Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der französische Sender BFM Business hat ein 27-minütiges Special über Reisen nach China ausgestrahlt, das den boomenden Kulturtourismus der Volksrepublik und die steigenden ausländischen Besucherzahlen im Rahmen ihrer visumfreien Politik hervorhebt.
Die Sendung stellte sehenswerte Touristenstädte, wie Beijing, Shanghai und Xi’an, vor und bewarb weitere beliebte Reiseziele, darunter Chongqing, Zhangjiajie in der Provinz Hunan und den Erhai-See in der Provinz Yunnan.
Béatrice Augier, eine französische Medienfachfrau, die häufig nach China reist und Catherine Chauvinc, Präsidentin der Asien-Pazifik-Kommission der französischen Außenhandelsberater und seit 23 Jahren in Shanghai wohnhaft, teilten dabei Einblicke aus ihren persönlichen Erfahrungen.
Sie hoben aufkommende Kultur- und Tourismustrends hervor, die bei jungen Ausländern besonders beliebt sind, darunter „China-Chic“, Wellness-Tourismus, ländliche Reisen und Camping.
Zuvor hatten viele ausländische Medien über den „Chinamaxxing“-Trend berichtet und seine Gründe analysiert. Einige erklärten, das Social-Media-Phänomen sei ein direkter Ausdruck des realen Chinas, das für das globale Publikum in den Fokus rücke und bei Ausländern eine wachsende Faszination auslöse.
Chauvinc sagte, ausländische Nutzer, insbesondere US-Amerikaner, hätten durch chinesische soziale Medien den Lebensstil und die Traditionen Chinas entdeckt. Jetzt kämen sie persönlich, um heißen Tee, Tuina-Massagen und mehr zu probieren und erzeugten so eine positive Rückkopplungsschleife, die sie „Chinamaxxing“ nenne.
In Shanghai sei es in den vergangenen Jahren immer üblicher geworden, Schlangen ausländischer Touristen vor Teehäusern und Spas zu sehen.
Das Programm beinhaltete auch chinesische Gäste, die auf häufige Bedenken ausländischer Touristen eingingen und alles von der visumfreien Politik und grenzüberschreitenden Zahlungen über Hochgeschwindigkeitszüge bis hin zu Übersetzungsanwendungen erklärten, um deutlich zu machen, wie einfach es sei, Reisen in China zu genießen.
Augier sagte, Reisen in China sei jetzt problemlos – mit Internetzugang überall und hochmoderner Technologie an jeder Ecke, was ein enormer Wandel im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt sei, als sie sich an viel weniger Englisch sprechende Menschen und weit weniger fortschrittliche Technologien erinnern könne. Sie nannte das heutige China außerdem eines der sichersten Länder der Welt.
China empfing Daten des chinesischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit von Freitag zufolge in der ersten Hälfte dieses Jahres 22,91 Millionen internationale Besucher, darunter 17,82 Millionen visumfreie Einreisen, was einem Anstieg von 20,4 Prozent beziehungsweise 30,6 Prozent im Jahresvergleich entsprich.
Daten von Drittanbieter-Reiseplattformen zufolge machten europäische Länder 30 Prozent der führenden 20 Quellmärkte für den Einreisetourismus während der Sommerferien aus, wobei die Ticketbestellungen im Jahresvergleich um mehr als das 20-Fache gestiegen sind.
