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Notfalltreffpunkte: Anlaufstelle bei Katastrophen und in Notlagen

Notfalltreffpunkte: Anlaufstelle bei Katastrophen und in Notlagen

Source: Switzerland – Canton Bern Government in German

Die Verantwortung für den Betrieb der Notfalltreffpunkte liegt bei den Gemeinden. Sie stellen das notwendige Personal, regeln den Betrieb mit eigenen Konzepten und koordinieren sich eng mit den Führungsorganen, Zivilschutzorganisationen und der Kantonspolizei. In der Stadt Bern sowie den Gemeinden Bremgarten bei Bern und Frauenkappelen werden die Notfalltreffpunkte beispielsweise sehr rasch von der Berufsfeuerwehr in Betrieb genommen. Innerhalb von zwei Stunden übernimmt die Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus die Notfalltreffpunkte und betreibt diese mit Kräften des Zivilschutzes sowie ausgebildeten Fachpersonen der Gemeinden so lange wie nötig.

Der Kanton unterstützt die Gemeinden mit Material, Schulungen und klaren Vorgaben – etwa zur Nutzung der POLYCOM-Funkgeräte, die eine autarke Kommunikation mit den Regionalen Einsatzzentralen der Kantonspolizei ermöglichen. Jeder Notfalltreffpunkt ist mit zwei POLYCOM-Geräten ausgestattet, um auch bei einem Ausfall der regulären Infrastruktur Notrufe entgegennehmen und weiterleiten zu können. Die Verbindung zur Regionalen Einsatzzentrale ermöglicht die Alarmierung von Polizei, Feuerwehr und Sanität. Der Kanton empfiehlt den Gemeinden, jährlich am 13. Oktober eine Verbindungskontrolle der POLYCOM-Geräte durchzuführen, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Zu welchem Zeitpunkt die Gemeinden im Kanton Bern ihre Notfalltreffpunkte in Betrieb nehmen, hängt von der lokalen Gefährdung ab und kann regional sehr unterschiedlich sein. Die Behörden kommunizieren den Betrieb von Notfalltreffpunkten immer über Radio und sowie die Alarm-App Alertswiss.

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