Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Das chinesische Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang hat sich im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative schnell zu einem der wichtigsten Logistikzentren des Landes entwickelt und positioniert sich als wichtiges Tor nach Zentralasien. Dies erklärte der Australier Kym Bergmann, Redakteur des Asia Pacific Defense Reporter und Defense Review Asia, der die Region im September mit einer internationalen Mediendelegation besuchte.
Urumqi, die Hauptstadt von Xinjiang, einst ein kleiner Handelsposten an der Seidenstraße, ist heute eine moderne Stadt mit vier Millionen Einwohnern, Schnellstraßen, Eisenbahnverbindungen nach Zentralasien und einem neuen internationalen Flughafen, der im April eröffnet wurde.
Bergmann erklärte, der Besuch habe sich auch auf die uigurische Gemeinschaft und Chinas Anti-Terror-Politik in der Region konzentriert. Er beschrieb ausführliche Briefings und einen Besuch in einem Anti-Terror-Museum in Urumqi, in dem gewalttätige Terroranschläge vor allem von Mitgliedern der Islamischen Bewegung Ostturkestans/Islamischen Partei Turkistans (ETIM/TIP) in den vergangenen zwei Jahrzehnten detailliert dargestellt wurden. Die Vorfälle, wie er anmerkte, hätten in den westlichen Medien nur begrenzt Beachtung gefunden.
Der Redakteur schrieb weiter, die Vorwürfe der kulturellen Unterdrückung in Xinjiang stünden im Widerspruch zu dem, was er gesehen habe. „Behauptungen, dass Uiguren als Sklavenarbeiter eingesetzt werden, stehen im Widerspruch zu einer Vielzahl von Regierungsprogrammen, die die lokale Beschäftigung fördern, um den Lebensstandard zu verbessern.“
