Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Auf Einladung des Afrikanischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention (Africa CDC) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind zwei chinesische Medizinexperten kürzlich von Beijing aus nach Uganda aufgebrochen, um die lokalen Maßnahmen zur Bekämpfung von Ebola zu unterstützen.
Während Uganda gegen einen neuen Ausbruch der Bundibugyo-Ebolaviruserkrankung kämpft, intensivieren die globalen Gesundheitsbehörden ihre multilaterale Zusammenarbeit. Ein wichtiger Schritt ist die gemeinsame Einrichtung eines „Incident Management Support Teams“ (IMST) durch das afrikanische CDC und die Weltgesundheitsorganisation. Das IMST dient als technisches Koordinationszentrum für die Ebola-Bekämpfung.
Die chinesischen Experten Wang Huanyu und An Zhijie vom chinesischen CDC werden dem IMST beitreten. Sie werden bei der Entwicklung von Maßnahmen, die auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten sind, mitwirken und die Bemühungen zur Eindämmung des Ausbruchs unterstützen.
„Unsere Hauptaufgabe besteht darin, unser technologisches Fachwissen in den IMST-Rahmen des Africa CDC und der Weltgesundheitsorganisation einzubringen und Teil des Teams zu werden. Wir werden unsere praktischen Erfahrungen aus früheren Maßnahmen zur Epidemieprävention und -bekämpfung mit internationalen Partnern teilen. Gleichzeitig werden wir den von der Epidemie betroffenen Ländern dabei helfen, konkrete und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, die auf ihre lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sind. So unterstützen wir ihre Präventions- und Bekämpfungsbemühungen“, sagte Wang.
Das IMST ist in 14 Fachbereichen tätig, darunter koordinierte Steuerung, Risikokommunikation, Überwachung, Laborarbeit und Einbindung der Bevölkerung. Nach ihrem Beitritt zu diesem Mechanismus werden die beiden chinesischen Experten der Gruppe für koordinierte Steuerung bzw. der Gruppe für Labordiagnostik zugewiesen.
„Einer von uns wird dem Koordinations- und Leitungsteam beitreten und gemeinsam mit den anderen die Entwicklung der Epidemie sowie die Funktionsweise des Überwachungssystems analysieren. Der andere wird dem Laborteam beitreten und sich vor allem auf den Ausbau der Testkapazitäten konzentrieren“, sagte An.
Nach dem Ausbruch einer neuen Ebola-Epidemie in Afrika entsandte China mehrere Expertenteams aus dem medizinischen Bereich, um die lokale Epidemieprävention und -bekämpfung zu unterstützen. China erklärte, man werde multilaterale Kooperationsplattformen nutzen, um sich über medizinische Behandlungstechnologien auszutauschen, die eigenen Erfahrungen im Bereich der Prävention und Bekämpfung weiterzugeben und den internationalen Austausch sowie die Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheit kontinuierlich zu vertiefen.
„Das IMST-Rahmenwerk hilft uns, die Kommunikation und Koordination mit unseren internationalen Partnern, wie unseren afrikanischen Kollegen, zu verbessern. Wir sind zuversichtlich, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen durch unsere Arbeit zurückzahlen können. Wir möchten unsere Erfahrungen aus der Epidemieprävention und -bekämpfung im Inland in die multilaterale Plattform des IMST einbringen und gemeinsam mit unseren afrikanischen und internationalen Partnern dazu beitragen, dass die betroffenen Länder die Epidemie so schnell wie möglich unter Kontrolle bringen“, so An weiter.
