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Cantor: BaFin warnt vor Identitätsmissbrauch in WhatsApp-Gruppen und vor App CDAfin

Cantor: BaFin warnt vor Identitätsmissbrauch in WhatsApp-Gruppen und vor App CDAfin

Source: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor Angeboten in WhatsApp-Gruppen, die angeblich von Cantor Fitzgerald betrieben und von einem Leopold Schneider geleitet werden. Von der Existenz dieser Person ist der BaFin nichts bekannt. Nach ihren Erkenntnissen werden in den WhatsApp-Gruppen Empfehlungen für den Kauf von Finanzinstrumenten und Kryptowährungen geteilt, welche sich angeblich über die App CDAfin handeln lassen. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht kein Zusammenhang mit der Unternehmensgruppe Cantor Fitzgerald. Es dürfte sich um einen Identitätsmissbrauch handeln. Die unbekannten Betreiber bieten ohne Erlaubnis Finanz- bzw. Wertpapier- sowie Kryptowerte-Dienstleistungen an.

In den WhatsApp-Gruppen (u.a. Cantor Akademie-10) wird die Eröffnung eines Handelskontos auf der vermeintlichen Plattform Cantor Digital Assets beworben.

Wer in Deutschland Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz, § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz.

Das sollten Sie wissen!

Die BaFin warnt vor Anlagebetrug über WhatsApp und Telegram.

In der Rubrik „Finanzbetrug erkennen“ finden Sie aktuelle Warnungen der BaFin zu unerlaubt tätigen Unternehmen und erfahren, wie Sie sich vor weiteren Betrugsmaschen am Finanzmarkt schützen können.

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