Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die zweite Weltkonferenz für Klassische Studien wird am 9. und 10. Juni in der griechischen Hauptstadt Athen stattfinden. Laut den Organisatoren werden führende Wissenschaftler der Klassischen Studien sowie Experten für Zivilisation, Kultur und Archäologie aus China und anderen Ländern zusammenkommen, um Fragen im Zusammenhang mit klassischen Zivilisationen zu erörtern und den akademischen Austausch sowie die Konsensbildung in der globalen Klassischen Wissenschaft zu fördern.
Yue Yunxia, stellvertretende Direktorin des Büros für internationale Zusammenarbeit der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften (CASS), betonte die weltweite Beteiligung an der bevorstehenden Veranstaltung.
„An der Konferenz werden Teilnehmer aus Asien, Afrika, Europa und Amerika teilnehmen. Die geografische und wissenschaftliche Bandbreite der Teilnehmer spiegelt die Vielfalt der Zivilisationen voll und ganz wider“, sagte sie.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, dem chinesischen Bildungsministerium, dem Ministerium für Kultur und Tourismus, dem griechischen Kulturministerium sowie der Akademie von Athen organisiert.
Neben der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie sowie der Plenarsitzung wird die Konferenz aus vier parallelen Foren bestehen. In diesen werden Themen wie Tugend und Bildung, ethische Gemeinschaften in sich wandelnden Gesellschaften, zivilisationsbasierte Ansätze zur globalen Ordnung und die Rolle humanistischer Werte im digitalen Zeitalter behandelt.
„In der begleitenden Ausstellung zur Konferenz werden wir chinesische und ausländische Klassiker, Forschungsliteratur und Texte zur traditionellen chinesischen Medizin präsentieren. Ebenso werden wir bedeutende Errungenschaften in den Bereichen technologische Archäologie und Schutz des kulturellen Erbes zeigen. Darüber hinaus werden wir interaktive Darstellungen und Mitmachaktionen zur Kultur der traditionellen chinesischen Medizin organisieren. Mithilfe mehrdimensionaler und immersiver Ausstellungsmethoden wollen wir den interdisziplinären Dialog und das gegenseitige Lernen zwischen den Zivilisationen fördern“, sagte Yue.
Die erste Weltkonferenz für Klassische Studien fand im Jahr 2024 in Beijing statt. An der Veranstaltung nahmen über 600 Personen teil, darunter Vertreter verwandter Fachbereiche und Institutionen aus China und Griechenland sowie Experten, Wissenschaftler, Kulturschaffende, Jugendvertreter und Medienvertreter aus aller Welt.
