Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die Zweite Internationale Xizang-Kommunikationskonferenz ist vor kurzer Zeit in Lhasa eröffnet worden. Journalisten, Wissenschaftler und Content-Ersteller aus aller Welt diskutieren dort darüber, wie authentische Geschichten über Xizang einem globalen Publikum besser vermittelt werden können.
Seit Jahren wird die internationale Wahrnehmung Xizangs häufig von Fehlinformationen, politischen Narrativen und langjährigen Stereotypen geprägt. Viele ausländische Zielgruppen hatten nur begrenzten Zugang zu Berichten aus erster Hand über die Entwicklung, Kultur und das tägliche Leben in der Region.
Laut Daniel Dumbrill, einem kanadischen Content-Ersteller, der an der Konferenz teilnahm, stellen ausländische Medien die Entwicklung Xizangs oft fälschlicherweise als Bedrohung für die traditionsreiche Kultur und das kulturelle Erbe der Region dar.
„Es ist fast so, als wollten ausländische Aktivisten oder Journalisten, dass die Menschen dort in der Vergangenheit verharren, während sie selbst die Vorzüge eines modernen Lebens genießen“, sagte Dumbrill.
Die Teilnehmer der Konferenz vertraten dagegen die Auffassung, dass die Entwicklung der Region den Menschen neue Perspektiven eröffnet und zugleich zum Erhalt des kulturellen Erbes beigetragen habe.
„China ist nicht nur in Worten, sondern auch in Taten äußerst effektiv. Die konkreten Maßnahmen Chinas, der chinesischen Regierung und des chinesischen Volkes sprechen stärker für sich als alles, was wir unserem ausländischen Publikum sagen könnten“, sagte Vsevolod Pulya, Leiter von RT China.
Medienexperten aus China betonten, dass das Land mit der zunehmenden Vielfalt und Effizienz der Informationskanäle nun über mehr Möglichkeiten verfüge, der Welt ein umfassenderes und differenzierteres Bild von Xizang zu präsentieren.
„Wir verfügen über vielfältige Formate – von Film- und Fernsehproduktionen bis hin zum neuen Trio aus Online-Literatur, Online-Spielen sowie Online-Serien und -Filmen. Sie können Menschen dazu bewegen, Xizang zu besuchen, die Region kennenzulernen und zu sehen, wie junge Menschen dort leben. Unsere Kanäle und Kommunikationsformen werden kontinuierlich ausgebaut“, sagte Cheng Manli, Ehrendekanin des Instituts für Internationale Kommunikation an der Peking Universität.
Die Teilnehmer äußerten die Hoffnung, dass die Einbindung weiterer internationaler Stimmen dazu beitragen werde, im Ausland ein klareres und ausgewogeneres Verständnis von Xizang zu fördern.
