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Premierminister: Guinea will mehr von Chinas Entwicklungserfahrungen lernen

Premierminister: Guinea will mehr von Chinas Entwicklungserfahrungen lernen

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Der Premierminister von Guinea, Amadou Oury Bah, ist erstmals nach China gereist, um am „Jahrestreffen der Neuen Champions“ des Weltwirtschaftsforums, auch bekannt als „Sommer-Davos“, teilzunehmen. In einem Exklusivinterview mit der China Media Group (CMG) betonte er, Guinea benötige künftig mehr Austausch- und Begegnungsformate dieser Art, um von Chinas Entwicklungserfahrungen zu lernen.

Er würdigte zudem die von China vorgestellten Initiativen, darunter den gemeinsamen Aufbau der „Seidentraßen-Initiative“. Solche Vorhaben reagierten auf die realen Bedürfnisse der Entwicklungsländer und ermöglichten es den Ländern, die keine eigene Infrastruktur haben, Logistikzentren, Straßen, Infrastrukturanlagen und Häfen zu bauen, um somit die Grundlage für ihre eigene Entwicklung zu schaffen, so Oury Bah.

Der Premierminister rief die afrikanischen Länder dazu auf, im Prozess des gemeinsamen Aufbaus eine aktivere Eigenverantwortung zu übernehmen, insbesondere in Bezug auf ihre Regierungssysteme und -kapazitäten. Länder, die diese Chancen nicht angemessen nutzten, machten mit hoher Wahrscheinlichkeit Schulden oder andere Faktoren für ihre Probleme verantwortlich.

Mit Blick auf Chinas Nullzollpolitik für 53 afrikanische Länder, die diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik unterhalten, erklärte Oury Bah, Unternehmen und Investoren in Guinea sollten diese Chance gründlich studieren und voll ausschöpfen. Als nächsten Schritt kündigte er an, dass Guinea das gesamte Spektrum der bilateralen Handelsprodukte umfassend erfassen werde, um das Kooperationspotenzial weiter zu heben und eine für beide Seiten vorteilhafte Win-Win-Situation zu erreichen.

MIL OSI