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Überlieferer von tibetischen Thangka führt durch Innovationen jahrhundertealte Tradition weiter

Überlieferer von tibetischen Thangka führt durch Innovationen jahrhundertealte Tradition weiter

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Konchoge, ein Überlieferer der jahrhundertealten tibetischen Thangka-Kunstform, hat chinesische Mal- und Zeichentechniken in den Thangka-Unterricht eingeführt, um die nächste Generation zu inspirieren, wobei er glaubt, dass Innovationen der beste Weg sind, um Tradition weiterzuführen.

Konchoge ist ein erfahrener Künstler mit Sitz im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas. Er hat diesen neuartigen Ansatz übernommen, um seiner Kunst eine unverwechselbare Note zu verleihen. Seine Werke sind auffällig, da sie traditionelle chinesische Maltechniken integrieren, die die tausendjährige Thangka-Praxis wiederbeleben.

Die in Thangka-Gemälden dargestellten Themen sind vielfältig und reichen von Nachbildungen der epischen Reise der Prinzessin Wencheng nach Xizang während der Tang-Dynastie (618–907) bis hin zu komplexeren Darstellungen, wie tibetische medizinische Illustrationen.

Konchoge erklärt, wie das Einbeziehen von Zeichentechniken hilft, der historischen Thangka-Praxis eine weitere Dimension hinzuzufügen: „Wenn wir Tiere oder Figuren darstellen, verfügt die Thangka-Tradition nicht über die in der traditionellen chinesischen Malerei vorhandene Skizziertechnik. Wir haben diese Technik übernommen, wodurch diese Tiere und Figuren sozusagen zum Leben erwachen.“

Wegen seines anerkannten künstlerischen Talents wurde Konchoge einst vom Staat unterstützt, um seine Studien an der Akademie für Kunst und Design der renommierten Tsinghua-Universität in Beijing fortzusetzen, wo er seine Fähigkeiten verfeinerte.

Dank staatlicher Unterstützung zur jährlichen Förderung der Weitergabe von immateriellem Kulturerbe ist seit der Gründung der Xizang Academy of Thangka im Jahr 2012 die Einschreibung für die Öffentlichkeit kostenlos, was dazu beiträgt, die Tradition unter einer neuen Generation von Künstlern zu bewahren.

Konchoge, der nun an der Akademie arbeitet, sagt: „Es ist keine Zahlung erforderlich, außerdem bieten wir ein Mittagessen mit drei Gerichten und einer Suppe, begleitet von Buttertee und süßem Tee.“

Indem er Techniken aus anderen traditionellen chinesischen Künsten in seine eigene einbezieht, erreicht Konchoge eine einzigartige kulturelle Verschmelzung. Dank der staatlichen Unterstützung bringt die Xizang Academy of Thangka nun die Pracht eines beständigen und sich entwickelnden Handwerks in die ganze Welt.

„Die alten Techniken zu bewahren ist unsere Mission und Innovationen sind der beste Weg, die Tradition weiterzuführen“, so Konchoge.

MIL OSI