Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Chinas Handelsministerium hat am Freitag die jüngsten US-Maßnahmen zurückgewiesen, die Einschränkungen für die Bereiche Prüfung und Zertifizierung sowie den Telekommunikationssektor vorsehen.
Die Maßnahmen hätten die Interessen Chinas und anderer betroffener Handelspartner ernsthaft geschädigt, erklärte ein Sprecher des Handelsministeriums. Sie untergrüben zudem die mühsam errungene Stabilität der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und widersprächen dem von beiden Staats- und Regierungschefs erzielten Konsens.
„Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie die internationale Wirtschafts- und Handelsordnung erheblich stören, globale Industrie- und Lieferketten in den Bereichen Telekommunikation, Elektronik und verwandten Feldern destabilisieren, die globale industrielle Zusammenarbeit und technologische Innovation beeinträchtigen und auch die Interessen der US-amerikanischen Industrien und Verbraucher schädigen, was wiederum die Sicherheit der US-Lieferkette selbst betrifft“, sagte der Sprecher.
China werde notwendige Schritte unternehmen, um die legitimen Rechte und Interessen seiner Unternehmen entschlossen zu verteidigen.
Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hatte am Donnerstag Maßnahmen verabschiedet, wonach Prüfungs- und Zertifizierungsstellen aus Ländern ohne gegenseitige Anerkennungsabkommen mit den USA unzulässig sind. Zudem soll Unternehmen auf der sogenannten „Covered List“ untersagt werden, Telekommunikationsdienste in den USA anzubieten.
