Source: Switzerland – Canton Bern Government in German
Der neue Guisanplatz entsteht in insgesamt sieben Bauphasen. Ab Januar 2026 werden zuerst die gut 100 Jahre alten Abwasserleitungen in der Papiermühle- und im Bereich der Tschäppätstrasse erneuert. Dies erfolgt unterirdisch mittels des sog. Microtunneling-Verfahrens: Dabei erstellt eine ferngesteuerte Bohrmaschine die unterirdischen Leitungen. Nur die Start- und Zielgruben sind an der Oberfläche sichtbar, entsprechend wird der Verkehr nur minimal tangiert.
Im Sommer 2027 verlagern sich die Arbeiten an die Strassenoberfläche: Nun werden die Haltestellen Guisanplatz Expo (BERNMOBIL-Tramlinie 9 und RBS-Buslinie 40) zusammengeführt und verlegt, die Tramgleise erneuert und die Haltestellen barrierefrei eingerichtet – mit direkten Zugängen zum Bundesverwaltungszentrum und zur Festhalle. Für die Realisierung dieser Arbeiten findet im Juli/August 2027 eine achtwöchige Intensivbauphase statt; an drei Tagen wird der Guisanplatz für den Verkehr sogar komplett gesperrt werden müssen. Abgesehen von dieser kurzen Totalsperre bleibt der Platz stadteinwärts während der Bauarbeiten jederzeit befahrbar.
In den letzten Bauphasen werden Massnahmen zugunsten von mehr Verkehrssicherheit umgesetzt: Velofahrer*innen können künftig auf breiteren Velospuren sicherer in alle Richtungen abbiegen. Zudem soll die Aufenthaltsqualität am Guisanplatz durch Baumpflanzungen und Flächenentsiegelungen merklich verbessert werden.
Alle Informationen zu den Bauphasen, den Umleitungen und Einschränkungen finden sich ab Montag, 12. Januar, auf der Webseite guisanplatz.be. Lärmbarometer geben hier auch Auskunft über die mit den Arbeiten verbunden Emissionen.
