Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Liu Guozhong hat am Dienstag in einer Videokonferenz vor dem hochrangigen Treffen afrikanischer Staats- und Regierungschefs und ihrer internationalen Partner gesprochen. Im Mittelpunkt stand der anhaltende Ebola-Ausbruch und die gemeinsame Bewältigung der gesundheitlichen Krise.
Liu betonte, die Vision, eine Gemeinschaft mit geteilter Zukunft für die Menschheit und eine globale Gesundheitsgemeinschaft für alle aufzubauen, habe den Kurs für die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Pandemie vorgegeben.
China und Afrika seien seit jeher eine Gemeinschaft mit geteilter Zukunft, so der Liu weiter. China habe der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und der Afrikanischen Union (AU) unmittelbar Soforthilfe geleistet und zudem medizinische Expertenteams in die betroffenen Regionen der DRK entsandt.
Gleichzeitig stünden fast 1.000 chinesische Mediziner, die in verschiedenen afrikanischen Ländern tätig seien, weiterhin an der Seite der einheimischen Bevölkerung im aktiven Einsatz gegen die Krankheit.
Liu bekräftigte, dass China bereit sei, im Rahmen des Forums zur Zusammenarbeit zwischen China und Afrika weitere medizinische Unterstützung zu leisten. Zugleich rief er die internationale Gemeinschaft eindringlich dazu auf, Solidarität und Zusammenarbeit zu vertiefen, um die Hilfen für die afrikanischen Länder deutlich auszuweiten.
Den Vorsitz des Treffens führte der burundische Präsident und amtierende Vorsitzende der Afrikanischen Union, Évariste Ndayishimiye. An der Sitzung nahmen Staats- und Regierungschefs aus mehr als zehn afrikanischen Ländern teil – darunter Südafrika, Äquatorialguinea und Simbabwe. Ebenfalls vertreten waren Vertreter internationaler und regionaler Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation sowie Partner aus anderen Weltregionen.
