Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Trotz des jüngsten verbalen Schlagabtauschs mit US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt seien die bilateralen Beziehungen „nach wie vor“ gut. Dies erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz am Mittwoch vor der Presse in Berlin.
Er unterhalte weiterhin „gute Dialogbeziehungen“ zu Trump, so Merz. Zugleich habe er sich von Anfang an skeptisch gegenüber dem Beginn des Kriegs gezeigt.
Am selben Tag schrieb Donald Trump in den sozialen Medien, die USA erwögen eine Reduzierung der in Deutschland stationierten US-Truppen. Entsprechende Entscheidungen würden in Kürze bekannt gegeben.
Damit äußerte sich Trump bereits an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in den sozialen Medien zu Deutschland. Am Vortag hatte er seine Unzufriedenheit mit den Äußerungen von Merz zum Iran zum Ausdruck gebracht und erklärt: „Merz hält Irans Besitz von Atomwaffen für unproblematisch. Er weiß gar nicht, was er gesagt hat.“ Zudem behauptete Trump, Deutschland verhalte sich derzeit „sowohl in der Wirtschaft als auch in anderen Bereichen sehr schlecht“.
