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Langfristige Strategien lassen Chinas „Große Grüne Mauer“ gedeihen

Langfristige Strategien lassen Chinas „Große Grüne Mauer“ gedeihen

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Dank langfristiger Strategien und vorausschauender Finanzierung gedeiht Chinas „Große Grüne Mauer“ – das Drei-Nord-Schutzwaldprojekt. Das ist der Name für das Schutzwaldprojekt im Nordwesten, Norden und Nordosten Chinas. 

Das Luftbild zeigt die Landschaft der Waldfarm Saihanba in der nordchinesischen Provinz Hebei. Saihanba war vor einem halben Jahrhundert noch ein Ödland. (22. August 2021)

Diese Errungenschaft wurde in mehreren Artikeln hervorgehoben, die kürzlich in der Fachzeitschrift Nature im Vorfeld des Weltumwelttags am Freitag veröffentlicht wurden. Darin hieß es auch, dass Chinas Anreizmechanismus eine kontinuierliche Finanzierung sicherstelle und die Bemühungen so in ein gemeinsames sozioökonomisches Unterfangen verwandele.

Den Berichten zufolge bedecken Trockengebiete bereits 40 Prozent der gesamten Landfläche der Erde und dieser Anteil könnte sich aufgrund der globalen Erwärmung noch bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere 10 Prozent erhöhen. 

Das 1978 gestartete Drei-Nord-Schutzwaldprojekt ist ein groß angelegtes ökologisches Aufforstungsprojekt und umfasst über 13 Regionen auf Provinzebene im Nordwesten, Norden und Nordosten Chinas. Bis 2023 hatte es die Waldbedeckung der betroffenen Regionen fast verdreifacht – von etwa 5 Prozent auf knapp 14 Prozent –, während die Bodenerosion um zwei Drittel zurückging.

Während die meisten ähnlichen „Grüne Mauer“-Projekte in anderen Ländern mangels kontinuierlicher Finanzierung und Pflege scheitern, hat sich China wiederholt klar zur Finanzierung seines Projekts verpflichtet. Seine Anreize für lokale Investitionen haben dafür gesorgt, dass der Finanzierungsstrom nie versiegt.

In der Kubuqi-Wüste beispielsweise können Unternehmen und Hirten zinsgünstige Darlehen und Steuererleichterungen für die Sandbekämpfung erhalten.

Lu Qi, Chefwissenschaftler an der Chinesischen Akademie für Forstwirtschaft, besucht regelmäßig die Frontlinien des Drei-Nord-Schutzwaldprojekts, das derzeit 40 Prozent der gesamten Landfläche Chinas abdeckt. Er erlebt hautnah, wie Anreize den Erfolg vorangetrieben haben.

„Alle drängen zur Teilnahme, und ihre Begeisterung ist nicht zu bremsen“, sagte er nach einem kürzlichen Besuch im nordchinesischen Autonomen Gebiet Innere Mongolei.

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