SAIS), sagte: „Viele komplizierte experimentelle Abläufe können nun vollständig automatisiert werden. KI-Agenten können zudem eigenständig eine Vielzahl von Laborgeräten bedienen. Das steigert die Forschungsproduktivität erheblich.“

Das Team hinter dem Labor setzt sich überwiegend aus Hochschulabsolventen zusammen. Die Fudan-Universität erklärte, sie hoffe, weitere Forschergruppen auszubilden, die in der Lage seien, KI zur Bewältigung grundlegender wissenschaftlicher Herausforderungen einzusetzen.

Wu Libo, Assistentin der Leitung der Fudan-Universität, sagte: „Teams von den Universitäten legen großen Wert darauf, reale wissenschaftliche Probleme zu lösen. Sie verfügen außerdem über tiefgreifende Kenntnisse in der Materialwissenschaft, was ihnen fundierte Expertise auf diesem Gebiet verleiht.“

Auf der diesjährigen WAIC stellte die Fudan-Universität auch weitere KI-Projekte vor, darunter das KI-gestützte Wettervorhersagesystem „Fuxi Constellation“, dessen erster Satellit noch vor März nächsten Jahres gestartet werden soll.

Die WAIC 2026 fand Mitte Juli in Shanghai unter dem Motto „KI-Partnerschaft für eine bessere Zukunft“ statt.

https://german.cri.cn/2026/07/28/ARTI1785205280974620

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