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Fußball-WM befeuert neue Konsumökonomie in Shanghai

Fußball-WM befeuert neue Konsumökonomie in Shanghai

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Die Begeisterung für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 macht Shanghai zu einem lebendigen Testfeld für eine neue Form der Konsumökonomie, in der Sport, soziales Leben und Ausgaben zunehmend miteinander verschmelzen.

Die Konsumlandschaft der Stadt verändert sich spürbar. Von Pop-up-Ausstellungen und offiziellen Fanartikeln bis hin zu thematisch gestalteten Gastronomieangeboten entsteht ein kommerzielles Modell, das Sport, gesellschaftliches Miteinander und immersive Erlebnisse miteinander verbindet.

„Ich spiele jedes Wochenende mit meinen Freunden Fußball. Zur WM werden wir die Spiele entweder bei einem Freund zu Hause oder in einer nahegelegenen Bar gemeinsam anschauen“, sagt Tian Wuji, Fußballfan und Jurist.

„Ich habe mir selbst Deutsch und Französisch beigebracht, um mich stärker in die europäische Fußballkultur hineinzuversetzen. Über ein Online-Abo mit Originalkommentaren kann ich meine Sprachkenntnisse trainieren und gleichzeitig die Spiele genießen“, erzählt Wang Mengyuan, Fußballfanin und Unternehmensmanagerin.

„Ich habe in Frankreich studiert, wo mich Freunde zu einigen Spielen mitgenommen haben. Ich war sofort von der Atmosphäre begeistert. Als das Turnier begann, habe ich mir diese fußballförmige Tasche gekauft“, sagt Guan Lin, Fußballfan und Ausstellungskuratorin.

Diese Begeisterung für die Weltmeisterschaft belebt den lokalen Konsum und zieht zugleich Fans aus aller Welt an. Für internationale Besucher bietet Shanghai nicht nur Spiele, sondern ein einzigartig immersives Konsumerlebnis.

„Das ist das erste Spiel, das ich gesehen habe. Es ist wirklich schön hier, ich mag es sehr. Ich finde es internationaler als meine Heimatstadt. Ich bin seit knapp einem Jahr in Shanghai und es macht wirklich Spaß“, sagt Clara Barrios, ein mexikanischer Fußballfan.

Im ganzen Land belebt diese Verbindung von Sport, Unterhaltung und Wirtschaft den urbanen Raum, zieht Menschenmassen an und stärkt die Nachtökonomie.

Experten zufolge deutet dieser Konsumaufschwung auf einen bedeutenden wirtschaftlichen Wandel hin. Statt Spiele zu Hause zu verfolgen, planen Fans zunehmend Reisen rund um die Partien. Familien buchen gezielt Hotels vor Ort für hochwertige Seherlebnisse.

Diese einzelne Entscheidung kann eine ganze Kette von Ausgaben auslösen – für Unterkunft, Transport, Gastronomie, Besichtigungen und Freizeitaktivitäten. Die wirtschaftliche Wirkung reicht damit weit über die 90 Minuten eines Spiels hinaus und macht das Turnier zu einem starken Katalysator des urbanen Konsums.

MIL OSI